Buch-Tipp Topmodel Anne-Sophie Monrad erzählt in "Fashion Victim" vom Ausstieg aus dem Mode-Business

„Fashion Victim“ von Anne- Sophie Monrad, erschienen bei dtv. Foto: dtv

Topmodel Anne-Sophie Monrad berichtet aus zehn Jahren Laufstegkarriere, über ihre größten Erfolge und die Gründe, die sie zum Ausstieg bewegten.

„In Shape sein.“ Keinen Satz hört Anne-Sophie Monrad während ihrer Zeit als Topmodel öfter. Kein Satz macht sie kränker und kein Satz motiviert sie mehr.

Darum geht’s: „In Shape sein“ heißt für Anne-Sophie, bei einer Körpergröße von 1,80 Meter 53 Kilogramm zu wiegen. Maße, die sie tatsächlich erreicht. So abgemagert darf sie endlich für die großen Designer laufen. So abgemagert bekommt sie sechs Jahre lang ihre Periode nicht mehr. Die Berlinerin ist längst nicht mehr die lebensfrohe und quirlige Anni, die ihre Freunde und Familie kennen. Sie ist nur noch ein Kleiderständer, mit möglichst wenig Kurven, der die Kreationen der Designer perfekt in Szene setzt. 2018 hat sie genug davon und schließt mit dem Business ab.

In aller Kürze: Gepusht von ihrer Agentur, getrieben davon, ihre Chance nicht zu verpassen, hungerte sich Anne-Sophie Monrad von Job zu Job. Heute hat sie zu sich gefunden und nimmt Model-Jobs nur noch unter der Bedingung an, so sein zu dürfen, wie es für sie gesund ist.

Fazit: In „Fashion Victim“ erzählt das deutsche Model vom Magerwahn, von finanzieller Ausbeutung, Konkurrenzdruck und sexueller Belästigung. Sie spricht aber auch von den schönen Momenten, die ihr das Modeldasein beschert hat: den vielen Reisen, Partys und Fashionshows.

Anne-Sophie gibt einen ehrlichen und selbstreflektierten Einblick in ein Geschäft, das für Außenstehende oft nur Glanzseiten hat. Dabei lässt sie mitunter den Designer Wolfgang Joop, eine Modelkollegin, ihren Bruder und den Fotografen Kristian Schuller zu Wort kommen.

Hier findest du mehr Infos zum Buch "Fashion Victim".

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