Bundespolizei sucht Zeugen Afghanen über die Grenze bei Höll geschleust

Die Bundespolizei sucht Zeugen der Schleusung. (Symbolbild) Foto: Bundespolizei

Beamte der Landespolizei entdeckten am Samstag zwei Afghanen ohne Reisepass und Aufenthaltstitel in einem Bushäuschen bei Waldmünchen/Perlhütte.

Da der Verdacht der unerlaubten Einreise bestand, übernahm die Bundespolizei die weiteren Ermittlungen. Am Samstagabend meldete eine Taxifahrerin der Landespolizei, dass sie eine Person nach Straubing fahren sollte. Bei Ankunft in Perlhütte erblickte sie jedoch drei ausländisch aussehende Männer. Als die Landespolizei am Bushäuschen ankam, traf sie dort auf zwei Minderjährige im Alter von 16 und 17 Jahren.

Unbekannte hatten die beiden Minderjährigen wahrscheinlich mit einem dunklen Fahrzeug mit rumänischem Kennzeichen von Tschechien aus an die deutsche Grenze gebracht. Von dort führte ein Schleuser die Jugendlichen zu Fuß nach Deutschland. Die beiden Afghanen wurden zwischenzeitlich in einer Jugendeinrichtung im Landkreis Cham untergebracht.

Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern und der unerlaubten Einreise. Zur zweifelsfreien Feststellung des Tatherganges werden Zeugen gesucht, die den Vorfall beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können. Der Grenzübertritt ereignete sich am Samstag zwischen 10 und 20 Uhr am Grenzübergang Höll/Perlhütte. Sachdienliche Hinweise an die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen unter Telefon 09972 – 9408 – 0 oder an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de.

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