Deggendorf Restaurants lehnen Morbus Parkinson-Gruppe ab

Zahlreiche Besucher trafen sich im Senioren-Aktiv-Club, darunter OB Dr. Christian Moser und Alt-OB Anna Eder. Foto: tj

Die Krankheit ist mitten unter uns und wird doch gerne verdrängt. Morbus Parkinson ist degenerativ und macht sich häufig durch eine auffällig veränderte Motorik bemerkbar. Für Menschen, die davon betroffen sind, ist es wichtig, aktiv zu werden. Allein die Deggendorfer Selbsthilfegruppe mit ihren 50 Mitgliedern bietet eine Hilfe zur Selbsthilfe, und die Ergotherapeutin Sonja Bender, Sprecherin der Gruppe, berät, mobilisiert und vertritt die Gruppe nach außen.

Beim vergangenen Treffen im Senioren-Aktiv-Club zeigten sich sehr agile Menschen. Brigitte Sigl-Arnold stellte einen weiteren Ansatz vor - das Lachen. Denn Lachen ist gesund, und Humor hilft heilen und lindern. Pfarrer a. D. Karl Raster zelebrierte im Rahmen des Treffens eine Messe. "Wir sind kein Jammerverein", betonte Sonja Bender, dazu sei die Selbsthilfegruppe gut geeignet, um neue Freundschaften zu knüpfen. Ihr gehe es um die Aktivierung von Menschen mit Parkinson.

"Es gibt Restaurants in Deggendorf, die unsere Gruppe nicht wollen"

Dazu gehöre es, die Muskeln zu trainieren, um Kraft und Ausdauer zu verbessern. In Deutschland seien 300.000 bis 400.000 Menschen betroffen, damit auch eine hohe Dunkelziffer. Bender rechnet mit einer Verdoppelung der Zahlen bis 2030. "Parkinson hat 1.000 Gesichter, Ursache kann ein Unfall oder andere Erkrankungen sein." Entsetzt zeigte sie sich, dass es in Deggendorf Restaurants gebe, "die unsere Gruppe nicht wollen". 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 09. März 2018.

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