Deutschland Wie das Bauhaus Schule machte

Der Albinmüller-Turm galt als Leuchtturm der Moderne. In den 1930er Jahren war unter den Glasbausteinen ein Café. Foto: Magdeburg Marketing (www.magdeburger-platte.de)

1919 gründete Walter Gropius die bekannte Kunstschule: Auf Spurensuche in Sachsen-Anhalt.

Das Bauhaus, die weltberühmte Designschule mit internationaler Strahlkraft, feiert 100. Geburtstag. Oft wird vergessen, dass die Kunstschule überhaupt nur 14 Jahre bestand. 1919 in Weimar gegründet und 1925 als Bauhaus Dessau in Sachsen-Anhalt erblüht, haben die Nazis die Designer- und Architekten-Schmiede von Walter Gropius bereits 1933 schließen lassen.

Ein Geheimtipp für Bauhaus-Fans ist Sachsen-Anhalts Hauptstadt Magdeburg: die Modellstadt der Moderne. "Früher und konsequenter als jede andere deutsche Großstadt stellte sich Magdeburg in der Weimarer Republik einem radikalen Wandel", steht in einer Broschüre - damit erregt die Stadt an der Elbe Ende der 20er Jahre große Aufmerksamkeit. Zwölf von 39 sehenswerten Bauhaus-Objekten in Sachsen-Anhalt gibt es hier: Verblüffend gut erhalten ist die Stadthalle, 1927 gebaut, in Klinkerbauweise mit Lichtbändern. "Blickfänge an der Fassade sind Steine aus neuartigen Baustoffen wie Eisenschmelz und aus schwarzem Schlackematerial," sagt Stadtführer Harald Weiss. "Als erstes Haus in Europa kombinierte unsere Stadthalle Musik und Theater auf einer Bühne".

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 13. August 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 13. August 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading