Barbing Sondierungen für den SüdOstLink haben begonnen

In ein Meter langen Holzkisten werden die Bohrkerne ins Kernlager gebracht, wo sie untersucht werden. Foto: Hossfeld

TenneT untersucht Standorte zur Unterquerung der Donau.

Sie ist der Knackpunkt des gesamten SüdOstLink-Projektes: die Donau. Hier, bei Auburg, Gemeinde Barbing, hat der Strom eine Tiefe von bis zu zwölf Metern, die im Falle, dass der Stromtrassenkorridor auf Höhe Wiesent auf der Nordseite des Flusses einträfe, unterquert werden müsste. Bis zu 30 Meter tief, also nochmals 18 Meter unter der Flussohle hindurch, könnte der Kabeltunnel verlegt werden müssen. Am Mittwoch erläuterten die Öffentlichkeitsarbeiterin Carolin Kürth und der für die Umweltplanung zuständige Biologe Matthias Herold, beide bei TenneT angestellt, Bohrverfahren und -technik vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt war das Bohrloch etwa 28 Meter tief.

Zwei Arbeiter ziehen etwa nach jeweils zwei Meter Bohrtiefe den gewonnenen Bohrkern aus dem Rohr, das im Inneren des Bohrgestänges die Bodenproben einsammelt. Oft ist der etwa 20 Zentimeter Durchmesser starke Bohrkern, der vornehmlich in Grau- und hellen Brauntönen daherkommt, am Stück; manchmal, etwa wenn eine Kieselschicht durchbohrt wurde, müssen ihn die Arbeiter in der bereitliegenden Holzkiste aneinanderstückeln. Die Kisten sind jeweils einen Meter lang und mit dem Abschnitt des Bohrloches - etwa Meter 26 bis 27 - beschriftet. Die Kerne werden verpackt und in ein Bohrkernlager gebracht, das in einem Gebäude in der Region eingerichtet wird, erklärt Matthias Herold, der Leiter der Maßnahme.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 12. April 2018.

 

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