Mit drei Gedenkstätten wird in Geisenhausen der Toten vergangener Kriege gedacht: mit den beiden Kriegerdenkmälern am Marktplatz und neben der Pfarrkirche und schließlich mit der Kriegergedächtniskapelle im neuen Friedhof. Verantwortlich dafür fühlen sich die Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KSK) mit ihrem Vorsitzenden Johann Staudinger.

Vor Beginn des Monats November mit Allerheiligen, dem Volkstrauertag und dem Totensonntag bringt er die Gedächtnisstätten in Erinnerung. Das erste Kriegerdenkmal für die Gefallenen des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 stand früher mitten in der Hauptstraße an der Einmündung zur Bahnhofsstraße. Um dem Verkehr Vorrang zu verschaffen, musste es im Jahr 1934 versetzt werden.