Covid-19 Coronavirus in Bayern - News, Infos, Hinweise

Das Coronavirus beschäftigt die Menschen weltweit. Folgen Sie dem Link zur Karte, die die aktuellen Fallzahlen in Deutschland zeigt. (Hier geht es zur Karte). Alle aktuellen Entwicklungen in Bayern finden Sie unten im Newsblog. Für welche Landkreise in Bayern die Corona-Ampel aktuell auf gelb oder rot steht, erfahren Sie in unserem Artikel Corona-Ampel: In diesen Landkreisen steht sie auf rot. Sollten Sie die aktuellen Zahlen Ihres Landkreises abfragen wollen, dann klicken Sie bitte auf die Darstellung der Tabelle unten. Die Nachrichten von Januar bis August 2020 in unserem Corona-Blog finden Sie hier.

Tabelle Coronazahlen Landkreise

Dienstag, 1. Dezember, 11.50 Uhr: Taxiunternehmen bitten Söder um Hilfe

Die bayerischen Taxiunternehmen bitten mit einem offenen Brief Ministerpräsident Markus Söder (CSU) um Hilfe. Die Lage des Gewerbes habe sich in der Corona-Krise "dramatisch entwickelt", beklagen sie. "Derzeit verlieren wir massenhaft Unternehmen." Allein in München seien derzeit mehr als 1.000 von 3.300 Konzessionen stillgelegt, hieß es am Dienstag. Die aktuellen Hilfen kämen im Taxigewerbe nicht an, beklagen die Unternehmer. So helfe unter anderem die Kurzarbeit wegen der Betriebspflicht nicht und Personalkosten würden nur zu einem kleinen Teil als Betriebskosten anerkannt.

Dienstag, 1. Dezember, 11.40 Uhr: Zwei Tote und 14 Neuinfektionen

Am Montag, 30. November wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen leider auch zwei Todesfälle gemeldet. Zudem wurden 14 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern diagnostiziert. Lediglich zwei Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 1.072 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 723 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen.

Bei den beiden Verstorbenen handelt es sich um einen über 60-jährigen Mann mit erheblichen Vorerkrankungen und um eine über 80-jährige Frau. Im zweiten Halbjahr gab somit es bisher fünf Todesfälle, insgesamt starben 16 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 45 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1.268 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Montag bei 391,42 Fällen pro 100.000 Einwohner

Dienstag, 1. Dezember, 11.20 Uhr: Besuchsverbot Arberlandklinik Zwiesel

Aufgrund mehrerer positiver Testungen von Mitarbeitern und Patienten sowie des hohen Inzidenzwertes im Landkreis Regen gilt seit Montag ein generelles Besuchsverbot für die Arberlandklinik Zwiesel. Weiterhin bestehen bleiben die bisherigen Ausnahmen für Palliativpatienten sowie für werdende Väter in der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe – hier sind Besuche nach vorheriger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten unter entsprechender Beachtung verschärfter Hygienerichtlinien möglich.

Stand Dienstag werden in der Arberlandklinik Zwiesel 33 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon ein Patient auf Intensivstation, welcher auch beatmet wird. In der Arberlandklinik Viechtach werden 12 COVID-19-Patienten stationär behandelt, davon fünf Patienten auf der Intensivstation, welche beatmet werden. Innerhalb der Mitarbeiterschaft wurde bei 16 Mitarbeitern der Arberlandklinik Zwiesel ein positives Testergebnis nachgewiesen. Alle positiv getesteten Mitarbeiter sowie deren bisher ermittelte Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich aktuell in Quarantäne. Aus Sicherheitsgründen erfolgen bei allen Patienten sowie Mitarbeitern der patientenversorgenden Bereiche Reihentestungen zum Nachweis möglicher weiterer Ansteckungen. Diese Reihentestungen sollen ab sofort wöchentlich durchgeführt werden.

Vor allem im Hinblick auf die mit der Infektionslage eingehenden Personalengpässe steht laut dem Ärztlichem Direktor der Arberlandklinik Zwiesel, Dr. Christian Pötzl, ein Kraftakt bevor: Daher appelliert der Ärztliche Direktor auch an die Bevölkerung: „Bitte nehmen Sie die Lage ernst. Halten Sie sich an die vorgegebenen Maßnahmen und beschränken Sie Ihre privaten Kontakte auf ein Minimum. Wir stehen für Sie an vorderster Front und sehen tagtäglich den tatsächlichen Ernst der Lage.“ Neuaufnahmen, insbesondere im Rahmen der Notfallversorgung, sind weiterhin gegeben – und damit auch die Versorgung der Bevölkerung. Grundsätzlich ist die adäquate Versorgung aller Patientinnen und Patienten in der Arberlandklinik Zwiesel weiterhin gewährleistet. 

Dienstag, 1. Dezember, 10.11 Uhr: In Österreich starten Corona-Massentests in kleiner Gemeinde

Österreich setzt bei der Eindämmung der Corona-Pandemie auf freiwillige Massentests der Bevölkerung. Den Auftakt machte am Dienstag die Gemeinde Annaberg-Lungötz im Salzburger Land unweit der bayerischen Grenze. Die 2.200 Bürger sind aufgerufen, sich am Dienstag und Mittwoch testen zu lassen. Das Aufspüren von auch symptomfreien Corona-Infizierten gilt als wichtiger Baustein zur Unterbrechung von Infektionsketten. In den Bundesländern Tirol, Vorarlberg und Wien beginnen die mehrtägigen Massentests am Freitag (4.12.). In Wien ist die Kapazität auf bis zu 150.000 Menschen pro Tag ausgelegt. Der Nachweis einer Corona-Infektion erfolgt via Antigen-Test, der bei positivem Ergebnis mit einem PCR-Test überprüft werden soll.

Dienstag, 1. Dezember, 9.50 Uhr: Stärkster Anstieg arbeitsloser Menschen mit Behinderung in Bayern

Der Freistaat verzeichnet in der Corona-Krise deutschlandweit den stärksten Anstieg arbeitsloser Menschen mit Behinderung. Mit einem Plus von 19,1 Prozent zum Vorjahresmonat lag die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung im Oktober deutlich über dem bundesweiten Schnitt von rund 13 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Inklusionsbarometer Arbeit der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes hervor. Demnach sind in Bayern knapp 24 700 Betroffene auf Arbeitsplatzsuche.

Dienstag, 1. Dezember, 9 Uhr: Österreichs Tourismusministerin gegen Schließung von Skigebieten

Die österreichische Tourismusministerin, Elisabeth Köstinger (ÖVP), hat sich gegen die von Deutschland und Italien angeregte Schließung von Skigebieten bis nach dem Jahreswechsel ausgesprochen. "Wir lassen uns sicher nicht von einem anderen Land vorschreiben, wann wir was öffnen", sagte sie dem Bayerischen Rundfunk am Dienstag. "Wir würden ja auch nie den Vorschlag liefern, dass man in Deutschland beispielsweise die Schulen schließen soll oder Friseurbetriebe."

Dienstag, 1. Dezember, 8.57 Uhr: Auf diesen Plätzen in Regensburg gilt Alkoholverbot

Mit einem Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen wie dem Bismarckplatz will die Stadt Regensburg die Zahl der Menschen, die positiv auf Sars-CoV-2 getestet werden, senken. Als eine der ersten größeren Städte in Ostbayern hat Regensburg eine neue, verschärfte Allgemeinverfügung über Corona-Maßnahmen im Stadtgebiet erlassen. Weiterhin gelten soll demnach die Maskenpflicht auf den öffentlichen Plätzen in der Innenstadt und auf frequentierten Verkehrswegen. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind aber zum Beispiel Fahrradfahrer, die auf der Straße oder einem offiziell ausgewiesenen Radweg fahren.

Neu hinzugekommen ist ein sogenanntes Alkohol-Konsum-Verbot auf dem Bismarckplatz, dem Neupfarrplatz, dem Domplatz mit Domstraße und Krauterermarkt und dem Haidplatz. Das Trink-Verbot soll zunächst von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens gelten. Sobald die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auf über 200 steigt, soll sie nach dem Willen der Stadtverwaltung den ganzen Tag über gelten. Aktuell liegt die 7-Tage-Inzidenz in Regensburg bei 177.

Dienstag, 1. Dezember, 7.59 Uhr: Zusätzliche Böllerverbotszonen an Silvester

An Silvester wird es in Bayern mehr Böllerverbotszonen als bisher geben. Dies ist eine Folge der Corona-Beschränkungen. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, verweisen etliche Städte allerdings darauf, dass es in der Vergangenheit bereits Feuerwerksverbotszonen gab. Nun werde geprüft, wo eventuell noch weitere eingerichtet werden müssen. Die Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten beschlossen, dass Silvesterfeuerwerk auf belebten Plätzen und Straßen untersagt wird, um größere Gruppen zu vermeiden. Nun arbeiten die Kommunen daran, diese Vorgabe vor Ort umzusetzen.

Dienstag, 1. Dezember, 7.35 Uhr: Corona-Verordnung setzt auch auf Ausgangsbeschränkungen

Mit lokal begrenzten Ausgangsbeschränkungen in besonders betroffenen Kommunen sollen in Bayern die weiterhin oft außer Kontrolle geratenen Corona-Infektionszahlen eingedämmt werden. Diese Maßnahme sieht die am Dienstag in Kraft getretene neunte Auflage der Infektionsschutzverordnung für den Freistaat als eine von mehreren Maßnahmen vor, sobald in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen über einem Wert von 300 liegt.

Montag, 30. November, 19.19 Uhr: Wechselunterricht im Landkreis Landshut ab Mittwoch

Knapp 211 Neuinfektionen innerhalb einer Woche, umgelegt auf die Einwohnerzahl: Diesen Wert der 7-Tages-Inzidenz hat das Robert-Koch-Institut für den Landkreis Landshut ermittelt. Damit gelten ab Dienstag die Regelungen der 9. Infektionsschutz-verordnung, die der Freistaat Bayern erlassen will. Besonders betroffen werden hiervon wohl die Schulen sein.

Mehr dazu lesen Sie unter Ab Mittwoch Wechselunterricht ab der 8. Klasse.

Montag, 30. November, 17.39 Uhr: Private Hotelbesuche bleiben auch über Weihnachten Ausnahme

Trotz der geplanten Lockerungen bei den Corona-Auflagen über Weihnachten sind Hotelübernachtungen für Familienbesuche in Bayern nur in besonderen Situationen erlaubt. Für unaufschiebbare familiäre Zwecke, wie die Teilnahme an Beerdigungen im engen Familienkreis oder notwendige Besuche von einem pflege- oder hilfsbedürftigen Angehörigen, seien Hotelaufenthalte möglich, sagte Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) der Deutschen Presse-Agentur in München. "Die bloße Absicht, Verwandte oder Freunde besuchen zu wollen, stellt jedoch keinen notwendigen und unaufschiebbaren Zweck dar und führt daher nicht zur Zulässigkeit einer Beherbergung."

Montag, 30. November, 16.59 Uhr: Corona-Kontaktbeschränkungen gelten auch für den Nikolaus

Die aktuellen Corona-Kontaktbeschränkungen in Bayern gelten auch für den Nikolaus. "Unsere Kontaktbeschränkungen sind ein ganz zentrales Mittel, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Es darf nicht passieren, dass der Nikolaus von Haus zu Haus oder Kita zu Kita geht und neben Geschenken womöglich auch das Virus im Gepäck hat", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag in München. Der Lockdown-Light diene nicht zuletzt auch dem Ziel, die Kitas und Schulen möglichst offen zu halten, daher würden die Kontaktbeschränkungen auch für den Nikolaus gelten. Sozialministerin Carolina Trautner (CSU) betonte, dass der traditionelle Besuch des Nikolaus in den Kitas aber nicht ausfallen müsse: "Wenn eine Erzieherin oder ein Erzieher in die Rolle des Nikolaus schlüpft und nur die Kinder, der Nikolaus und die Beschäftigten der Kita-Gruppe daran teilnehmen, kann auch in der Kita eine Nikolausfeier mit Süßigkeiten, Früchten und kleinen Geschenken stattfinden. Dort wo es möglich ist, sollte der Besuch des Nikolaus im Garten der Einrichtung gefeiert werden."

Montag, 30. November, 16.38 Uhr: Abitur in Bayern soll verschoben werden

Wegen der Corona-Krise wird der Beginn der Abiturprüfungen im kommenden Jahr um knapp 14 Tage nach hinten auf den 12. Mai 2021 verschoben. "Wir wollen, dass alle Abiturientinnen und Abiturienten faire Bedingungen vorfinden - in den Prüfungen selbst wie in der Vorbereitung", sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) am Montag in München. Bisher war der Beginn der Abitur-Prüfungen für den 30. April 2021 geplant. Mehr dazu lesen Sie hier: Piazolo: Abiturprüfungen werden wegen Corona verschoben

Montag,  30. November, 15.33 Uhr: Neue Quarantänemaßnahmen an Schulen und Kitas im Landkreis Regensburg

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen ab heute neu von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Kinderkrippe Nesthäkchen Pettendorf: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember
  • Clermont-Ferrand-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember
  • Kinderhaus Bonifaz Wimmer Thalmassing: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember
  • SieKids Stromstrolche Krippe Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember
  • Kinderhaus Xaver-Fuhr-Straße Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember
  • Berufsfachschule für Krankenpflege Caritas Krankenhaus St. Josef: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember
  • BSZ Regensburg Land: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember
  • Waldorfschule Regensburg: eine Fachgruppe sowie drei Grundschulklassen in Quarantäne bis einschließlich 8. bzw. 9. Dezember
  • St. Nikola Grundschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember
  • Grundschule Prüfening Regensburg: eine Klasse und einige Kinder der Mittagsbetreuung in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember
  • Gymnasium Lappersdorf: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 8. bzw. 11. Dezember, abhängig vom jeweiligen Fachunterricht
  • Berufsschule M.-Runtinger Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 10. Dezember
  • Realschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 7. Dezember
  • Berufsschule II Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember
  • BOS Wirtschaft Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember
  • Kindergarten St. Rafael Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Montag,  30. November, 15.22 Uhr: Bayern lehnt Forderung nach mehr Hilfen durch Länder ab

Bayern lehnt die Forderung von Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus nach mehr Corona-Hilfen durch die Länder ab. "Der Bund steht in der Verantwortung - dieser muss er auch gerecht werden und für erforderliche Hilfsmaßnahmen aufkommen. Bayern steht, wie viele andere Länder auch, an den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit", sagte Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Montag,  30. November, 15.12 Uhr: Stand der Neuinfektionen in Bayerns Regierungsbezirken

Im Regierungsbezirk Oberbayern wurden seit Beginn der Pandemie rund Fälle (Neu) 86.000 Coronavirus-Infektionen registriert, 863 davon neu seit Samstag. Der Inzidenzwert liegt hier aktuell bei 176,55 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in 7 Tagen. Bisher gab es hier 1.426 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, diese Zahl erhöhte sich um sechs.

