Bayern "Selbstsucht und PR-Zweck": Breitseite von Max Straubinger (CSU) gegen Landrat Dreier

Max Straubinger (CSU) unterstellt Landshuts Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) eine "PR-Aktion". Foto: dpa

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Max Straubinger, geht mit Landshuts Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) hart ins Gericht.

Gegenüber der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung sagte Straubinger heute: „Das Instrumentalisieren von Asylsuchenden für eigene PR-Zwecke ist unverfroren und unverantwortlich. Es ist unglaublich für seine eigene PR 31 wohl anerkannte Asylbewerber, die nicht den Restriktionen der Residenzpflicht unterliegen, einfach nach Berlin zu fahren. Es ist ein höchst unsolidarischer Akt, Menschen für die man zuständig ist, einfach einer anderen Kommune zu überstellen. Zudem ist es meines Erachtens ein Schlag für seine freiwilligen Helfer, die sich um Asylsuchende bemühen und deren Integration unterstützen. Aus Selbstsucht reißt er Menschen, die hier bereits Anschluss gefunden haben, aus ihren Bindungen heraus. Doch wenn die Betroffenen nicht in Berlin bleiben wollen, kann der Landrat sie wieder mitnehmen. Ich habe für dieses Handeln kein Verständnis und diese Maßnahme hilft niemandem. Seine Quote muss der Landkreis ohnehin erfüllen. Der Landrat soll seine Mitarbeiter zur Bewältigung der zur erfüllenden Quote einsetzen, nicht für PR.“

Landrat Peter Dreier hatte heute seinen Drohungen Taten folgen lassen, und einen Bus mit letztlich 31 anerkannten Flüchtlingen von Landshut in Richtung Berlin geschickt.

 

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