Cham "Das Cordonhaus ist ein Glücksfall"

Überraschungseffekt: Wer die Galerieräume kennt, bemerkt die Veränderung sofort. Die Fensterfront (links) verdeckt derzeit eine weiße Spanplatte, wodurch der Raum völlig verändert wirkt. Foto: Sturm

Die Fenster sind weg. Verschwunden hinter einer weißen Spanplatte. Wer die Räume der Galerie im Cordonhaus kennt, bemerkt erst jetzt, wie prägend die Front mit dem weiten Blick hinunter in das Regental für den Raum ist. Jetzt gleicht er beinahe einem White Cube - einem weißen Würfel, in dem nichts von der präsentierten Kunst ablenkt. So wie eine Galerie sein sollte - zumindest in der Theorie.

Das Cordonhaus ist ungefähr das Gegenteil eines White Cube. "Das hier ist ein historisches Gebäude. Es ist lebendig und hat einen Charakter für sich", sagt Anjalie Chaubal, die seit sieben Jahren die Städtische Galerie leitet. Die Fenster, die hohen Räume, von denen keiner im exakten 90 Grad-Winkel steht. Nicht zu vergessen der markante Boden. Die ziegelähnlichen, rot-braunen Fliesen mit den breiten Fugen seien völlig unüblich, besonders für eine Galerie. "An dem haben sich schon viele Künstler abgearbeitet", erzählt Chaubal. "Gerade Bildhauer, deren Skulpturen direkt am Boden stehen, müssen sich darauf einstellen."

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