Für Niederbayern zeigen die LGL-Zahlen insgesamt bisher rund 21.300 bestätigte Infektionen (+ 312), der Inzidenzwert liegt Stand heute Morgen bei 242 und es sind bisher 414 Menschen an oder mit Covid-19 verstorben (+ 2)-

In der Oberpfalz gab es seit Pandemiebeginn knapp 17.500 Infektionsfälle(+ 299). Hier liegt der 7-Tages-Inzidenzwert derzeit bei 168 und es wurden zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet, womit die Zahl der Verstorbenen hier auf 461 ansteigt.

Die drei fränkischen Regierungsbezirke kommen zusammen auf etwa 54.000 bisher bestätigte Infektionen, wobei seit Samstag etwa 400 hinzugekommen sind. Der Inzidenzwert bewegt sich hier zwischen 142 in Unterfranken und 187 in Mittelfranken. In Franken waren bisher etwa 1.000 Todesfälle zu beklagen, sechs mehr als noch am Samstag.

In Schwaben zeigen die Daten des LGL Stand heute Morgen etwa 29.000 imsgesamt bisher Infizierte, wobei seit der letzten Aktualisierung 258 hinzugekommen sind. Die 7-Tages-Inzidenz liegt hier aktuell bei 180,95, bisher sind in Schwaben 430 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion verstorben (+ 3).

Damit ergibt sich für Bayern eine gesamtzahl der bisher bestätigten Neuinfektionen von 207.541, was einem Zuwachs um  2.131 seit Samstag entspricht. Der durchschnittliche 7-Tages-Inzidenzwert im Freistaat liegt derzeit bei 178,27, bisher sind 3.804 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben – 19 mehr seit Samstag.

Montag,  30. November, 11.52 Uhr: Lage im Kreis Kelheim

Im Kreis Kelheim wurden seit Beginn der Pandemie 1.600 Fälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. 39 Menschen sind inzwischen an oder mit einer Infektion gestorben. Laut RKI liegt der Inzidenzwert derzeit bei 138,1.

Montag,  30. November, 9.53 Uhr: 63 neue Fälle im Kreis Regen

Am Sonntag, 29. November, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 63 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. 30 Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 1.058 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 509 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 37 Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1.254 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Sonntag bei 339,75 Fällen pro 100.000 Einwohner. Hier ist heute mit einem weiteren Anstieg zu rechnen.

Montag,  30. November, 8.14 Uhr: Stadt Passau hat den höchsten Inzidenzwert Deutschlands

Die Situation in der Stadt Passau hat sich auch am Montag nicht erholt. Seit Samstag gelten dort strenge Ausgangsbeschränkungen. Doch der Inzidenzwert kletterte am Montag auf fast 580. Mit dem Wert 579,5 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt die Stadt Passau inzwischen knapp vor dem ebenfalls stark betroffenen thüringischen Landkreis Hildeburghausen.

Montag,  30. November, 7.43 Uhr: Schlachthof in Vilshofen wegen Corona geschlossen

Nach einem Corona-Ausbruch in der vergangenen Woche ist der Schlachthof im niederbayerischen Vilshofen geschlossen. 80 Mitarbeiter haben sich mit dem Virus infiziert. Am Montag (11 Uhr) informiert sich Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) gemeinsam mit Gerhard Stadler, Bezirkspräsident Niederbayern des Bayerischen Bauernverbands (BBV), vor Ort über die Situation.

Montag,  30. November, 7.39 Uhr: Einigung auf Home-Office-Pauschale 

Einem Medienbericht zufolge gibt es eine Einigung in Groko zum Thema Entlastung für Arbeitnehmer, die in der Corona-Pandemie viel von zu Hause aus arbeiten müssen. Finanzpolitiker der großen Koalition haben sich nach einem Medienbericht auf eine Entlastung für Arbeitnehmer geeinigt, die in der Corona-Pandemie viel von zu Hause aus arbeiten müssen. Wie die "FAZ" berichtet, soll es eine Steuerpauschale von 5 Euro pro Tag geben, höchstens jedoch von 600 Euro pro Jahr.

Montag,  30. November, 7 Uhr: Corona-Situation für junge Menschen besonders schwer

Junge Menschen müssten oft als Sündenböcke für die Probleme der Gesellschaft herhalten, beklagt der Präsident des Bayerischen Jugendrings, Matthias Fack. "Manche Aussagen von Erwachsenen klingen, als ob sie selbst nie jung gewesen wären", sagt der 48-Jährige. Dabei trifft gerade sie die Corona-Situation besonders hart.

Sonntag, 29. November, 19.32 Uhr: IW: Corona-Hilfen fallen höher aus als notwendig

Mit 30 Milliarden Euro will der Bund Betriebe unterstützen, die wegen des Teil-Lockdowns ihre Türen zu lassen müssen. Eine Berechnung ergibt: Deutlich weniger Geld hätte auch gereicht. Und welchen Einfluss hat die weitere Stilllegung für die deutsche Wirtschaft?

Sonntag, 29. November, 19.17 Uhr: Tschechien lockert Corona-Maßnahmen zum Weihnachtsgeschäft

Tschechien lockert zum Weihnachtsgeschäft seine strengen Corona-Regeln. Von Donnerstag an dürfen alle Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants wieder öffnen. Das gab die Regierung nach einer Sondersitzung des Kabinetts am Sonntag bekannt. Mehr dazu lesen Sie hier: Lockerungen in Tschechien

Sonntag, 29. November, 18.06 Uhr: 66 Neuinfektionen im Landkreis Straubing-Bogen

Am Wochenende kamen insgesamt 66 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis hinzu – 46 am Samstag, 20 am Sonntag. Darunter Fälle in einer 9. Klasse der Mittelschule Geiselhöring, einer 1. Klasse der Grundschule Konzell und einer 9. Klasse der Realschule Aiterhofen. Die betroffenen Kontaktpersonen wurden und werden ermittelt und entsprechende Quarantänemaßnahmen getroffen. Am Sonntag lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Sonntag 0 Uhr) und des LGL (Stand Sonntag 8 Uhr) bei 242,3.

Sonntag, 29. November, 16.54 Uhr: Corona-Zahlen in Passau steigen weiter

Die Zahl der Corona-Infektionen in Passau ist weiter gestiegen. Am Sonntag meldete das Landesamt für Gesundheit (LGL) einen Inzidenzwert von knapp 538 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Seit dem Wochenende gelten in der niederbayerischen Stadt strenge Ausgangsbeschränkungen.

Sonntag, 29. November, 15 Uhr: Marburger Bund Bayern: Planbare Operationen verschieben

 Die steigende Zahl an Covid-19-Patienten bringt Krankenhäuser im Freistaat nach Ansicht des Marburger Bundes Bayern an die Belastungsgrenze. Dieser verweist auf eine eigene Umfrage, nach der mehr als die Hälfte der Klinikärzte angegeben habe, aufgrund der vielen Corona-Patienten andere Behandlungen einschränken zu müssen. Der von der Staatsregierung verkündete Stufenplan für die Krankenhausversorgung müsse umgesetzt werden.

Sonntag, 29. November, 12.02 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus dem Landkreis Kelheim

Aktuell (Stand: 29. November, 0 Uhr) gibt es im Landkreis Kelheim insgesamt 178 registrierte Covid 19-Infektionen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 139,8. Seit Pandemie-Beginn wurden im Landkreis Kelheim insgesamt 1.595 Covid 19-Infektionen registriert. Davon gelten 1.378 Patienten bereits wieder als genesen. Derzeit befinden sich neun Patienten wegen der Covid 19-Infektion im Kelheimer Krankenhaus und sieben Patienten im Mainburger Krankenhaus.

Sonntag, 29. November, 11.43 Uhr: Trinkgelage trotz Kontaktbeschränkung in Landau

Sechs Teilnehmer eines heftigen Trinkgelages in einer Landauer Wohnung scherten sich nicht das Geringste um das aktuell geltende Infektonsschutzgesetz. Das blieb nicht ohne Folgen.

Sonntag, 29. November, 10.39 Uhr: 30 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Samstag 28. November, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 30 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. 15 Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 995 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 507 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 25 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1191 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Freitag bei 339,75 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Samstag, 28. November, 16.20 Uhr: Die Zahlen für den Freistaat

Die Zahl der bislang bestätigten Corona-Fälle stieg seit dem Beginn der Pandemie auf insgesamt 202.370 in Bayern. Gestorben sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus 3.764. Das sind 62 mehr als noch am Vortag. Die Zahl der Coronafälle stieg insgesamt um fast 4.000.

Samstag, 28. November, 16 Uhr: Start ins Weihnachtsgeschäft "ernüchternd"

Schwacher Start ins Weihnachtsgeschäft - die Bilanz nach dem ersten Adventssamstag fällt dem Handelsverband Bayern (HBE) zufolge "ernüchternd" aus. Das sei allerdings keine Überraschung gewesen angesichts der coronabedingten Einschränkungen. Im Vergleich zum ersten Adventssamstag 2019 rechnete HBE-Sprecher Bernd Ohlmann mit einem Umsatzrückgang zwischen 30 und 40 Prozent. Es seien am Samstag auch weniger Kunden unterwegs gewesen als am Freitag - dem Black Friday.

Versuche man das positiv zu sehen, könne man sagen: "Keine Warteschlangen, kein Gedränge, entspanntes Weihnachtsshoppen", so Ohlmann. Mit Blick auf die Corona-Pandemie sei das wiederum auch gut. Er appellierte an die Menschen, ihre Weihnachtseinkäufe möglichst auch unter der Woche zu tätigen. So könnte an den künftigen Adventssamstagen Gedränge vermieden werden. Erfahrungsgemäß warteten viele Kunden mit ihren Einkäufen jedoch "bis zur letzten Minute".

Samstag, 28. November, 11.48 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Raum Kelheim

Für den Landkreis Kelheim meldet das LGL insgesamt 1.574 Fälle seit Beginn der Pandemie. Insgesamt 39 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Der Inzidenzwert liegt im Landkreis bei 141,4.

Samstag, 28. November, 11.05 Uhr: 54 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Freitag, 27. November, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 54 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. 18 Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 965 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 507 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 23 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1.161 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Freitag bei 302,29 Fällen pro 100.000 Einwohner. Dieser Wert wird heute nochmals steigen.

Samstag, 28. November, 10.34 Uhr: Strenge Ausgangsbeschränkungen in Passau haben begonnen

Angesichts der stark gestiegenen Zahl von Corona-Infektionen gelten in Passau seit Samstag strenge Ausgangsbeschränkungen. Die Maßnahmen sollen zunächst eine Woche dauern, wie Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) am Freitag ankündigte.

Passauer dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen. Außerdem gilt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen. Die Stadt verordnet Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 - mit Ausnahme von Abschlussklassen an Mittel- und Realschulen. Wer einen Angehörigen in einem Altenheim besuchen will, muss vorher einen Schnelltest machen und damit nachweisen, dass er nicht infiziert ist.

Samstag, 28. November, 8 Uhr: Freistaat bereitet Corona-Impfungen vor

Mit Rechenmodellen und viel Logistikarbeit bereitet sich der Freistaat auf die große Impfaktion gegen das Coronavirus vor. "Sobald ein Impfstoff zugelassen ist, wollen wir so schnell wie möglich mit dem Impfen beginnen", betonte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU). Wie lange es allerdings dauern werde, alle Impfwilligen zu impfen, sei derzeit nicht seriös abschätzbar. Für die geplanten Impfzentren in allen bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten geht das Gesundheitsministerium davon aus, dass zwei jeweils fünfköpfige Teams binnen vier Stunden 100 Menschen impfen können. "Pro solchem Team ist ein Arzt notwendig", sagte Huml der Deutschen Presse-Agentur. Die übrigen Teammitglieder seien medizinisches Fachpersonal sowie Verwaltungskräfte.

Samstag, 28. November, 5 Uhr: Regionalbanken widerstehen Corona

Ungeachtet düsterer Warnungen vor einer bevorstehenden Pleitewelle gibt es in der Corona-Krise einen Lichtblick: Die deutschen Regionalbanken zeigen sich widerstandsfähig. Bislang gibt es bei Volks- und Raiffeisenbanken sowie den Sparkassen weder große Kreditausfälle noch eine dramatische Erhöhung der Risikovorsorge, wie die jeweiligen Bundesverbände berichten. "Die Regionalbanken sind letztlich ein Fels in der Brandung", sagt Heinz-Gerd Stickling, Bankenfachmann bei dem in der Finanzbranche bekannten Beratungsunternehmen zeb in Münster. Mehrere große Banken haben in den vergangenen Monaten die Risikovorsorge für potenziell faule Kredite stark erhöht, darunter die Commerzbank und mehrere Landesbanken. Doch die Regionalbanken kommen bisher offensichtlich gut durch die Krise.

Samstag, 28. November, 4.30 Uhr: Bislang keine Soforthilfen für Gnadenhöfe

Trotz sinkender Spendeneinnahmen und Schließungen für Besucher haben Gnadenhöfe in Bayern bislang keine Corona-Soforthilfen erhalten. Die Voraussetzungen hätten dafür bisher regelmäßig nicht vorgelegen, weil sich die Einrichtungen normalerweise nicht unternehmerisch betätigten, sagte ein Sprecher des bayerischen Wirtschaftsministeriums am Freitag. Ob die Einrichtungen nun von den Überbrückungshilfen des Bundes profitieren könnten, müsse im Einzelfall entschieden werden.

Samstag, 28. November, 4.24 Uhr: 5.000 Firmen warten auf Überbrückungshilfe

Rund 5.000 bayerische Unternehmen warten derzeit auf die Auszahlung der versprochenen Corona-Überbrückungshilfe II. Erste Anträge seien schon im Oktober gestellt worden, aber bis Freitag seien erst 127 Auszahlungen erfolgt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Wirtschaftskreisen. Die Bundesregierung hatte "unbürokratische und schnelle Zuschüsse" für Unternehmen zugesagt, deren Umsätze durch die Corona-Krise massiv eingebrochen waren. Die EU-Kommission hatte diese Beihilfe allerdings erst vier Wochen nach Beginn der Antragsfrist genehmigt. Und jetzt hake es bei der Bearbeitungs-Software, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. Die Software habe der Bund erarbeiten lassen. Jetzt sollen Banken helfen, die Zeit bis zur Auszahlung der staatlichen Hilfe zu überbrücken.

Samstag, 28. November, 4.10 Uhr: Hoteliers verlangen Öffnung über Weihnachten

Der bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat den Freistaat aufgefordert, Hotelübernachtungen bei Familienbesuchen über Weihnachten zuzulassen - wie es auch in anderen Bundesländern geplant sei. "Unsere Betriebe sind ja nicht geschlossen worden, weil der Aufenthalt bei uns gefährlich ist, sondern weil sich die Menschen möglichst wenig bewegen sollten", sagte Thomas Geppert, Landesgeschäftsführer von Dehoga Bayern, dem Münchner Merkur (Samstag). "Deshalb halten wir es für zielführend, wenn Verwandtschaftsbesuche mit Geschäftsreisen gleichgestellt werden", sagte Geppert der Zeitung. Dies gelte vor allem für Weihnachten. "Wenn die Menschen ihre Verwandten besuchen, könnten sie dann in einem Betrieb mit funktionierendem Hygienekonzept übernachten."

