Bayern Söder: Kanzlerkandidatur war nicht mein Lebensplan

Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Daniel Karmann/dpa-POOL/dpa/Archivbild Foto: dpa

Berlin - CSU-Chef Markus Söder hat seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur für die Union mit den Erwartungen an ihn begründet. "Es war nicht mein Lebensplan, mich auf eine solche Kandidatur vorzubereiten. Aber die Rückmeldung und die Erwartung vieler Menschen in Deutschland, auch der Umfragen, spielen nicht die absolut entscheidende, aber doch eine wichtige Rolle", sagte der bayerische Ministerpräsident am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Auch in der CDU habe es viele gegeben, die ihn gefragt hätten, ob er generell bereit wäre.

"Und deswegen glaube ich, ist es jetzt fair und angemessen, so zu reagieren", sagte Söder. Wenn sich eine breite Mehrheit wünsche, dass Söder kandidiere, "wäre es auch ein Kneifen vor der Verantwortung", sich nicht bereitzuerklären. "Man kann nur dann immer mitreden, wenn man auch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Das tue ich."

Söder betonte erneut, dass er nur kandidieren werde, wenn die CDU dies unterstütze: "Es kommt auf keinen Fall zu einem Biegen und Brechen. Wir wollen am Ende keine zerrissene, sondern eine geschlossene Union."

© dpa-infocom, dpa:210411-99-163828/2

 

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