Bundesagentur für Arbeit Zahl der Arbeitslosen sinkt im Februar um 34.000

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar gesunken. (Symbolbild) Foto: Daniel Karmann/dpa/dpa

Die Pandemie ist noch nicht überwunden, gleichzeitig könnte jetzt die Ukraine-Krise die deutsche Wirtschaft schwächen. Noch zeigt sich das allerdings nicht auf dem Arbeitsmarkt.

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Februar auf 2,428 Millionen gesunken. Das sind 34.000 weniger als im Vormonat und 476.000 weniger als im Februar 2021, wie die Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Die Quote sank um 0,1 Punkte auf 5,3 Prozent. "Bis in den Februar hat der Arbeitsmarkt seinen Aufwärtstrend fortgesetzt", sagte BA-Chef Detlef Scheele. "Allerdings ist in den aktuellen Indikatoren der Krieg in der Ukraine noch nicht abgebildet."

Stichtag für die Februar-Statistik war der 14. Februar. Volkswirte erwarten, dass der russische Angriff auf die Ukraine die sich erholende Konjunktur in Deutschland ausbremsen wird. Der Arbeitsmarkt könnte sich demnach aber weiter robust zeigen.

Aktuelle Daten zur Kurzarbeit liegen bis zum 24. Februar vor. Danach registrierte die BA in dem Zeitraum 18.000 Anzeigen für 201.000 Menschen. Diese Zahlen werden sich nach Einschätzung der Behörde noch bis Monatsende erhöhen, dürften aber unter dem Niveau von Januar liegen, als es 29.000 Anzeigen für 327.000 Menschen gab.

Erfahrungsgemäß nehmen weniger Unternehmen die Kurzarbeit in Anspruch als angezeigt. Daten, wie viele Unternehmen diese tatsächlich nutzten, liegen bis Dezember vor. Nach den vorläufigen hochgerechneten Daten wurde für 614.000 Beschäftigte konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt. Damit gingen die Zahlen im Dezember weiter zurück.

Zahlen in Bayern

Die Zahl der Arbeitslosen in Bayern ist im Februar ebenfalls zurückgegangen. 246.339 Menschen waren zum Stichtag am 14. Februar arbeitslos gemeldet - das sind 7.189 (2,8 Prozent) weniger als im Januar und 70.293 weniger als vor einem Jahr, wie die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch mitteilte. Die Arbeitslosenquote blieb im Februar bei 3,3 Prozent.

Bei Älteren, schwerbehinderten Menschen und Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung gebe es Zuwächse. Besonders erfreulich sei die Entwicklung dagegen bei jüngeren und ausländischen Arbeitslosen, teilte die Regionaldirektion mit.

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