Samstag, 28. November, 4 Uhr: Mehrheit befürwortet Schließung von Skigebieten

In der Corona-Krise spricht sich in einer Umfrage in Deutschland eine große Mehrheit dafür aus, die europäischen Skigebiete nicht zu öffnen. Auch viele Politiker sind für Verbote. Eine große Mehrheit in Deutschland würde laut einer Umfrage eine europaweite Schließung von Skigebieten befürworten. 73,8 Prozent der Befragten gaben bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der "Augsburger Allgemeinen" an, es sei "eindeutig" oder "eher richtig", zur Eindämmung der Corona-Pandemie alle europäischen Skigebiete vorerst zu schließen. 19,5 Prozent der Befragten hielten dies für "eher" oder "eindeutig falsch".

Freitag, 27. November, 18.29 Uhr: Zehn Neuinfektionen in der Stadt Straubing

Laut Mitteilung des Landesamts für Gesundheit (Stand 27.11.2020, 8 Uhr) wurden zehn neue Infektionen mit dem Corona-Virus für das Stadtgebiet Straubing gemeldet. In den letzten sieben Tagen (20.11. bis 26.11.2020) lag die Zahl der Neuinfektionen bei insgesamt 68. Für die Stadt Straubing wird ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 142,29 ausgewiesen. Der höchste Stand in dieser Woche wurde am Donnerstag mit 146,47 erreicht. Die tagesaktuellen Fallzahlen können auf der Webseite https://www.lgl.bayern.de/ abgerufen werden. Für den heutigen Freitag hat das Gesundheitsamt 13 Neuinfektionen im Stadtgebiet mitgeteilt.

Es wurden in der Berufsschule I zwei Infektionsfälle (Klassen KOV11 und TKM2) und in der Berufsschule II ein Infektionsfall (Klasse RE10) gemeldet. Die erforderlichen Quarantänemaßnahmen wurden mittlerweile durch das Gesundheitsamt veranlasst.

Freitag, 27. November, 17.38 Uhr: 31 neue Positiv-Tests im Landkreis Straubing-Bogen 

Am Freitag kamen insgesamt 31 neue positive Tests auf Sars-CoV-2 im Landkreis Straubing-Bogen hinzu. Darunter drei Fälle (zwei Bewohner und ein Mitarbeiter) in zwei Alten- und Pflegeheimen in Bogen und insgesamt zwei Fälle in zwei sechsten Klassen der Realschule Aiterhofen. Die erforderlichen Quarantänemaßnahmen wurden veranlasst.

Insgesamt gibt es damit im Landkreis seit Ausbruch der Pandemie im März 1.599 Fälle, davon gelten 1.096 mittlerweile wieder als gesund im Sinne von aus der Quarantäne entlassen und 40 Personen sind seither verstorben. Es wurde am Freitag auch ein weiterer Todesfall aus dem Landkreis, der an bzw. mit Covid-19 verstorben ist, gemeldet – dies ist der 40. Fall.

Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Freitag, 0 Uhr) und des LGL (Stand Freitag, 8 Uhr) bei 217,6. Auf den Intensivstationen der Landkreis-Kliniken liegen vier Personen (Stand Donnerstag) mit einer Covid-19-Erkrankung.

Freitag, 27. November, 17.25 Uhr: Nürnberg startet ohne Christkindlesmarkt in den Advent

Wo sich sonst Tausende Menschen zwischen Ständen drängen, herrscht jetzt gähnende Leere. Statt den Prolog zur Eröffnung von der Empore der Frauenkirche zu halten, grüßt das Christkind in diesem Jahr aus dem Internet in alle Welt. An diesem Freitag hätte in Nürnberg der weltberühmte Christkindlesmarkt beginnen sollen. Wegen steigender Corona-Zahlen hatte Oberbürgermeister Marcus König (CSU) den Markt im Oktober allerdings abgesagt.

Nun erinnert das Christkind Benigna Munsi in ihrer Videobotschaft daran, einander nicht zu treffen. "Schreibt doch ein paar Zeilen oder ruft häufiger an oder schickt einfach eine kleine Aufmerksamkeit", sagte sie. Sie bietet statt öffentlicher Auftritte in Altenheimen, Kindertagesstätten und Krankenhäusern ab 1. Dezember einen digitalen Adventskalender und ab 30. November eine Telefonsprechstunde an. "Zum Schutze aller wird es (...) keine Begegnungen mit dem Christkind geben können", hatte Oberbürgermeister König mitgeteilt.

Rund zwei Millionen Menschen strömen sonst in der Adventszeit auf den Hauptmarkt in der Stadt. Die feierliche Eröffnung mit dem Christkind gilt als Höhepunkt und wird live im Fernsehen übertragen. Auf dem Markt verkaufen sonst Händlerinnen und Händler an etwa 180 Ständen Waren. Nun hat die Stadt einen Online-Shop für weihnachtliche Produkte eingerichtet. An 25 Weihnachtsständen verteilt in der Fußgängerzone werden Süßwaren wie Lebkuchen - aber kein Glühwein - verkauft.

Rund 180 Millionen Euro generiert der Markt sonst für die Stadt, auch durch Hotelübernachtungen, Taxifahrten oder Restaurantbesuche von Touristen.

Freitag, 27. November, 14.51 Uhr: Thema Böllerverbot ist für viele Städte nicht neu

 

Das bayerische Kabinett hat für Silvester das Abbrennen von Feuerwerkskörpern auf belebten Plätzen und Straßen verboten. In vielen Städten ist das kein ganz neues Thema, wie der Präsident des Bayerischen Städtetages, Markus Pannermayr (CSU) sagt. In den vergangenen Jahren hätten immer mehr Städte Silvesterfeuerwerk in ihren Zentren verboten, wenn auch hauptsächlich aus Gründen des Brandschutzes.

Wichtig sei nun, beim Böllerverbot ein richtiges Maß zu finden - wie bei der Maskenpflicht in den Innenstädten. Dann dürfte das Böllerverbot auch auf Akzeptanz bei den Bürgern stoßen, schätzt der Städtetagschef, der seit 2008 Oberbürgermeister in Straubing ist. Alternativprogramme zum Feuerwerk, zum Beispiel Lasershows, würden in diesem Jahr aber wohl ausfallen, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Freitag, 27. November, 14.22 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Bayern

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Freistaat 198.432 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 137.440 gelten inzwischen als genesen. Seit dem Vortag ist die Zahl der Infizierten um 4.093 gestiegen, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 ging um 44 nach oben auf 3.702.

Freitag, 27. November, 14 Uhr: Söder: "Querdenker"-Bewegung als "toxisches Gebräu"

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eindringlich vor einer Verharmlosung des Coronavirus gewarnt. "Viele haben den Ernst der Lage immer noch nicht verstanden", sagte Söder am Freitag in einer Regierungserklärung im Landtag in München. Das Virus bleibe aber "potenziell tödlich und hochgefährlich". Und jeder Todesfall sei nicht nur eine statistische Größe, sondern bedeute ein Schicksal für eine Familie. "Jeder einzelne hätten sich auch auf Weihnachten gefreut." Doch die Zahl der Todesfälle nehme dramatisch zu, warnte der Ministerpräsident. Am Ende des Jahres werde es heuer sechs Mal so viele Tote durch Corona geben wie im Straßenverkehr. Weiter bezeichnete er die "Querdenker"-Bewegung als gefährliche Entwicklung. "Ich empfinde es ganz persönlich als ein toxisches Gebräu aus Fake News, Angst, Hass und Intoleranz", sagte Söder am Freitag bei seiner Regierungserklärung im Landtag in München. 

Freitag, 27. November, 13.05 Uhr: Ab morgen Ausgangssperre in Passau

Die Zahl der Corona-Infektionen in der Stadt Passau ist zuletzt stark angestiegen. Daher hat die Stadt heute eine weitere Maßnahme getroffen und ab morgen eine Ausgangssperre verhängt. Lesen Sie dazu: Passau verhängt Ausgangssperre

Freitag, 27. November, 12.35 Uhr: Aktueller Stand zu Infektionen an Kitas und Schulen

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen im Kreis Regensburg von Quarantänemaßnahmen zum Stand heute neu betroffen:

  • Grundschule Hohes Kreuz Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember 2020
  • BOS/FOS Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 7. Dezember 2020
  • Grundschule Burgweinting: zwei Klassen plus Hort in Quarantäne bis einschließlich 7. Dezember 2020
  • Städtische Berufsschule I Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember, eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 9. Dezember sowie zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 10. Dezember
  • Städtische Berufsschule II Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 29. November
  • Goethe-Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember 2020
  • Johanniter Kinderkrippe Johanniskäfer Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 8. Dezember 2020
  • Kinderhaus BMW Strolche Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 29. November 2020

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Freitag, 27. November, 10.45 Uhr: 86 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Donnerstag wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 86 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. 40 Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 911 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 480 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 24 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1.107 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Donnerstag bei 229,19 Fällen pro 100.000 Einwohner. Vermehrt betroffen sind die Behinderteneinrichtungen im Landkreis, wobei es auch hier keinen Schwerpunkt gibt. Das Infektionsgeschehen verteilt sich über mehrere Einrichtungen.

Freitag, 27. November, 10.39 Uhr: Inzidenzwert bei 440: Passau Corona-Hotspot Nummer zwei

Die Stadt Passau hat einen Corona-Inzidenzwert von knapp 440 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen erreicht. Sie ist damit nach dem Landkreis Hildburghausen in Thüringen derzeit Deutschlands Corona-Hotspot Nummer zwei. Aus diesem Grund plant die Kommune verschärfte Maßnahmen, wie es auf der Homepage der Stadt heißt. Wie die aussehen, sollte im Laufe des Freitags bekanntgegeben werden. Für 12 Uhr war eine Pressekonferenz geplant. Der Landkreis Hildburghausen mit knapp 630 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen und die Stadt Passau waren laut Robert Koch-Institut am Freitag die bundesweit einzigen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 400.

Freitag, 27. November, 10.37 Uhr: Aktuelle Lage zum Coronavirus im Landkreis Kelheim

Die Anzahl der aktuell positiv getesteten Bürger nach Orten gestaltet sich so: Abensberg 23, Langquaid 5, Mainburg 33, Neustadt/ Do. 24, Bad Abbach 9, Painten 3, Biburg 1, Riedenburg 11, Elsendorf 2, Rohr i. NB 1, Saal a.d. Donau 9, Hausen 2, Siegenburg 7, Teugn 4, Ihrlerstein 2, Kelheim 54, Volkenschwand 2. Die Fallzahl für Kelheim beinhaltet das Ergebnis der Reihentestung in der Gemeinschaftsunterkunft Altes Kloster. 37 Personen wurden positiv getestet. Die Quarantäne besteht daher bis auf Weiteres.

Freitag, 27. November, 5.16 Uhr: Söder-Erklärung und Corona-Debatte im Landtag

Die Verlängerung des landesweiten Teil-Lockdowns wegen weiterhin hoher Corona-Infektionszahlen lässt den bayerischen Landtag heute zu einer Sondersitzung zusammenkommen. Zu Beginn wird Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wieder eine Regierungserklärung halten, anschließend folgen Aussprache und Antragsberatung. Lesen Sie Söder-Erklärung und Corona-Debatte im Landtag

Donnerstag, 26. November, 19.57 Uhr: GEW: Klassenteilung guter Schritt, Maßnahmen reichen nicht

Die Bildungsgewerkschaft GEW hat die vom Kabinett beschlossenen Klassenteilungen grundsätzlich begrüßt. Dass Klassen ab der Stufe 8 in Corona-Hotspots geteilt werden müssen, sei ein kleiner Erfolg, teilte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft am Donnerstag mit. Die Ankündigungen gehen der GEW allerdings nicht weit genug. Unverständlich sei, warum der Wechselunterricht erst ab Klasse 8 eingeführt werden solle und erst ab einem Inzidenzwert von 200. Das entspreche nicht den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI).

Donnerstag, 26. November, 19.45 Uhr: Zwei Drittel der Bewohner in Seniorenheim mit Corona infiziert

In einem Seniorenheim im Landkreis Straubing-Bogen haben sich mehr als zwei Drittel der Bewohner mit dem Corona-Virus angesteckt. Am Donnerstag wurden nach einer Reihentestung im Heim des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Bogen 36 neue Fälle gemeldet, wie das Landratsamt mitteilte. Damit seien nun 66 der 96 der Bewohner positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Auch 27 der 84 Mitarbeitenden der Einrichtung haben sich infiziert.

Donnerstag, 26. November, 17.54 Uhr: 59 neue Fälle im Kreis Straubing-Bogen

Am Donnerstag kamen insgesamt 59 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis hinzu. Je ein Fall wurde aus einer 8. Klasse der Herzog-Ludwig-Mittelschule in Bogen und dem Kindergarten Mallersdorf gemeldet. Die erforderlichen Quarantänemaßnahmen wurden veranlasst.

Zudem wurden am Donnerstag zwei Todesfälle an bzw. mit Covid-19 aus dem Leonhard-Kaiser-Heim in Bogen gemeldet. Am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Donnerstag 0 Uhr) und des LGL (Stand Donnerstag 8 Uhr) bei 192,8. Auf den Intensivstationen der Landkreis-Kliniken liegen vier Personen (Stand Mittwoch) mit einer Covid-19-Erkrankung.

Donnerstag, 26. November, 17 Uhr: Aktuelle Zahlen aus der Region Landshut

Der mittlerweile 60. Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurde in der Region Landshut verzeichnet: Ein 79-jähriger Mann ist nach einem Krankenhausaufenthalt an Covid19 verstorben. Aktuell werden 67 (+19) Patienten in den regionalen Krankenhäusern auf Normalstation behandelt, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV2 nachgewiesen wurde. Neun Patienten müssen intensivmedizinisch betreut werden (Wert unverändert).

Mit den heute bislang 72 neu verzeichneten Infektionen ist die Zahl der Indexfälle (aller nachgewiesenen Corona-Fälle seit dem Frühjahr) auf 3.328 angestiegen. 2.670 konnten die häusliche Quarantäne bereits wieder verlassen (+92). Laufende Infektionen meldet das Gesundheitsamt aktuell 598 (-21).

Die weiterhin hohe Zahl an Neuinfektionen bedingt auch, dass die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis angestiegen ist, sogar die neu definierte „Hotspot-Grenze“ von 200 Neuinfektionen ist nun überschritten worden (203,88). Der Wert ist in der Stadt Landshut gesunken und liegt bei 163,46. (Quelle: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) – Stand aller Daten: 26.11.2020)

Donnerstag, 26. November, 16.56 Uhr: Seniorenheime weiter im Mittelpunkt des Infektionsgeschehens

Bereits in mehreren Senioren-Einrichtungen im Landkreis Landshut sind Corona-Fälle bei Bewohnern und Belegschaft aufgetaucht. Da einige Testergebnisse noch ausstehen, ist der Umfang des Infektionsgeschehens noch nicht absehbar. Deutlich wird aber, dass vielfach auch Pflegepersonal betroffen ist und in häusliche Quarantäne überstellt werden muss.

