Bayern Busunternehmer organisieren Fahrten für Ukraine-Hilfen

Bayerische Busunternehmer wollen Fahrten organisieren, um Hilfsgüter in die ukrainischen Nachbarstaaten zu bringen und Kriegsflüchtlinge nach Bayern zu fahren. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa | Frank Rumpenhorst

Die bayerischen Busunternehmer wollen in der Ukraine-Krise helfen: Schon am ersten Tag nach einem entsprechenden Aufruf hätten sich rund 50 Busunternehmer aus dem Freistaat gemeldet, die kurzfristig mit weit mehr als 100 Fahrzeugen Hilfsgüter in die ukrainischen Nachbarstaaten bringen und/oder Kriegsflüchtlinge von dort nach Bayern fahren könnten.

Dies teilte der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen am Dienstag in München mit. "Einige machen sich bereits mit Hilfsgütern auf eigene Faust auf den Weg oder sind schon an der ukrainischen Grenze."

Der Verband will die Kapazitäten an Bussen, Kleinbussen und Fahrern nun bündeln und bittet die Staatsregierung "in Anbetracht der teils chaotischen Verhältnisse an den Grenzübergängen zur Ukraine" um ein auch mit Hilfsorganisationen abgestimmtes Vorgehen. Davon unabhängig bietet der Landesverband Hilfsorganisationen und ukrainischen Gemeinden direkt Unterstützung bei humanitären und Transportfahrten an.

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