Ausstellung im Glasmuseum Frauenau Simone Fezer zeigt Kunstwerke

Künstlerin Simone Fezer zeigt in Frauenau mehrere Werke. Foto: Andreas Reichelt

Am Sonntag öffnete das Glasmuseum Frauenau seine Pforten für Besucher nach Voranmeldung. Nach fast fünf Monaten coronabedingter Schließung konnten die zahlreichen Exponate erstmalig wieder bestaunt werden. Eine aufwendige Installation von Simone Fezer konnte dabei endlich präsentiert werden.

Die nahe Hamburg lebende Künstlerin arbeitet mit verschiedenen Werkstoffen. Schon vor rund 20 Jahren kam sie nach Frauenau, um dort etwas über Glaskunst zu lernen. Hier wurde sie mit dem "Glasvirus infiziert", wie sie selbst es nennt.

Ihre Ausbildung hat sie dann international fortgesetzt. Dennoch kehrt sie immer wieder gern in den bayerischen Wald zurück. "Ich fühle mich hier zu Hause!", gibt sie zu. ​ ​

In den gläsernen Gärten

Im Freibereich ist die Künstlerin mit der Skulptur "Lebensadern" vertreten. Diese abstrahiert die Symbiose von Holzverarbeitung und Glashandwerk als Lebensadern der Region. Das verwendete Holz stammt aus der Umgebung von Frauenau.

Die lebensspendende Funktion der Glasverarbeitung spiegelt sich in den roten Glaszapfen, die das Kunstwerk durchziehen. In sich gedreht strahlt die Arbeit eine innere Dynamik aus, die Lebendigkeit und Innovation kombiniert. ​

Im Glasmuseum

Ihre Ausstellung "Tipping Point" vereint ähnliche Elemente. Verglaste Holzrahmen in spektakulärer Kombination türmen sich geradezu bedrohlich über den Köpfen der Besucher auf und beeindrucken durch eine scheinbar zufällige Anordnung, die gleichzeitig durchdacht wirkt. Ergänzt durch multimediale Aufbauten und textile Kunstwerke bietet sich dem offenen Geist Spielraum für Interpretation und Emotion. 

Lesen Sie mehr zum Glasmuseum, den Gläsernen Gärten und den Werken von Simone Fezer in der aktuellen Ausgabe des NIEDERBAYERN TV Magazins.

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