Für mögliche Pflegeengpässe in Pflegeheimen wird Pflege- und Betreuungspersonal gesucht. Wer bereits Erfahrung in der Altenpflege oder eine Ausbildung in diesem Bereich hat und bei einem Personalengpass helfen möchte, wird gebeten sich an die Fachstelle für Pflege- und Behindertenheime – Qualitätssicherung und Aufsicht am Landratsamt Landshut zu wenden. Die Kontaktdaten werden hier gesammelt und bei Bedarf an betroffen Heime weitergegeben. Die zuständigen Mitarbeiter sind unter heimaufsicht@landkreis-landshut.de oder per Telefon unter 0871 408-1881 erreichbar.

Donnerstag, 26. November, 16.30 Uhr: 83 Corona-Infizierte in Schlachthof in Vilshofen

In einem Schlachthof in Vilshofen (Landkreis Passau) haben sich mindestens 83 Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Die Infektionen seien durch die wöchentlichen Routinetestungen des Unternehmens bekannt geworden, teilte eine Sprecherin des Landratsamts Passau am Donnerstag mit.

Donnerstag, 26. November, 16.17 Uhr: Söder: Vorbereitungen für Impfzentren laufen mit Hochdruck

Mit Hochdruck bereitet sich der Freistaat auf die große Impfaktion gegen das Coronavirus vor. Er habe die Hoffnung, dass bis Mitte Dezember bayernweit etwa 100 Impfzentren eingerichtet seien, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Donnerstag nach einer Kabinettssitzung in München. Bezüglich der Impfung, die zunächst vor allem für ältere Menschen, Risikopatienten oder auch Beschäftigte im Gesundheitswesen möglich sein soll, betonte er: "Wenn ich dran wäre, würde ich mich impfen lassen."

Donnerstag, 26. November, 16.16 Uhr: Klinikchef: Lage ernster als im Frühjahr

Die München Klinik hat als Reaktion auf die steigenden Corona-Zahlen ihren OP-Betrieb auf Notfälle und besonders dringliche Eingriffe umgestellt - und ruft auch andere Kliniken dazu auf. "Um Patienten und Mitarbeitende nicht zu gefährden, brauchen wir die große Solidarität aller Krankenhäuser", sagte der Chef der München Klinik, Axel Fischer, am Donnerstag. Die Lage sei ernster als während der ersten Welle, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung des bundesweit zweitgrößten kommunalen Klinikums. Deshalb appelliere er an andere Kliniken, ebenfalls nicht dringliche Operationen zu verschieben. Damit könnten besonders mit der Versorgung von Corona-Patienten beschäftigte Häuser - darunter die Uni-Kliniken - entlastet werden.

Donnerstag, 26. November, 15.43 Uhr: Verhältnismäßigkeit im Kampf gegen Corona wahren

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hat sich für eine ausgewogene Strategie im Kampf gegen die Folgen der Corona-Pandemie ausgesprochen. Er hoffe, dass der Wintertourismus im neuen Jahr anlaufen könne, sagte Aiwanger am Donnerstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. "Die Verhältnismäßigkeit muss gewahrt bleiben", sagte er.

Gleichzeitig appellierte er an die Nachbarländer wie Österreich und die Schweiz, eine einheitliche Strategie mitzutragen. "Ich hoffe auf Vernunft auf beiden Seiten", sagte Aiwanger. Bei positivem Verlauf könnte gegebenenfalls schon in der Mitte-Dezember-Sitzung der Ministerpräsidenten eine Vision für die nähere Zukunft in Aussicht gestellt werden.

Donnerstag, 26. November, 14.44 Uhr: Beschränkungen und Hotspot-Strategie

Die Bundesregierung hat mit der Verlängerung und Verschärfung der Corona-Maßnahmen vorgelegt. Am Donnerstag stellte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in einer Pressekonferenz die Umsetzung der Regeln in Bayern um - und hält sich in den meisten Fällen an die Vorlage des Bundes. Mehr dazu lesen Sie hier: So sehen die Corona-Maßnahmen im Freistaat aus

Donnerstag, 26. November, 14.30 Uhr: Quarantänepflicht für Tagestouristen ins Ausland

Wintersportler und andere Tagestouristen, die auch nur kurz in ein Risikogebiet im Ausland reisen, sollen in Bayern künftig verpflichtend in Quarantäne müssen. Eine Ausnahmeregelung für Aufenthalte unter 24 Stunden soll nur noch bei Vorliegen triftiger Gründe gelten, insbesondere Arbeit, Schule, Arztbesuche, familiäre Angelegenheiten und Geschäfte des täglichen Bedarfs. Das hat das bayerische Kabinett nach Angaben der Staatskanzlei am Donnerstag in München beschlossen.

Donnerstag, 26. November, 14.23 Uhr: Klassenteilungen ab Klasse 8 für Corona-Hotspots beschlossen

In bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Corona-Inzidenz von mehr als 200 müssen Schulklassen ab Klassenstufe acht künftig in der Regel geteilt werden, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Es soll dann auf Wechsel- oder Hybridunterricht umgestellt werden. Ausnahmen sind Abschlussklassen und Förderschulen.

Donnerstag, 26. November, 14.21 Uhr: Teil-Lockdown verlängert: Lockerungen an Weihnachten

Nach der Bund-Länder-Vereinbarung vom Mittwochabend hat das bayerische Kabinett die Verlängerung des Teil-Lockdowns und der strengen Kontaktbeschränkungen für den Freistaat beschlossen. Freizeit- und Kultureinrichtungen aller Art sowie die Gastronomie müssen demnach zunächst bis mindestens 20. Dezember geschlossen bleiben, wie aus der Mitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag hervorgeht. Veranstaltungen bleiben untersagt, touristische Übernachtungsangebote verboten. Hinzu kommt: In Bayern müssen auch Bibliotheken und Archive (ausgenommen Hochschulbibliotheken) schließen, ebenso Volkshochschulen. Für den Handel gibt es zusätzliche Auflagen, was die maximale Kundenzahl angeht. Für private Kontakte gilt künftig dieselbe Regel wie in der Bund-Länder-Vereinbarung: "Private Zusammenkünfte" werden auf den eigenen und einen weiteren Haushalt begrenzt, jedoch in jedem Fall auf maximal fünf Personen, Kinder bis 14 Jahre ausgenommen. Bislang gilt in Bayern eine Beschränkung auf zwei Haushalte mit maximal zehn Personen, aber inklusive Kinder. Dafür aber sollen Familien und enge Freunde wenigstens zusammen Weihnachten feiern können. Vom 23. Dezember an bis "längstens" 1. Januar sollen Treffen "im engsten Familien- und Freundeskreis" möglich sein, bis maximal zehn Personen insgesamt, Kinder bis 14 Jahre ausgenommen.

Donnerstag, 26. November, 14.21 Uhr: Die aktuellen Infektions- und Todeszahlen aus Bayern

Stand Donnerstagmorgen waren oder sind laut Landesamt für Gesundheit insgesamt 194.339 Menschen in Bayern mit dem Coronavirus infiziert – etwa 4.500 mehr als am Mittwoch. Von diesen gelten jedoch 133.840 bereits als genesen. Die Zah der an oder mit Covid-19 Verstorbenen erhöhte sich seit gestern um 83 auf nunmehr 3.658.

Donnerstag, 26. November, 14.19 Uhr: Söder: Krankenhäuser laufen mit Corona-Patienten voll

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat auf die schweren Folgen der derzeit hohen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie hingewiesen. "Die Krankenhäuser laufen voll", sagte Söder, erste Kliniken sendeten Notsignale. Wenn sich die Zahl von derzeit 83 Todesfällen pro Tag bis Weihnachten fortsetze, würden bis dahin allein in Bayern 2500 Menschen sterben. "Das ist ein schweres Schicksal für die Menschen", sagte Söder.

Donnerstag, 26. November, 14.17 Uhr: Liftbetreiber: Schließung der Skigebiete wäre "katastrophal"

Die Liftbetreiber in Deutschland lehnen die von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeschlagene Schließung aller Skigebiete ab. Ein Wintersportverbot wäre für die betroffenen Regionen katastrophal und zudem unverständlich, sagte Matthias Stauch, Vorstand des Verbandes Deutscher Seilbahnen (VDS), am Donnerstag. Bewegung an der frischen Luft sei gesund und das Infektionsgeschehen in Ischgl sei nicht vom Skibetrieb ausgegangen. "Es kommt nicht vom Skisport. Wir wollen bei uns kein Halligalli." Lesen Sie Liftbetreiber: Schließung der Skigebiete wäre "katastrophal"

Donnerstag, 26. November, 14.15 Uhr: Der Quarantäne-Stand an Kitas und Schulen im Landkreis Regensburg

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind heute folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis Regensburg neu von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • St.-Marien-Realschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Grundschule Burgweinting: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 7. Dezember 2020
  • Berufsschule Matthäus Runtinger Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Städtische Berufsschule I Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Mittelschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 28. November 2020
  • Städtisches Kinderhaus Xaver-Fuhr-Straße Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Städtischer Kindergarten Sophie-Scholl-Straße Burgweinting: gesamter Kindergarten geschlossen bis einschließlich 27. November 2020

Wie üblich hat das Gesundheitsamt Regensburg jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Donnerstag, 26. November, 13.45 Uhr: Schweiz sieht keine Chance auf Schließung der Skigebiete

Für die Schweiz ist eine Schließung der Skigebiete in diesem Winter kein Thema. "In der Schweiz sind Bundesrat, Behörden und die Tourismusbranche überzeugt, dass der Schweizer Weg - für den Moment - richtig ist und die Wintersaison sicher stattfinden kann", sagte Markus Berger, Sprecher von Schweiz Tourismus, der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Lesen Sie Schweiz sieht keine Chance auf Schließung der Skigebiete

Donnerstag, 26. November, 11.50 Uhr: Aktuelle Entwicklungen im Landkreis Kelheim

Im Landkreis Kelheim bleibt die Corona-Lage weiter angespannt. In Goldberg-Klinik etwa sind vorerst weiterhin keine Besuchemöglich. "Trotz leicht sinkender Corona-Infektionszahlen sind zum Schutz unserer Patienten und Beschäftigten in der Goldberg-Klinik Kelheim weiterhin leider keine Besuche möglich", heißt es in einer Pressemitteilung. "Ausnahmen sind nur nach Rücksprache möglich, zum Beispiel für werdende Väter, bei Patienten im Sterbeprozess oder in sonstigen dringenden Fällen." Das Besuchsverbot werde laufend auf seine Notwendigkeit überprüft, zudem würden gegebenenfalls Einlasskontrollen durchgeführt. Wer Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall hatte oder aktuell an Erkältungssymptomen leidet, darf die Goldberg-Klinik nicht betreten. Sprechstunden und Operationen finden weiterhin wie geplant statt, auch die Notaufnahme bleibt wie bisher zugänglich.

Das Kelheimer Landratsamt hat zudem heute einen "Corona-Newsletter" für den Landkreis vorgestellt. Dieser soll die Landkreisbürger über aktuellen Entwicklungen zu Covid-19 auf dem Laufenden halten, wertvolle Informationen bieten und die Maßnahmen erklären, die das Gesundheitsamt im Falle einer Corona-Infektion oder eines Kontakts mit einer infizierten Person veranlasst. Außerdem sind die Regelungen für Reiserückkehrer aus der geänderten Einreisequarantäneverordnung, eine Aufzählung der finanziellen Hilfen für Familien im Rahmen der Corona-Pandemie und vieles mehr in dem Infoblatt enthalten. Sie finden es unter diesem Link.

Das aktuelle Infektionsgeschehen sowie den Inzidenzwert in der Region hat der Landkreis in dieser Grafik zusammengefasst: 

Donnerstag, 26. November, 9.34 Uhr: Merkel wirbt für Schließung aller Skigebiete in Europa

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit Blick auf anstehende Winterurlaube dafür ausgesprochen, dass alle Skigebiete in Europa schließen. "Es naht die Skisaison", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag im Bundestag in Berlin. Touristische Reisen sollten nicht stattfinden, jeder nicht notwendige Kontakt sollte vermieden werden. "Wir werden uns in Europa um eine Abstimmung bemühen, ob wir alle Skigebiete schließen könnten. Es sieht leider nicht so aus, wenn man die österreichischen Verlautbarungen hört, dass uns das so einfach gelingen könnte, aber wir werden es noch einmal versuchen."

Donnerstag, 26. November, 5.29 Uhr: Kabinett will Corona-Regeln für Bayern beschließen

Nach der Bund-Länder-Einigung auf eine Verlängerung und Verschärfung der Corona-Einschränkungen will das bayerische Kabinett am Donnerstag die konkrete Umsetzung für den Freistaat beschließen. Unter anderem soll der zunächst bis Monatsende befristete Teil-Lockdown mit der Schließung von Gastronomie und Freizeiteinrichtungen aller Art bis 20. Dezember verlängert werden. Zudem will das Kabinett entscheiden, wie genau es nun an den Schulen weitergehen soll. Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend auf eine Strategie für extreme Hotspots verständigt: Demnach sollen "schulspezifisch" Maßnahmen wie Wechsel- oder Hybridunterricht eingeführt werden, wenn regional die Marke von 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen überschritten wird - allerdings laut Beschlusspapier erst ab Klasse 8, mit Ausnahme der Abschlussklassen. Lesen Sie Kabinett will Corona-Regeln für Bayern beschließen

Mittwoch, 25. November, 9.49 Uhr: 40 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Mittwoch, 25. November, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 40 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. 25 Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 825 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 450 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 21 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 1021 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 262,24 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Mittwoch, 25. November, 22.17 Uhr: Söder: Jeder kann beim Kampf gegen Corona mithelfen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat die Menschen in Deutschland aufgerufen, beim gemeinsamen Kampf gegen das Coronavirus mitzuziehen. "Jeder kann helfen, wirklich jeder", sagte Söder am Mittwochabend nach stundenlangen Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin.

Er rief etwa dazu auf, trotz gewisser Lockerungen an Weihnachten und Silvester nun nicht "die große Party zu feiern". Gerade Weihnachten solle in diesem Jahr eher ein "Fest der Familie" sein, erklärte er. Die Verlängerung und Verschärfung der Anti-Corona-Maßnahmen in den Dezember hinein bezeichnete Söder als notwendig. Der Erfolg der bisherigen Maßnahmen sei eben noch nicht so groß wie erhofft.

Söder warnte insbesondere auch vor einem drohenden Rückschlag durch die Weihnachtsferien. Deshalb gebe es auch die Bitte, Reisetätigkeiten zu unterlassen. Und er wolle auch nicht den Spaß und die Freude am Skifahren verderben - aber er könne sich etwa das massenhafte Anstehen an Liften und Gondeln eben nicht vorstellen.

