Bayern Regensburgs Singh: Wegen Jahn auf Olympia verzichtet

Sarpreet Singh beim Fototermin. Foto: Armin Weigel/dpa/Archivbild/dpa

Regensburg (dpa/lby) - Der neuseeländische Offensivspieler Sarpreet Singh hat den Verzicht auf die Olympischen Spiele in Tokio mit seinem Wechsel zum SSV Jahn Regensburg begründet. "Eine schwierige Entscheidung. Die Chance Olympia kommt vielleicht nur einmal im Leben. Aber das Leihgeschäft wäre anders nicht möglich gewesen, ich hätte Vorbereitung und Saisonstart verpasst. Das hätte keinen Sinn ergeben", sagte der 22-Jährige in einem "Kicker"-Interview. "Vielleicht kann ich irgendwann als einer der drei erlaubten älteren Spieler teilnehmen."

Singh wurde für diese Saison vom FC Bayern München an den Fußball-Zweitligisten in Regensburg ausgeliehen. In der vergangenen Spielzeit war er phasenweise bereits an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. "Ich habe nach der Saison noch einen Vertrag über ein Jahr beim FC Bayern. Ich denke nicht zu weit voraus. Solange ich hart arbeite und gut vorbereitet bin, wird sich alles regeln", sagte Singh.

Völlig ausschließen möchte er auch einen Durchbruch beim FC Bayern nicht. "Sag niemals nie! Das ist ein großes Ziel und ein Traum. Ich war einmal nah dran, habe zwei Bundesligaspiele bestritten. Nur wer sich hohe Ziele setzt, kann diese erreichen. Nun freue ich mich aber auf die Saison mit dem SSV Jahn", sagte der einst von Wellington Phoenix nach München gewechselte Mittelfeldakteur.

© dpa-infocom, dpa:210719-99-437401/2

 

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