Bernhard Fleischmann mit "Liebe macht bumm bumm" Wird das der nächste Wiesnhit?

"Bumm bumm" machen nicht nur zwei Maßkrüge, wenn man sie abstellt. Bei Fleischi (links) und MucMike macht auch die Liebe "Bumm bumm". Foto: Hitmix Music

Cordula Grün, ich hab sie tanzen gesehen" - diese Zeilen sind nicht nur Wiesn-Besuchern in Erinnerung geblieben. 2018 wurde der Pop-Song von "Josh.", gecovert von "Die Draufgänger", zum Wiesnhit gekürt. Nun da das nächste Oktoberfest vor der Tür steht, gibt es auch schon wieder die ersten Anwärter auf den Hit 2019.

Dieses Jahr - zumindest nach eigener Einschätzung dabei - ist auch BR-Moderator Bernhard "Fleischi" Fleischmann. Der Landshuter hat einen durchaus eingängigen Song produziert: "Liebe macht bumm bumm". Gemeinsam mit dem Münchner DJ MucMike veröffentlichte er den Schlager samt Video.

Wie der Titel verrät, geht es um die Liebe und wie diese einschlägt, wenn sie unverhofft daher kommt. Um mehr nicht. "Man kann schon sagen, der Text ist lyrisch durchaus übersichtlich", sagt Bernhard Fleischmann über sein Werk. Dafür sei es umso einprägsamer.

"Liebe macht bumm bumm" ist ein Cover, wie Fleischmann verrät. Das Original stammt von Gottlieb Wendehals, dem Macher der berühmten "Polonäse Blankenese". "Bumm bumm - das war nie ein großer Hit, aber das macht es umso spannender", sagt "Fleischi".

Er und sein Spezi MucMike haben sich vor einem Jahr zur Wiesnzeit kennengelernt. Und beschlossen, gemeinsame Sache zu machen. Nun ist "Liebe macht bumm bumm" erschienen, und die beiden hoffen auf großen Erfolg. "Einen Wiesnhit kann man nicht planen. Aber wenn's was wird, werden wir's genießen. Wenn nicht, passt's auch", sagt Fleischmann. Ihm und MucMike ging es zu einem großen Teil einfach um den Spaß, den Song zu produzieren.

Auf der Landshuter Dult ist das Video entstanden

Das Video zum Song ist übrigens auf der Landshuter Dult entstanden. Nach einem Auftritt in "Sophie's Alm" werden sie vom "Glupperl-Stand" eingeladen, vorbeizuschauen. Als die Freunde zu sechst in dem etwa ein Quadratmeter großen Häuschen stehen, ist für sie klar: wenn ein Video, dann hier. "Das war einfach Zufall mit ein bisschen Schicksal", sagt Fleischmann. Über die Aktion muss er heute noch lachen.

Ob das Lied tatsächlich Potenzial zum Wiesnhit 2019 hat, bleibt abzuwarten. Eingängig ist es allemal. Musikalisch gesehen ist zwar auch für einen Ballermann-Hit noch Luft nach oben, aber funktionieren muss es erstmal auf der Wiesn. Und ob es da klappt, entscheiden die Besucher.

Info

Zu hören gibt es das Lied samt Video auf YouTube. Gestern hatte es bereits über 1200 Aufrufe.

 

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