Lesen Sie hierzu Bund-Länder-Treffen: Teil-Lockdown wird verlängert - Lockerung über Weihnachten

Mittwoch, 25. November, 18.24 Uhr: Kritik an pauschaler Schließung von Skigebieten

Die Nachricht, dass die Skisaison wegen der Pandemie nun möglicherweise ausfallen soll, haben die Betreiber der Skigebiete mit Unverständnis aufgenommen. So etwa Dominik Freiherr von Poschinger-Bray, der Betreiber der Geisskopf-Bahn. Und sie bekommen Schützenhilfe aus der Regierungskoalition. Lesen Sie Kritik an pauschaler Schließung von Skigebieten

Mittwoch, 25. November, 17.55 Uhr: 18 neue positive Sars-CoV-2-Tests im Gäuboden

Am Mittwoch kamen insgesamt 18 neue positive Tests auf Sars-CoV-2 im Landkreis Straubing-Bogen hinzu. Darunter waren auch eine Bewohnerin und eine Mitarbeiterin im BRK-Heim in Bogen sowie ein weiterer Fall im Veit-Höser-Gymnasium in Bogen. Entsprechende Quarantäne-Maßnahmen wurden veranlasst. Im BRK-Heim in Bogen fand zudem eine weitere Reihentestung statt. Außerdem wurde auch ein weiterer Todesfall gemeldet. Eine Altenheimbewohnerin aus Bogen ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Am Mittwoch lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Mittwoch, 0 Uhr) bei 263,1 und des LGL (Stand Mittwoch, 8 Uhr) bei 264. In den Landkreis-Krankenhäusern befanden sich (Stand Dienstag) drei Menschen auf der Intensivstation.

Mittwoch, 25. November, 16.43 Uhr: Vermehrt Ältere im Kreis Landshut infiziert

Das Corona-Ausbruchsgeschehen in drei Altenheimen im Landkreis Landshut spiegelt sich auch in der demografischen Verteilung der nachgewiesenen Corona-Infektionen wider: Die Altersgruppe ab 60 stellt rund ein Drittel aller Neuinfektionen im Landkreis in der vergangenen Woche dar. Die restlichen Infektionen verteilen sich relativ gleichmäßig auf die jüngeren Altersgruppen. Etwas anders stellt sich die Lage in der Stadt Landshut dar: Hier beträgt der Anteil der "Risiko"-Altersgruppe aktuell etwa ein Achtel der Neuinfektionen. Vielmehr sind hier Menschen zwischen 20 und 40 Jahren nachweislich infiziert.

48 (-11) Covid-Patienten müssen derzeit stationär auf den Normalstationen der regionalen Krankenhäuser behandelt werden, weitere neun intensivmedizinisch (+1) betreut. Auch hier sind die Risiko-Altersgruppen deutlich in der Überzahl.

Mit den bislang 119 verarbeiteten neuen Positiv-Befunden liegt die Zahl der Indexfälle (aller labortechnisch nachgewiesener Corona-Infektionen seit Mitte März) bei mittlerweile 3.256. Zeitgleich konnten 23 weitere Betroffene aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden (insgesamt 2.578). Zwei weitere Todesfälle wurden verzeichnet: Eine 86-Jährige und ein 84-Jährige aus dem Landkreis sind beide nach stationärer Behandlung verstorben - der 58. und 59. Todesfall seit Beginn des Infektionsgeschehens.

Aktuell sind 619 (+94 ggü. Vortag) laufende Covid-Infektionen in der Region bekannt. Die 7-Tages-Inzidenzen sind laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowohl in der Stadt als auch im Landkreis Landshut gegenüber dem Vortag wieder angestiegen (Stadt: 174,36; Landkreis: 187,62).

Mittwoch, 25. November, 16.33 Uhr: Bayerische Kliniken noch nicht an Belastungsgrenze

Bei der Behandlung von Corona-Infizierten sehen sich die bayerischen Kliniken derzeit noch nicht an ihren Grenzen - hoffen aber auf ein rasches Sinken der Infektionszahlen. "Ein möglichst harter, möglichst strikter Lockdown würde uns größtmögliche Entlastung schaffen", sagte der scheidende Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Siegfried Hasenbein, am Mittwoch in München. Lesen Sie Bayerische Kliniken noch nicht an Belastungsgrenze

Mittwoch, 25. November, 15.45 Uhr: Landtag führt wöchentliche Regierungsbefragung zu Corona ein

Mit einer regelmäßigen Regierungsbefragung zu Bayerns Corona-Politik soll künftig der Austausch zwischen Staatsregierung und Parlament gefördert werden. Pro Sitzungswoche wird eine einstündige Fragerunde eingeführt, wie der Ältestenrat des Landtags am Mittwoch einstimmig beschloss.

Mittwoch, 25. November, 14.45 Uhr: Inzidenzwert im Landkreis Deggendorf steigt wieder deutlich

Nachdem die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Deggendorf Anfang November mit 169 Fällen je 100.000 Einwohner einen Höchstwert erreicht hatte, schien sich die Lage zunächst zu beruhigen – der Wert fiel bis 20. November auf knapp 100. Seither gehen die Zahlen nach Aussage des Landratsamts "wieder in die falsche Richtung": Die Zahl der Neuinfizierten erhöhte sich bis Dienstag auf mittlerweile 1.313, die 7-Tages-Inzidenz ist auf 122 angestiegen.

Und auch heute lässt sich demnach keine Entspannung erkennen. Bis 12 Uhr wurden der Deggendorfer Corona-Stabstelle 48 neue Fälle bekannt, der Inzidenzwert ist auf 131 geklettert. Leider sind seit gestern auch drei weitere infizierte Landkreisbürger im Alter von 84, 92 und 93 Jahren verstorben, sodass sich die Anzahl der Verstorbenen auf insgesamt 25 erhöht hat.

Mittwoch, 25. November, 14.39 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen in Bayerns Regierungsbezirken

Laut aktuellen Zahlen des bayerischen Landesamts für Gesundheit von Mittwochmorgen gab es in Bayern seit Dienstag 3.550 Coronavirus-Neuinfektionen zu vermelden, wobei die Zahl der Todesfälle an oder mit Corona um 62 stieg.

Bezogen auf die Regierungsbezirke stellt sich die Lage dar wie folgt (Änderung zum Vortag in Klammern): Oberbayern 79.435 Fälle (+ 1.342), Niederbayern 18.750 (+ 260), Oberpfalz 15.923 (+ 241), Oberfranken 11.816 (+ 295), Mittelfranken 22.310 (+ 625), Unterfranken 14.952 (+ 331), Schwaben 26.708 (+ 456).

Die größten Zuwächse bei den Neuinfektionen verzeichneten erneut die großen Städte München (+ 533), Nürnberg (+ 267) und Augsburg (+ 113).

Mittwoch, 25. November, 13.07 Uhr: Erneut Quarantäne an Schulen und Kitas im Landkreis Regensburg

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind laut Landratsamt Regensburg folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis neu von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Jakob-Muth-Schule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 27. November 2020
  • FOS/BOS Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Berufsschule Matthäus Runtinger Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember 2020 sowie eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Grundschule Aufhausen-Pfakofen: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember 2020
  • Städtische Berufsschule I Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Mittelschule Wörth a.d.Donau: eine Klasse und eine Religionsklasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • St. Marien Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember 2020
  • Realschule Am Judenstein Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 7. Dezember 2020
  • Berufliches Fortbildungszentrum Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Clermont-Ferrand-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Von-der-Tann Grundschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Kinderhaus Wiesent: eine Krippengruppe in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember 2020
  • Pflegenest Blumenkinder Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 2. Dezember 2020

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Mittwoch, 25. November, 13.02 Uhr: Die Lage im Landkreis Kelheim im Überblick

Diese Grafik des Kelheimer Landratsamts zeigt den aktuellen Stand bei Neuinfektionen, Inzidenzwert und Covid-19-Patienten in Krankenhäusern:

Mittwoch, 25. November, 11.44 Uhr: Aerosol-Studie: Kleinere Abstände zwischen Musikern möglich

Eine neue Studie zur Ausbreitung von Aerosolen in Orchestern legt die Möglichkeit kleinerer Mindestabstände zwischen den Musikern nahe - zumindest zur Seite hin. "Zu ihren Kollegen nach vorne sollten die Musikerinnen und Musiker einen größeren Abstand einhalten als zur Seite", teilte das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks am Mittwoch mit, das die Studie zusammen mit Wissenschaftlern von Uni-Kliniken in München und Erlangen durchgeführt hat. "Die Abstrahlung zur Seite blieb bei allen Musikern unter einem Meter. Ein Sicherheitsabstand von 1,5 Meter erscheint daher, im Gegensatz zu den bisher empfohlenen 2 Metern, hinreichend", sagte Matthias Echternach, Professor am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München.

Mittwoch, 25. November, 10.26 Uhr: Freie Wähler und FDP gegen Skigebiets-Schließungen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bekommt nach seiner Forderung, wegen Corona europaweit die Skigebiete zu schließen, immer mehr Widerspruch: zunächst vom eigenen Koalitionspartner, den Freien Wählern, nun auch von der Landtags-FDP. Söder hatte am Dienstag gesagt: "Mir wäre lieber, wir würden ein einheitliches Übereinkommen auf europäischer Ebene haben: keine Skilifte offen überall beziehungsweise kein Urlaub überall." Lesen Sie Freie Wähler und FDP gegen Skigebiets-Schließungen

Mittwoch, 25. November, 9.20 Uhr: Herbergssuche mit Mundschutz? Krippenspiele in Corona-Zeiten

Krippenspiele gehören in Bayerns Pfarreien zu Weihnachten dazu - während der Corona-Pandemie sind aber auch dabei kreative Lösungen gefragt. "Nichts lassen wir ausfallen. Stattdessen lassen wir uns etwas einfallen", brachte es der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer auf den Punkt. Grundsätzlich gelten auch für Krippenspiele die allgemeinen Hygieneregelungen für Gottesdienste, also Mindestabstand, Mund-Nase-Maske sowie kein gemeinsames Singen. Lesen Sie Herbergssuche mit Mundschutz? Krippenspiele in Corona-Zeiten

Mittwoch, 25. November, 9.13 Uhr: 17 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Dienstag, 24. November, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 17 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 785 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 438 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 17 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 981 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 249,32 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Mittwoch, 25. November, 8.53 Uhr: Bayern erwartet vom Bund schneller Corona-Hilfen für Kinos

Bayern fordert vom Bund die rasche Umsetzung des angekündigten Corona-Förderprogramms für Kinos. Verzögerungen gebe es besonders bei den Mitteln aus dem sogenannten Zukunftsprogramm III, mit dem der Bund die Filmtheater mit bis zu 30 Millionen Euro bei laufenden Betriebskosten unterstützen wollte, beklagte die auch für die Film- und Kinowirtschaft zuständige bayerische Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) am Mittwoch in München.

Dienstag, 24. November, 21.29 Uhr: Die geplanten Maßnahmen im Überblick

Die Länder wollen die Zügel anziehen, damit die hohen Coronazahlen runter gehen. Für Weihnachten und Silvester sollen Sonderregeln gelten. Der Kurs für den Jahreswechsel ist aber noch umstritten. Die Bürger in Deutschland müssen sich in der Corona-Krise auf strengere Kontaktbeschränkungen einstellen - dafür sollen sie Weihnachten im engeren Familien- und Freundeskreis feiern dürfen. Ob Lockerungen auch für Silvester gelten, ist vor neuen Beratungen der Länder mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch aber noch offen. Für Firmen, die auch im Dezember dicht bleiben sollen, plant der Bund weitere Milliardenhilfen.

Die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich auf eine Linie, mit der sie in die Beratungen mit Merkel gehen. Ziel ist es, die weiter hohe Zahl von Corona-Neuinfektionen deutlich zu senken. Allerdings forderten einige Regierungschefs kurz nach den Verhandlungen im Länderkreis bereits Nachbesserungen. Alle geplanten Maßnahmen finden Sie in unserem Überblick.

Dienstag, 24. November, 19.29 Uhr: Schärfere Auflagen für Einzelhandel geplant

Bund und Länder wollen in der Corona-Krise schärfere Auflagen für den Einzelhandel. In den Geschäften solle sichergestellt werden, dass sich nicht mehr als ein Kunde pro 25 Quadratmeter Verkaufsfläche aufhält, wie aus einer am Dienstagabend nach Beratungen der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) verbreiteten aktualisierte Fassung des Länderentwurfs für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hervorgeht. Bisher darf sich nicht mehr als ein Kunde pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche aufhalten.

Dienstag, 24. November, 19.27 Uhr: Corona-Auflagen sollen strenger kontrolliert werden

Bund und Länder wollen das Einhalten der Corona-Auflagen flächendeckend strenger kontrollieren. Das geht aus einer am Dienstagabend verbreiteten aktualisierten Fassung der Ländervorlage für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Mittwoch hervor. Vorgesehen sind demnach auch verdachtsunabhängige Kontrollen, insbesondere im grenznahen Bereich, um das Einhalten der Quarantäneverordnungen zu überprüfen.

Dienstag, 24. November, 19.24 Uhr: Weihnachtsferien noch früher

Die Weihnachtsferien sollen bundesweit auf den 16. Dezember vorgezogen werden. Das geht aus einer am Dienstagabend nach Beratungen der Länder mit Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) verbreiteten aktualisierte Fassung des Länderentwurfs für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hervor. Bisher wollten die Länder die Möglichkeit schaffen, dass die Weihnachtsferien bundesweit am 19. Dezember beginnen.

Dienstag, 24. November, 18.55 Uhr: 55 Neuinfektionen und vier Todesfälle

Am Dienstag kamen insgesamt 55 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis hinzu. 36 dieser Fälle betreffen die Reihentestung in den beiden Gemeinschaftsunterkünften in Mallersdorf-Pfaffenberg vom Montag. Die Quarantäne wurde bei beiden Einrichtungen bis zum 7. Dezember verlängert. Einen Fall gab es auch in der Nachmittagsbetreuung der Schule Salching. Entsprechende Quarantänemaßnahmen wurden veranlasst. Am Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Dienstag 0 Uhr) und des LGL (Stand Dienstag 8 Uhr) bei 255,1. Außerdem wurde das Gesundheitsamt über vier Todesfälle aus den Altenheimen in Bogen (BRK-Heim und Leonhard-Kaiser-Haus), die an beziehungsweise mit Covid-19 verstorben sind, informiert.

Dienstag, 24. November, 17.31 Uhr: Gericht setzt Testpflicht für Grenzgänger außer Kraft

Ein wichtiger Baustein der Anti-Corona-Strategie der Staatsregierung ist vor Gericht gekippt: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die wöchentliche Testpflicht für Grenzgänger vorläufig außer Kraft gesetzt. Lesen Sie Gericht setzt Testpflicht für Grenzgänger außer Kraft

Dienstag, 24. November, 15.33 Uhr: Söder plädiert für europaweite Schließung von Skigebieten

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädiert wegen Corona für ein vorübergehende europaweite Schließung von Skigebieten und Skiliften. Lesen Sie Söder plädiert für Schließung von Skigebieten.

