Datenvergleich Bayern bei E-Auto-Ladepunkten vorn

Ein Piktogramm eines Elektroautos ist auf einem Parkplatz zu sehen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild/dpa

In Nordrhein-Westfalen sind die meisten Elektroautos zugelassen, aber Bayern bietet die meisten öffentlichen Ladepunkte.

Der Energiekonzern Eon hat die Daten der Bundesnetzagentur und weiterer Datenbanken und Apps verglichen und kommt für Bayern derzeit auf 10.574 öffentlich zugängliche Ladepunkte unterschiedlicher Anbieter. Es folgen Nordrhein-Westfalen mit 9.253, Baden-Württemberg mit 7.947 und Niedersachsen mit 5.956 öffentlichen Ladepunkten.

Wie Eon am Mittwoch mitteilte, gibt es bundesweit derzeit fast 53.000 öffentliche Ladepunkte für E-Autos. Vollelektrische Autos sind bei längeren Fahrten auf öffentliche Ladesäulen angewiesen, im Gegensatz zu Plug-in-Hybriden. Im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern gibt es laut Eon nur 839 öffentlich zugängliche Ladepunkte, im Saarland 469 und im Stadtstaat Bremen 345. In Berlin finden E-Auto-Fahrer dagegen 1.681, in Hamburg 1.487 und in München 1.135 Ladepunkte.

Zwischen Normal- und Schnellladesäulen wurde dabei nicht unterschieden. Bei der Bundesnetzagentur waren Anfang Mai bundesweit 6.099 Schnellladepunkte gemeldet.

Laut Kraftfahrtbundesamt waren im Januar bundesweit rund 309.000 vollelektrische Autos in Deutschland zugelassen, davon 62.700 in Nordrhein-Westfalen, 59.500 in Bayern und 54.300 in Baden-Württemberg. Bis April wurden bundesweit 88 600 weitere E-Autos neu zugelassen.