Diesmal reichte es für Gold Mit Niederlage ins Halbfinale

Das letzte Gruppenspiel war am Samstagmorgen gegen Jeremia Leinesser vom BC 1965 Stollberg angesetzt, der bis dahin drei Punkte auf seinem Konto hatte - ein Remis hätte also den Landauer zum Gruppensieg ausgereicht, damit er den etwas schwächeren Gegner im Halbfinale bekommen würde. Doch es kam wieder anders als geplant, da der Bergstädter eine unterirdische Leistung bot. Mit 13:23 Punkten unterlag Bichler, so war er auch nur noch Zweiter in seiner Gruppe. Damit hatte er sich im Halbfinale mit Jan Sellhast vom DBC Bochum, den Sieger und auch den stärksten Gegner der Gruppe A eingehandelt.

Doch Aaron Bichler kam besser mit dem großen Druck zurecht, da er sich von Beginn an von seinen Kontrahenten absetzen konnte. Mit seiner Turnierbestleistung von 2,45 GD gewann er sicher mit 49:39 und stand somit im Finale. Im zweiten Halbfinale trafen Cederik Liskow (BC Hilden) und Jeremia Leinesser (BC 1965 Stollberg) aufeinander. In einer nur durchschnittlichen Partie konnte sich Cederik Liskow mit 30:21 durchsetzen. Das Finale war bis zur Hälfte ausgeglichen, da auch Aaron Bichler noch nicht richtig im Spiel war. Doch nach der Pause zog der Landauer deutlich an. Er erspielte sich Aufnahme um Aufnahme sowie einen größeren Vorsprung. Am Ende war es ein ungefährdeter 46:27-Finalsieg und Bichler freute sich riesig. Der Betreuerstab samt Spieler des bayerischen Billardkaders bejubelte den Erfolg. Als jüngster Spieler hatte er das Publikum von vorneherein auf seiner Seite gehabt.

Als Mitglied des Bundeskaders beim „Cup van Beem“ Als Zeichen der Anerkennung seiner beachtliche Leistung wurde das Landauer Billardtalent in den Bundeskader berufen, mit dem er im August für Deutschland in Bochum beim „Cup van Beem“ antritt. Dieser Wettbewerb, wird jährlich abwechselnd bei den Teilnehmerländern (Deutschland-Belgien-Holland) mit Punktevorgabe für Nachwuchstalente ausgetragen. Bei der Siegerehrung der Wertung Freie Partie U 15: (v.l.) Vizemeister Cederik Liskow, Deutscher Meister Aaron Bichler, sowie die beiden Drittplatzierten Jan Sellhast und Jeremia Leinesser.

 

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