Dienstag, 24. November, 14.53 Uhr: Corona-Zahlen für Bayern

Wie das bayerische Landesamt für Gesundheit aktuell ausweist, ist die Anzahl der Fälle seit der letzten Aktualisierung um 2.837 gestiegen. Es waren zudem 73 Todesfälle zusätzlich zu verzeichnen, bei denen Personen an oder mit Corona verstorben sind. Bezogen auf die Regierungsbezirke stellt sich die Lage so dar (Änderung zum Vortag in Klammern): Oberbayern 78.093 (+ 1.130), Niederbayern 18.490 (+ 219), Oberpfalz 15.682 (+ 255), Oberfranken 11.521 (+ 92), Mittelfranken 21.685 (+ 385), Unterfranken 14.621 (+ 237), Schwaben 26.252 (+ 519). Auf Ebene der Städte beziehungsweise Landkreise gibt es in diesen fünf Bereichen die größten Zuwächse: München Stadt, (+310), Nürnberg Stadt (+218), Lk Augsburg (+183), Freising (+110), Fürstenfeldbruck (+110).

Dienstag, 24. November, 14.43 Uhr: Söder will schärfere Corona-Regeln

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern eine weitere Verschärfung der bisherigen Länder-Vorschläge. Man müsse an einigen Stellen noch nachschärfen und ergänzen, sagte Söder am Dienstag am Rande einer Landtagssitzung in München.

Dienstag, 24. November, 14.21 Uhr: Piazolo erwartet Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht

Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen rechnet Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) für die nächste Zeit mit einem häufigen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht. Besonders für Schüler ab der siebten Jahrgangsstufe sei der verstärkte Wechsel zu erwarten, während an Grund- und Förderschulen der Unterricht vor Ort und persönlicher Kontakt besonders wichtig seien, sagte Piazolo am Dienstag in München. Er sprach sich für eine konkrete Hotspot-Strategie aus: "Entscheidungen werden sicher vor Ort fallen müssen, aber eine Linie muss vorgegeben werden." Lesen Sie Piazolo erwartet Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht

Dienstag, 24. November, 14.18 Uhr: Gericht: Bei Corona-Fall nicht ganze Klasse in Quarantäne

Nach einem Corona-Fall in seiner Schulklasse hat sich ein Schüler vor dem Verwaltungsgericht Würzburg erfolgreich gegen die angeordnete Quarantäne gewandt. Der Antragsteller habe glaubhaft dargelegt, dass er nach den Kriterien des Robert Koch-Instituts keinen engen Kontakt mit der positiv getesteten Schülerin oder dem Schüler gehabt habe, teilte das Gericht am Dienstag mit. Damit sei ein Abstand beider von weniger als 1,5 Meter über mindestens 15 Minuten gemeint. Die Entscheidung vom Montag gilt nur für den Jungen, nicht für die gesamte Klasse. Gegen sie kann Beschwerde am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingelegt werden. (Az. W 8 S 20.1793) 

Dienstag, 24. November, 14.14 Uhr: Augsburg verschärft Corona-Vorschriften weiter

Die von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Stadt Augsburg wird ab diesen Freitag ihre Schutzvorschriften weiter verschärfen. "Wir sind in Augsburg nach wie vor Hotspot", sagte Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) am Dienstag. Inzwischen gehöre Bayern drittgrößte Stadt zwar deutschlandweit nicht mehr "zu den Top Ten", in Bayern aber weiterhin, betonte sie. Bereits seit Wochen gibt es in einigen Bereichen der 300 000 Einwohner großen Stadt eine Maskenpflicht. Künftig müssen Masken in der ganzen Stadt bereits vor Geschäften und auf Parkplätzen getragen werden. Außerdem wird die Zahl der Kunden pro Laden nochmals weiter beschränkt. Zudem werden bis auf die Lebensmittel-Wochenmärkte alle Märkte verboten.

Dienstag, 24. November, 13.32 Uhr: Piazolo: Notbetreuung für zusätzliche Ferientage in Aussicht

Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) hat wegen des coronabedingten früheren Startes der Weihnachtsferien eine Notbetreuung für Schüler in Aussicht gestellt. Wie genau das Angebot für die Schüler aussehen werde, deren Eltern an den zusätzlichen Ferientagen 21. und 22. Dezember arbeiten, müsse in den nächsten Tagen noch geklärt werden, sagte Piazolo am Dienstag in München. Es sei aber geplant, dass die Lehrkräfte an beiden Tagen im Dienst seien und so zur Verfügung stünden.

Dienstag, 24. November, 12.14 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus dem Landkreis Kelheim

Aktuell (Stand 23. November, 8 Uhr) gibt es im Landkreis Kelheim 159 aktive Fälle mit einer Covid 19-Infektion. Neun der Erkrankten müssen aktuell im Kelheimer Krankenhaus behandelt werden, drei im Mainburger Krankenhaus. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis liegt bei 150,34. Insgesamt gab es im Landkreis Kelheim bislang 1.458 registrierte Covid 19-Infektionen. 37 Patienten sind in Zusammenhang mit der Erkrankung gestorben.

Dienstag, 24. November, 11.51 Uhr: Corona: Kein messbarer Anstieg von häuslicher Gewalt

Die Corona-Krise hat nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) bislang nicht zu mehr bekannten Fällen häuslicher Gewalt geführt - entgegen anders lautenden Befürchtungen. "Vermutungen, dass die Corona-Krise das Problem häuslicher Gewalt verschärfen könnte, weil zerstrittene Eheleute oder Partner nun viel Zeit gemeinsam zu Hause verbringen, bestätigen sich zumindest bislang nicht", teilte das LKA am Dienstag in München mit. Die Fallzahlen bei häuslicher Gewalt seien "in diesem Jahr unauffällig und teilweise sogar rückläufig". Allerdings lägen "abschließend belastbare Zahlen dazu" noch nicht vor. Lesen Sie Corona: Kein messbarer Anstieg von häuslicher Gewalt

Dienstag, 24. November, 11.49 Uhr: Kräftiges Comeback der deutschen Wirtschaft im Sommer

Gestiegene Exporte und die Kauflaune der Verbraucher schieben das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Sommer nach dem coronabedingten Absturz an. Doch zum Jahresende dürfte die Erholung vorerst enden. Lesen Sie Kräftiges Comeback der deutschen Wirtschaft im Sommer

Dienstag, 24. November, 10.02 Uhr: Airline will Impfpflicht für Flugreisende einführen

Die australische Fluggesellschaft Qantas plant eine Impfpflicht zumindest für internationale Flüge. Qantas-Chef Joyce rechnet weltweit mit ähnlichen Regeln. Lesen Sie Airline Qantas will Impfpflicht für Flugreisende einführen

Dienstag, 24. November, 9.33 Uhr: In Corona-Hotspots - Maskenpflicht im Unterricht ab der 7. Klasse

Wie aus dem Beschluss-Entwurf der Länder ebenfalls hervorgeht, soll künftig an Schulen in sogenannten Corona-Hotspots eine Maskenpflicht im Unterricht gelten. Die Regelung soll demnach ab der 7. Klasse greifen.

Dienstag, 24. November, 9.31 Uhr: 14 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Montag, 23. November, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 14 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Vier Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 768 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 411 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 20 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 964 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Montag bei 235,11 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Dienstag, 24. November, 8.47 Uhr: Corona-Regeln für Weihnachten und Silvester beschlossen

Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester geeinigt. Zusätzlich wollen die Länder aber auch ein Böllerverbot an Silvester auf öffentlichen belebten Plätzen durchsetzen.

Mehr zu den Regelungen erfahren Sie hier: Diese Corona-Regeln gelten an Weihnachten und Silvester.

Dienstag, 24. November, 8.41 Uhr: Bayern zieht Beginn der Weihnachtsferien vor

Nun ist es endgültig: Bayern zieht wegen der Corona-Pandemie den Start der Weihnachtsferien vor. Letzter Schultag vor Weihnachten ist Freitag, der 18. Dezember. Das sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem Bayerischen Rundfunk. Damit fallen zwei Schultage weg: Ursprünglich wäre der 23. Dezember der erste Ferientag gewesen.

Mehr dazu lesen Sie hier: Bayern zieht Beginn der Weihnachtsferien vor.

Dienstag, 24. November, 8.27: Warum die Zahlen nicht sinken

Es soll die Woche der Entscheidung werden - und doch ist bereits vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch klar: Es wird keine Lockerung der Corona-Maßnahmen geben. Im Grunde besteht jetzt schon Einigkeit, die Beschränkungen bis kurz vor Weihnachten zu verlängern.

Mehr dazu lesen Sie hier auf idowa.plus: Experten fordern konsequentere Corona-Maßnahmen.

Dienstag, 24. November, 8.13: Covid-Testzentrum in Straubing wird fristgerecht fertig

Die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen arbeiten derzeit intensiv an der Einrichtung des Corona-Impfzentrums. Es wird fristgerecht zum 15. Dezember fertig sein. Fest steht aber auch: Bis alle, die es wünschen, geimpft sind, werden Monate vergehen.

Mehr dazu lesen Sie hier mit idowa.plus: Bis zu 200 Personen pro Tag können geimpft werden.

Dienstag, 24. November, 7.53 Uhr: Masken-Kontrollen im Deggendorfer ÖPNV

Weil sich Bürger über die mangelnde Einhaltung der Maskenpflicht in Schulbussen und an Haltestellen beschwert hatten, führten die Polizeiinspektionen Deggendorf und Plattling sowie das Landratsamt Deggendorf am 17. und 19. November im Bereich der Haltestellen und in Bussen im Landkreis Kontrollen durch.

Erfreulich war, dass die Maskenpflicht in den Bussen selbst sehr ernst genommen wird, denn hier wurde kein einziger Verstoß festgestellt. Beim Tragen von Masken in überdachten Haltestellen wurde weniger Disziplin festgestellt, denn in insgesamt 32 Fällen wurden hier Verstöße festgestellt. Hier wurde jeweils eine mündliche Verwarnung ausgesprochen.

Montag, 23. November, 22.51 Uhr: Länder wollen Teil-Lockdown verlängern

Angesichts anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen wollen die Länder den Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember verlängern. Darauf verständigten sich die Ministerpräsidenten am Montagabend in einer Schaltkonferenz, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Eine endgültige Entscheidung soll es bei den Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch geben.

Montag, 23. November, 18.20 Uhr: 0,5 Prozent der Kinder infiziert: Hauptquelle nicht Schule

Das Infektionsrisiko von Kindern in Kita und Schule ist nach einer Datenerhebung an bundesweit mehr als 100 Kinderkliniken vergleichsweise gering. Bis Mitte November wurden rund 116 000 Kinder und Jugendliche in den Krankenhäusern teils routinemäßig auf Sars-CoV-2 getestet, bei 0,53 Prozent fiel der Test positiv aus, wie Kinder- und Jugendmediziner am Montag bei einer Online-Pressekonferenz berichteten. Sie sprachen sich eindringlich dafür aus, die Schulen möglichst offen zu halten. Lesen Sie 0,5 Prozent der Kinder infiziert: Hauptquelle nicht Schule

Montag, 23. November, 17.56 Uhr: Seit Freitag über 136 Neuinfektionen in der Region Landshut

Das Corona-Virus zieht auch in der Region Landshut immer weiter seine Kreise: Neben einer Reihe von Schulen, Klassen und Kindertagesstätten ist nun auch eine dezentrale Asylunterkunft von häuslicher Quarantäne betroffen. Hier wurde eine Familie mit drei Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Unterkunft in Essenbach mit insgesamt elf Bewohnern steht deshalb vorsorglich unter häuslicher Quarantäne, ein Sicherheitsdienst-Mitarbeiter ist vor Ort. Eine Reihentestung der übrigen Mitbewohner steht noch aus.

Obwohl über das Wochenende über 136 Neuinfektionen gemeldet wurden, ist laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) die 7-Tagesinzidenz sowohl für die Stadt Landshut (aktuell 190,71) als auch für den Landkreis Landshut (174,49) relativ stabil geblieben. 520 laufende Corona-Infektionen sind in der Region derzeit bekannt.

Seit Beginn des Infektionsgeschehens im März wurde bei insgesamt 3.087 Personen, die ihren Erstwohnsitz in Stadt oder Landkreis Landshut haben, SARS-CoV2 labortechnisch nachgewiesen. Davon gelten 2.511 als „genesen“, konnten also die häusliche Quarantäne bereits wieder verlassen. Ein weiterer Todesfall (von insgesamt bislang 56) wurde im Zusammenhang mit Covid19 verzeichnet – ein 95-jähriger ist nach einem Klinikaufenthalt an der Krankheit verstorben. Aktuell werden in den regionalen Krankenhäusern 69 mit dem Corona-Virus infizierte Patienten behandelt – 61 (-5) werden auf den Normalstationen isoliert, acht (+4) müssen intensivmedizinisch betreut werden. (Stand: 23. November 2020)

Montag, 23. November, 17.46 Uhr: Zahlen aus dem Landkreis Straubing-Bogen

Am Montag kamen insgesamt zehn neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis hinzu. Betroffen davon sind auch zwei Klassen der Grund- und Mittelschule Straßkirchen. Die erforderlichen Quarantänemaßnahmen wurden veranlasst. Am Montag lag die Sieben-Tage-Inzidenz nach den offiziellen Zahlen des RKI (Stand Montag 0 Uhr) und des LGL (Stand Montag 8 Uhr) bei 252,2. Auf den Intensivstationen der Kreiskliniken befanden sich (Stand Montag) zwei Covid-19-Patienten.

Montag, 23. November, 17.37 Uhr: Weitere Corona-Fälle an Schulen und in Unterkunft

Die Stadt Straubing meldet am Montag weitere Corona-Fälle an Schulen im Stadtgebiet. Außerdem steht auch eine Gemeinschaftsunterkunft unter Quarantäne. Bereits letzte Woche meldete das Gesundheitsamt Corona-Fälle im Kinderhaus Don Bosco und am Anton-Bruckner-Gymnasium. Am Montag informierte die Stadt nun, dass auch die Jakob-Sandtner-Realschule, die Marianne-Rosenbaum-Schule und die Berufsschule II betroffen sind. Dort wurden inzwischen ebenfalls Personen gemeldet, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. An der Realschule betrifft das eine sechste und eine achte Klasse, an der Marianne-Rosenbaum-Schule eine zwölfte Klasse im Fachbereich Ernährung und Versorgung und an der Berufsschule eine zehnte Klasse der Steuerfachangestellten. Das Gesundheitsamt ordnete Quarantäne an, Zahlen zu den insgesamt betroffenen Personen liegen der Stadt aktuell noch nicht vor.

