Cham Vier Verletzte nach Auffahrunfall auf B20

Der Suzuki endete zwischen einem VW Tiguan und einem BMW. Foto: Kuchler

Vier Verletzte sowie ein Sachschaden in Höhe von 18.000 Euro sind die Bilanz eines Auffahrunfalls, der sich am frühen Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 20 ereignet hat.

Eine 32-Jährige aus Bad Kötzting war gegen 7.40 Uhr Richtung Cham unterwegs, als sie kurz vor dem Knoten Cham-Mitte mit ihrem VW Tiguan verkehrsbedingt anhalten musste. Dies merkte eine nachfolgende Suzuki-Fahrerin noch rechtzeitig. Die 18-Jährige aus Arrach bremste ihren Wagen. Ein dahinter fahrender 18-Jähriger aus Neukirchen b. Hl. Blut hatte damit offensichtlich nicht gerechnet: Er sah die Bremslichter zu spät und krachte in den Suzuki. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf den Tiguan geschoben.


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Die Fahrerin des Suzuki und zwei weitere Insassen – 18 und 19 Jahre alt, beide wohnhaft in Lohberg – erlitten mittelschwere Verletzungen. Der Neukirchnner wurde leicht verletzt. Sie wurden mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert. Die 32-jährige Fahrerin des Tiguan blieb hingegen unverletzt, sie konnte die Fahrt fortsetzen. Nicht mehr fahrbereit waren der Suzuki und der BMW, sie mussten abgeschleppt werden.

„Unfallursache war wohl der zu geringe Abstand zum Vordermann“, sagte Polizeihauptkommissar Siegfried Brey vor Ort. Er schätzte den Gesamtsachschaden auf 18.000 Euro. Im Einsatz waren die Wehren aus Cham und Chammünster.

Anm. d. Redaktion: In einer früheren Version des Artikels war von 20.000 Euro Schaden die Rede. Außerdem hatte die Suzukifahrerin, entgegen der damaligen Erkenntnisse, rechtzeitig gebremst. Beide Sachverhalten wurden mittlerweile durch die Polizei ermittelt und bekannt gegeben.

 
 

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