Montag, 23. November, 15.29 Uhr: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Kitas und Schulen 

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen in Regensburg von Quarantänemaßnahmen zum Stand heute neu betroffen:

  • Blindeninstitut Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 30. November 2020
  • Jakob-Muth-Schule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember 2020
  • Otto-Schwerdt-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember 2020
  • FOS/BOS Regensburg: drei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Pater-Rupert-Mayer-Zentrum Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Berufsschule Matthias Runtinger Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 30. November 2020 sowie eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Städtische Berufsschule II Regensburg: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember 2020
  • Grundschule Hohes Kreuz Regensburg: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Goethe-Gymnasium Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Städtische Kindertagesstätte Landshuter Straße/Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember 2020
  • Kindergarten St. Georg Schwabelweis/Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 27. November 2020
  • Städtischer Kindergarten Gewerbepark Regensburg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020

Folgende Quarantänemaßnahmen gelten für entsprechende Einrichtungen im Landkreis Regensburg:

  • Realschule Obertraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Grundschule Beratzhausen: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Grundschule Alteglofsheim: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 3. Dezember 2020
  • Gymnasium Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 27. November 2020
  • Grundsschule Aufhausen-Pfakofen: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Grundschule Wörth-Wiesent: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Mittelschule Lappersdorf: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 30. November 2020
  • Staatliche Realschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Mittelschule Lappersdorf: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 30. November 2020
  • Grund- und Mittelschule Wenzenbach: Mittagsbetreuungs-Gruppe der 8. und 9. Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Gymnasium Lappersdorf: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Katholischer Kindergarten St. Laurentius Alteglofsheim: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Katholischer Kindergarten St. Markus Laaber/Waldetzenberg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 2. Dezember 2020 sowie eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Kinderhaus Pfatter: zwei Gruppen in Quarantäne bis einschließlich 2. Dezember 2020
  • Katholischer Kindergarten St. Gunther Neutraubling: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 4. Dezember 2020
  • Kindergarten Wiesent: drei Gruppen geschlossen, Wiedereröffnung voraussichtlich am 3. Dezember 2020
  • Städtischer Kindergarten Heising Neutraubling: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 30. November 2020

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Montag, 23. November, 14.59 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus dem Freistaat Bayern

Bislang (Stand 23. November, 8 Uhr) gab es in Bayern 183.507 registrierte Covid 19-Infektionen. Davon gelten 123.670 bereits wieder als genesen. 3.440 Patienten sind in Zusammenhang mit der Infektion gestorben.

Montag, 23. November, 14.41 Uhr: Wacker Chemie stellt Corona-Impfstoffkandidaten für Curevac her

Die Münchner Wacker Chemie und der Tübinger Biotechkonzern Curevac arbeiten bei der Produktion eines Impfstoffkandidaten gegen Covid-19 zusammen. Der Spezialchemiekonzern werde im ersten Halbjahr 2021 mit der Produktion der mRNA-Wirkstoffsubstanz für den Impfstoffkandidaten beginnen, teilten beide Unternehmen am Montag gemeinsam mit. Am Wacker-Standort Amsterdam sollen pro Jahr mehr als 100 Millionen Dosen des Impfstoffes von CureVac hergestellt werden. Zudem gebe es Erweiterungsoptionen.

Montag, 23. November, 14 Uhr: Bedford-Strohm glaubt an Gottesdienste zu Weihnachten

Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm rechnet trotz der drohenden Verlängerung des Teil-Lockdowns nicht damit, dass Weihnachtsgottesdienste ausfallen müssen. "Ich habe keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass wir an Weihnachten kraftvolle Gottesdienste feiern werden", sagte er am Montag bei der Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Es werde viel gelüftet und mehrere Gottesdienste nacheinander geben. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sprach auch von Freiluftgottesdiensten.

Montag, 23. November, 12.22 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis Kelheim

Aktuell (Stand 22. November, 8 Uhr) gibt es im Landkreis Kelheim 171 registrierte Covid 19-Infektionen. Das bedeutet, dass sich im Vergleich zum Vortrag 17 weitere Menschen infiziert haben. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 143,02. Im Krankehaus Kelheim werden aktuell acht Corona-Patienten behandelt, im Mainburger Krankenhaus drei.

Montag, 23. November, 11.19 Uhr: Bayerns Biotech-Branche wächst und forscht auch zu Corona

Das Coronavirus hat die Biotechnologie in den Fokus gerückt. An Bayerns Branchen-Hotspot, dem Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München, beteiligen sich mehrere Firmen an der Forschung zu dem Virus. GNA Biosolutions entwickelte einen neuen Schnelltest; auch Ella Biotech und Exosome Diagnostics arbeiten an Covid-19-Tests. Die Firmen Leukocare, Immunic Therapeutics, Eisbach Bio und Origenis forschen zu Corona-Impfstoffen beziehungsweise Covid-19-Medikamenten. Lesen Sie Bayerns Biotech-Branche wächst und forscht auch zu Corona

Montag, 23. November, 11.18 Uhr: Trotz Teil-Lockdown: Corona-Studie an Kitas in vollem Gange

Halbzeit bei der Corona-Studie an Würzburger Kitas: Forscher rechnen voraussichtlich im Februar mit ersten Ergebnissen ihrer Studie zur Früherkennung von Corona-Infektionen bei Kindern. Nach derzeitigem Stand könnten die Untersuchungen im Januar abgeschlossen werden, sagte Mikrobiologe Oliver Kurzai vom Institut für Hygiene und Mikrobiologie. Trotz des Teil-Lockdowns liefen die Testungen mit Kindern, Eltern und Betreuern von Kindertageseinrichtungen regulär. Etwa 1.000 Betreuer und Kinder im Vorschulalter aus der Region Würzburg werden regelmäßig auf eine Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus getestet. Ziel der Untersuchung ist es, Kinderbetreuung trotz Corona-Ausbrüchen zu ermöglichen - ohne dass Kitas schließen müssen.

Montag, 23. November, 11.08 Uhr: 23 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Sonntag, 22. November, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 23 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Elf Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 754 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 409 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 19 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 950 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Sonntag bei 236,4 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Montag, 23. November, 7.37 Uhr: Obdachlosen-Betreuung fordert finanzielle Unterstützung

Mehrkosten durch die notwendig gewordenen Corona-Maßnahmen auch bei der Obdachlosen-Betreuung. Und das, obwohl die finanzielle Situation dort auch in Zeiten vor Corona schon äußerst angespannt war. Die Koordinationsstelle Wohnungslosenhilfe Bayern fordert Bund und Länder deshalb dazu auf, rechtzeitig zu handeln. Mehr dazu lesen Sie hier: Kosten für die Obdachlosen-Betreuung steigen

Sonntag, 22. November, 19.12 Uhr: 46 neue Corona-Infektionen im Landkreis Straubing-Bogen

Am Wochenende kamen insgesamt 46 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis Straubing-Bogen hinzu - 24 am Samstag, 22 am Sonntag. Betroffen sind aktuell auch mehrere Schulklassen und Kindergärten. Mehr dazu lesen Sie hier: 46 neue Corona-Infektionen im Landkreis Straubing-Bogen

Sonntag, 22. November, 14.02 Uhr: 29 positive Testungen im Landkreis Regen

Am Samstag, 21. November, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 29 positive Tests auf Sars-CoV-2 gemeldet. 18 Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer Sars-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 18 Patienten wegen Covid-19 behandelt.

Sonntag, 22. November, 14.01 Uhr: 847 Positiv-Tests in Ostbayern

In den vergangenen 24 Stunden gab es laut Angaben des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) 847 neu gemeldete positive Tests auf das Corona-Virus Sars-CoV-2. 305 entfallen auf Niederbayern, 542 auf die Oberpfalz. Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner liegt derzeit in Niederbayern bei 195. In der Oberpfalz soll es in den vergangenen Tagen 168 neue Positiv-Tests auf 100.000 Einwohner gegeben haben.

Seit dem letzten Update sind in Ostbayern laut Behördenangaben zwei Menschen verstorben, bei denen vorher ein positiver Test auf Sars-CoV-2 vorlag.

Sonntag, 22. November, 14.00 Uhr: Diverse Zusammenkünfte und Partys aufgelöst

Am Samstagabend haben sich offenbar einige Jugendliche in Ostbayern zu privaten Partys getroffen. Die Polizei meldete zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Auflagen.

Sonntag, 22. November, 13.40 Uhr: Millionster Corona-Antigen-Schnelltest in Bayern zugeteilt

Am Wochenende ist in Bayern der Millionste Corona-Antigen-Schnelltest zugeteilt worden. "Wir versorgen inzwischen alle 96 Landkreise und kreisfreien Städte regelmäßig mit den neuen Tests", teilte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Sonntag in München mit. Die Tests sollen dabei helfen, Corona-Infektionsketten frühzeitig zu entdecken und zu unterbrechen. "Die Schnelltests können als schnelle Zusatzmaßnahmen im regionalen Ausbruchsmanagement eingesetzt werden", so Huml. Laut Mitteilung hat die Staatsregierung insgesamt 10,5 Millionen der Antigen-Schnelltests geordert. Antigen-Schnelltests liefern innerhalb von 15 bis 20 Minuten ein Ergebnis. Anders als die Labortests weisen diese Tests nicht den Erreger als solchen nach, sondern bestimmte Proteine, die an das Coronavirus gebunden sind. In welchem Fall die Tests eingesetzt werden sollen, entscheiden die örtlichen Gesundheitsbehörden. Zusätzlich können die Schnelltests für Reihentestungen verwendet werden, laut Humel waren diese hierbei besonders hilfreich.

Sonntag, 22. November, 11.18 Uhr: Pandemie macht auch vor Attinger Ghana-Hilfe nicht Halt

"Sag mal, wie geht es eigentlich eurem Schulzentrum in Ghana, jetzt in der Corona-Zeit?" Das werden die Mitglieder vom Verein Ghana-Hilfe Pfarrer Renner häufig gefragt. Einerseits gibt es die Corona-Pandemie vor Ort in Ghana und auf der anderen Seite stehen die Auswirkungen der Pandemie hier in Deutschland für den bekannt rührigen Verein. Diese führen quasi zum Stillstand aller geplanten Aktivitäten und Aktionen. Mehr dazu lesen Sie hier: Ghana-Hilfe: Auswirkungen am Schulzentrum von Pfarrer Renner

Sonntag, 22. November, 9.22 Uhr: Alles deutet auf einen längeren Teil-Lockdown hin

Die zweite Corona-Welle könnte deutlich schlimmer werden als die im Frühjahr. Dass die derzeitigen Beschränkungen Ende November auslaufen, erwartet unter den politisch Verantwortlichen kaum noch jemand. Wie könnte es also im Dezember weitergehen? Mehr dazu lesen Sie hier: Alles deutet auf einen längeren Teil-Lockdown hin

Samstag, 21. November, 17.41 Uhr: Gericht hält Passauer Maskenpflicht-Verfügung für rechtswidrig

Der Streit um die Maskenpflicht in bayerischen Städten beschäftigt momentan mehrere Gerichte. Nach Landshut wurde nun auch die Passauer Regelung vom Verwaltungsgericht Regensburg als rechtswidrig eingestuft. Mehr dazu lesen Sie hier: Gericht hält Passauer Verfügung für rechtswidrig

Samstag, 21. November, 14.17 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Bayern

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Corona-Fallzahlen für Bayern veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Freistaat aktuell bei 177.922 (Stand: 21. November, 8 Uhr). Davon gelten 116.030 bereits als genesen. Die Zahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 3.399.

Samstag, 21. November, 13.46 Uhr: Ministerium sieht keinen Bedarf an externer Hilfe bei Kontaktverfolgung

Das bayerische Gesundheitsministerium sieht derzeit keinen Bedarf für externe Hilfe bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten. "Wir haben aktuell genügend staatliche Mitarbeiter", sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Daher habe sich die Frage nach der Unterstützung der Gesundheitsämter durch Dienstleister bisher nicht gestellt. Das Landratsamt Oberallgäu hatte zuvor das Angebot eines Kemptener Reisebüros abgelehnt, bei der Kontaktnachverfolgung zu helfen. "Zum einen brauchen die Mitarbeiter eine Aufgabe", begründete Reisebüro-Geschäftsführer Rolf Apin den Vorschlag. "Zum anderen können wir durch unsere Arbeit und beim Kurzarbeitergeld eine doppelte Entlastung für den Staat schaffen."

Bei der Kontaktnachverfolgung würden aber vertrauliche Patienten- und Personendaten erhoben, betonte ein Ministeriumssprecher. Außerdem verhängten und überwachten die Ämter Quarantänemaßnahmen, womit sie in hoheitlicher Funktion für den Freistaat auftreten. Diese Aufgaben solle lieber eigenes Personal erledigen.

Samstag, 21. November, 11.05 Uhr: IHK warnt vor längeren Corona-Beschränkungen

"Der Teil-Lockdown trifft Niederbayerns Wirtschaft in der Breite." Das sagt Alexander Schreiner, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niederbayern. Die Krise gehe bei vielen Unternehmen mittlerweile an die Substanz. Mehr dazu lesen Sie hier: IHK warnt vor längeren Corona-Beschränkungen

Samstag, 21. November, 9.51 Uhr: Kommt nun doch der Wechselunterricht?

Bisher blieben die Schulen in der zweiten Corona Welle offen. Aber bleibt das so? Weil der Teil-Lockdown bislang nur begrenzt wirkt, geraten die Schulen wieder stärker in den Fokus. Mehr dazu lesen Sie hier: Kommt nun doch der Wechselunterricht?

Freitag, 20. November, 18.56 Uhr: Verwaltungsgericht bestätigt Verbot für "Querdenker"-Demo

Das Verwaltungsgericht München hat das Verbot einer "Querdenker"-Demonstration gegen die Corona-Politik bestätigt. Die Veranstalter hatten für Samstag eine Kundgebung mit bis zu 30 000 Teilnehmern auf der Münchner Theresienwiese angemeldet. Die Stadt München untersagte das und wurde am Freitag von den Richtern bestätigt. Lesen Sie Verwaltungsgericht bestätigt Verbot für "Querdenker"-Demo

Freitag, 20. November, 18.54 Uhr: Wirtschaft warnt vor längeren oder schärferen Beschränkungen

Die bayerische Wirtschaft sieht im Falle längerer oder verschärfter Einschränkungen wegen Corona viele Betriebe vor dem Aus. "In den stark betroffenen Branchen geht es schon jetzt für viele ums nackte Überleben, da die Unternehmen in den vergangenen Monaten ihre liquiden Mittel und Eigenkapital eingesetzt haben", warnte der Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), Eberhard Sasse am Freitag. Lesen Sie Wirtschaft warnt vor längeren oder schärferen Beschränkungen

Freitag, 20. November, 18.14 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus der Stadt Straubing

Laut Mitteilung des Landesamts für Gesundheit (Stand 20.11.2020, 8 Uhr) wurden gestern zwölf neue Infektionen mit dem Corona-Virus für das Stadtgebiet Straubing gemeldet. In den letzten sieben Tagen (13.11. bis 19.11.2020) lag die Zahl der Neuinfektionen bei insgesamt 46. Für die Stadt Straubing wird ein Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner von 96,25 ausgewiesen. Nach dem bislang höchsten Wert im Stadtgebiet am 12.11.2020 mit 167,40 fiel der Wert in dieser Woche das erste Mal seit Anfang November wieder unter die 100er-Marke. 

Freitag, 20. November, 16.57 Uhr: "Diffuses Infektionsgeschehen" im Landkreis Straubing-Bogen

Am Freitag wurden 29 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 aus dem Landkreis gemeldet. Neben den bekannten Clustern in einzelnen Alten- und Pflegeheimen und Asylbewerberunterkünften handelt es sich insgesamt um ein diffuses, über den Landkreis verteiltes, Infektionsgeschehen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen lag am Freitag laut den offiziellen Zahlen von RKI und LGL auf einem neuen Höchststand bei 255,1. Insgesamt sind im Landkreis aktuell 375 Personen infiziert. Auf den Intensivstationen der Kreiskliniken befinden sich zwei Covid-Patienten.

Freitag, 20. November, 14.25 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freistaat Bayern

Bislang (Stand 20. November, 8 Uhr) gab es in Bayern insgesamt 173.746 bestätigte Covid 19-Fälle. Davon gelten 116.030 bereits wieder als genesen. 3.353 Menschen, die mit Covid 19 infiziert waren, sind gestorben.

Freitag, 20. November, 13.29 Uhr: Grüne: Corona-Schulpolitik braucht Aktion statt Reaktion

Die Landtags-Grünen haben erneut die Corona-Schulpolitik der bayerischen Staatsregierung kritisiert und konkrete Maßnahmen für besseres Lernen in der Pandemie gefordert. "Die Bildungspolitik in Bayern besteht aus Reaktion anstatt Aktion. Eine Pandemie kannst du nicht immer nur reaktiv bekämpfen, sondern ich erwarte von einem Bildungsminister, dass er auch aktiv die richtigen Maßnahmen ergreift", sagte die Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze am Freitag. Bildungsgerechtigkeit und Infektionsschutz müssten endlich wirkungsvoll verbunden werden. Lesen Sie Grüne: Corona-Schulpolitik braucht Aktion statt Reaktion

Freitag, 20. November, 13.23 Uhr: GEW will kleinere Klassen und Mindestabstand einklagen

Kleinere Klassen und die Wahrung des Mindestabstands will die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vor Gericht einklagen. Einen entsprechenden Eilantrag habe er am Freitag am Verwaltungsgericht München eingereicht, teilte der Anwalt der Gewerkschaft, Rainer Roth, mit. Wann dort darüber entschieden werden könnte, ist noch unklar. Lesen Sie GEW will kleinere Klassen und Mindestabstand einklagen

Freitag, 20. November, 12.52 Uhr: Sibler sichert Studenten Unterstützung zu

Auch im aktuellen Wintersemester sollen sich Studenten in Bayern keine Sorgen um Prüfungen und BAföG machen müssen. Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) zufolge sollen die Regelungen, die für das digitale Sommersemester im Coronajahr eingeführt wurden, bei Bedarf auf das Wintersemester übertragen werden - je nach Entwicklung der Pandemie. Die Gesetzesvorlage dazu soll in Kürze in den Landtag eingebracht werden, teilte Sibler am Freitag mit.

Freitag, 20. November, 12.48 Uhr: Kripo ermittelt nach Corona-Ausbruch in Pflegeheim

Nach einem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Großwallstadt (Landkreis Miltenberg) mit acht Todesfällen ermittelt die Kriminalpolizei. Es werden mögliche Hygienemängel überprüft, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Zuvor hatte die "Main-Post" berichtet. In dem Pflegeheim für Senioren waren 39 von 41 Bewohnern positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, wie Landrat Jens Marco Scherf (Grüne) am Freitag auf Anfrage mitteilte. Acht Menschen starben binnen zwei Wochen mit oder nach einer Corona-Infektion. Zudem seien 20 von 34 Pflegekräften positiv auf das Virus getestet worden.

Freitag, 20. November, 12.35 Uhr: Corona als Dienstunfall? Polizisten ziehen vor Gericht

Mehrere Polizisten streiten mit dem Freistaat Bayern darum, ihre Corona-Infektion als Dienstunfall anerkennen zu lassen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) bestätigte am Freitag, dass elf ihrer Mitglieder Widerspruch gegen einen negativen Bescheid des Landesamtes für Finanzen eingelegt haben und drei Polizisten nun vor dem Verwaltungsgericht München klagen wollen. Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kündigte Klagen ihrer Mitglieder an. "Unsere Kollegen fühlen sich allein gelassen", sagte der GdP-Landesvorsitzende Peter Pytlik. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk darüber berichtet.

Freitag, 20. November, 11.10 Uhr: Aktuelle Lage im Kreis Kelheim

Laut LGL gab es im Kreis Kelheim bislang insgesamt 1.324 Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie. Das sind 30 mehr als noch am Donnerstag. Der 7-Tage-Inzidenzwert liegt derzeit bei 132. Insgesamt sind 37 im Zusammenhang mit Corona verstorben.

Bei einer weiteren Reihentestung in der Gemeinschaftsunterkunft Riedenburg gab es zudem keine weiteren positiv getesteten Bewohner oder Mitarbeiter. Das Gesundheitsamt Kelheim hebt deshalb mit sofortiger Wirkung die Quarantäne für die Einrichtung auf.

Freitag, 20. November, 10.29 Uhr: Männer verprügeln Jugendlichen ohne Maske

In Regensburg haben am Donnerstag zwei Männer einen 14-Jährigen zu Boden getreten, weil er keinen Mund- und Nasenschutz getragen hat. Zwei Passanten kamen dem Jugendlichen zu Hilfe. Gegen 14 Uhr haben die beiden Unbekannten in der Dieselstraße einen Jugendlichen angesprochen, weil er keine Maske trug. Als ihnen der 14-Jährige erklärte, dass es in diesem Bereich der Stadt keine Pflicht sei, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen und er weitergehen wollte, schubsten sie ihn. Einer der Angreifer brachte ihn dann laut Angaben der Polizei mit einem Fußtritt zu Boden. Dann traten sie abwechselnd gegen den Oberkörper des Jugendlichen. Erst als zwei Passanten dazwischen gingen, ließen die Männer von dem Jungen ab und flüchteten in westliche Richtung. Der Jugendliche erlitt einen Rippenbruch.

Freitag, 20. November, 10.10 Uhr: Holetschek fordert Pflegereserve für künftige Krisen

Als Lehre aus manchen Engpässen in der Corona-Krise fordert Bayerns Gesundheitsstaatssekretär Klaus Holetschek (CSU) für die Zukunft den Aufbau einer Pflegereserve. Damit soll sichergestellt werden, dass in künftigen Pandemien und Notlagen schnell zusätzliches Personal etwa für Kliniken, Alten- und Pflegeheime rekrutiert werden kann. "In der Krise muss man schnell handeln können", sagte Holetschek am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Nach der Corona-Krise müsse man dafür zusammen mit Verbänden und Hilfsorganisationen die nötigen Strukturen schaffen.

Freitag, 20. November, 8.30 Uhr: Deutschlandweit höchster Inzidenzwert für Passau gemeldet

Die Stadt Passau hat seit Freitag deutschlandweit den höchsten 7-Tage-Inzidenzwert und wird damit zum Corona-Hotspot Nummer eins im Bundesgebiet. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Institut (RKI) hervor. Mehr dazu lesen Sie hier: Inzidenzwert in Passau deutschlandweit am höchsten

Freitag, 20. November, 8.07 Uhr: Corona-Impfstoff vielleicht schon im Dezember

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen haben große Hoffnungen auf eine schnelle Zulassung eines Corona-Impfstoffes gemacht. Merkel rechnet schon im Dezember oder "sehr schnell nach der Jahreswende" mit der Zulassung eines Corona-Impfstoffes in Europa, wie sie am Donnerstagabend nach Video-Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs sagte. Mehr dazu lesen Sie hier: Merkel: Corona-Impfstoff vielleicht schon im Dezember

Donnerstag, 19. November, 17,54: Reihentestung im BRK-Heim Bogen abgeschlossen

Heute wurden nach Angaben des Landratsamts Straubing-Bogen alle Tests aus der Reihentestung im BRK-Heim in Bogen ausgewertet, die 40 noch fehlenden Abstrichergebnisse sind eingetroffen. Bei zwei Mitarbeiterinnen war das Ergebnis noch positiv, so dass nun insgesamt 18 von 82 Mitarbeitern und 36 von 95 Bewohnern positiv getestet wurden.

Insgesamt wurden am Donnerstag im Landkreis 34 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 gemeldet.  Die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI und LGL im Landkreis Straubing-Bogen lag am Donnerstag bei 241,3. Auf den Intensivstationen der Kreiskliniken befinden sich zwei Covid-Patienten.

Donnerstag, 19. November, 17.45 Uhr: Elf Schulklassen im Landkreis Dingolfing-Landau in Quarantäne

Elf Schulklassen sowie einige Lehrer befinden sich nach Angaben des Landratsamts Dingolfing-Landau aufgrund einzelner Corona-Fälle in den Klassen in Quarantäne. Trotzdem könne man resümieren, dass die Hygienekonzepte an den Schulen funktionierten, heißt es weiter. Eine Ausbreitung in die gesamte Klasse oder über die Klassen hinaus habe in den Schulen bisher verhindert werden können.

Insgesamt befinden sich aktuell im Landkreis Dingolfing-Landau 202 Menschen aufgrund eines positiven Corona-Tests in Quarantäne. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 161,4. Rund 1.600 Landkreisbürger haben sich seit Beginn der Pandemie mit dem Virus infiziert, die Zahl der an oder mit Corona Verstorbenen liegt bei 14.

Donnerstag, 19. November, 17.37 Uhr: Straubinger Teststation am Hagen zieht um

Die Corona-Teststation Am Hagen verlässt ihren bisherigen Standort und ist ab Montag, den 23. November, in der Messehalle Am Hagen 75 zu finden. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Straubing hervor. Mehr dazu lesen Sie unter Corona-Teststation Am Hagen zieht in die Messehalle.

Donnerstag, 19. November, 17.16 Uhr: Anti-Corona-Politik: Landtag berät am 27. November erneut

Kurz nach den für kommende Woche erwarteten Bund-Länder-Beschlüssen will der bayerische Landtag über die künftigen Anti-Corona-Maßnahmen beraten und abstimmen. Am Mittwoch wollen die Ministerpräsidenten der Länder mit der Bundesregierung entscheiden, am Donnerstag das bayerische Kabinett, und am Freitag (27. November) trifft sich dann der Landtag zu einer Sondersitzung. Lesen Sie Anti-Corona-Politik: Landtag berät am 27. November erneut

Donnerstag, 19. November, 15.50 Uhr: Schokoladen-Nikolaus mit Mundschutz sorgt für Empörung

Ein Schokoladen-Nikolaus mit Mundschutz - die Idee einer unterfränkischen Konditorei hat für Anfeindungen in sozialen Netzwerken gesorgt. "Ich wollte keinem auf die Füße treten. Das war einfach nur als Gag gedacht", sagte Herbert Häcker, Inhaber von Café Heintz in Bad Königshofen im Grabfeld. Auf Facebook reihten sich Kommentare wie "abartig", "Wir hoffen, dass ihr bankrott macht" und "Schämt euch". Die Konditorei nimmt an, dass es sich um Corona-Leugner und Menschen, die den Heiligen Nikolaus verunglimpft sehen, handelt. Mittlerweile häufen sich auf Facebook positive Kommentare unter den Bilder und es gebe eine Menge an Bestellungen. Schon zu Ostern stellte die Konditorei Osterhasen mit Mundschutz vor - darüber hatte sich keiner beschwert.

Donnerstag, 19. November, 15.40 Uhr: Böllerverbot: Herrmann hält Feiern für unvertretbar

Bei der Diskussion um ein Böllerverbot an Silvester wegen der Corona-Krise hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann auf das vorläufige Feierverbot verwiesen. "Nachdem man sich derzeit ohnehin nicht zum Feiern treffen darf, ist es unerheblich, ob einer mit Silvesterkrachern oder mit drei Flaschen Schampus unterwegs ist", sagte der CSU-Poliker am Donnerstag in München. Lesen Sie Böllerverbot: Herrmann hält Feiern für unvertretbar

Donnerstag, 19. November, 15.35 Uhr: Flughafen München schickt Terminal 1 in den Winterschlaf

Der Flughafen München stellt die Passagierabfertigung im Terminal 1 bis auf weiteres ein. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen und Quarantäneregeln hätten die Fluggesellschaften ihr Angebot mit Beginn des Winterflugplans auch in München noch weiter reduziert, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Wurden im November vergangenen Jahres noch 120 000 Passagiere pro Tag abgefertigt, seien es jetzt nur 10 000 - "Tendenz leider fallend". Im Durchschnitt starteten und landeten lediglich 260 Passagiermaschinen am Tag. Ab 1. Dezember würden alle An- und Abreisen im Terminal 2 abgefertigt.

Donnerstag, 19. November, 15.34 Uhr: "Deggendorf im Advent" ebenfalls abgesagt

Dass es in Deggendorf wegen der Covid-19-Krise keinen Christkindlmarkt geben wird, steht schon länger fest. Nun aber hat es auch die geplante Alternativ-Veranstaltung getroffen, wie aus einer Pressemitteilung der Stadt hervorgeht.

Mehr dazu lesen Sie hier: Christkindlmarkt-Alternative ebenfalls abgesagt.

Donnerstag, 19. November, 14.48 Uhr: Pandemie erhöht Armutsgefahr für Kinder und Jugendliche

Millionen Kinder in Deutschland müssen unter oder knapp an der Armutsgrenze leben. Experten rechnen damit, dass die Corona-Krise ihre Situation verschärfen wird. Auch um die Sicherheit zuhause gibt es weiter Sorgen. Schon vor der Corona-Krise war nach Zahlen des Statistischen Bundesamts fast jeder siebte junge Bundesbürger von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht. 2,1 Millionen Kinder und Jugendliche waren den Angaben vom Donnerstag zufolge im vergangenen Jahr betroffen, ihr Anteil betrug 15 Prozent. Er sank zwar im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zwei Punkte. Doch die Pandemie wird nach Einschätzung von Experten die Lage in vielen Familien zuspitzen.

Donnerstag, 19. November, 14.42 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus dem Freistaat Bayern

Aktuell (Stand 19. November, 8 Uhr) wurden in Bayern 169.096 Covid 19-Fälle verzeichnet. Davon gelten 112.810 Menschen bereits wieder als genesen. 3.314 Menschen sind in Zusammenhang mit der Infektion bisher gestorben.

Donnerstag, 19. November, 13.11 Uhr: Rathaus wegen Covid-Fall geschlossen

Seit Donnerstagvormittag ist das Tegernheimer Rathaus voraussichtlich bis einschließlich Freitag, 27. November, wegen einem Covid-19-Fall geschlossen. Alle bereits gebuchten Termine mit der Verwaltung wurden damit abgesagt. Ein telefonischer Notdienst wird eingerichtet. Wie Bürgermeister Max Kollmannsberger berichtet, fiel die Entscheidung, die Verwaltung zuzusperren, sehr kurzfristig, nachdem am Donnerstagmorgen das Gesundheitsamt über den aufgetretenen Fall informiert hatte.

Donnerstag, 19. November, 12.18 Uhr: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Kitas und Schulen

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen in Stadt und Landkreis Regensburg von Quarantänemaßnahmen zum Stand heute neu betroffen:

  • maxQ Pflegeschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Staatliche Realschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 27. November 2020
  • Mittelschule Wörth a.d.Donau: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 25. November 2020
  • Goethe-Gymnasium Regensburg: eine Klasse und eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 27. November 2020
  • Willi-Ulfig-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Private Realschule Pindl: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • FOS/BOS Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 30. November 2020
  • Grundschule Pettendorf: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020
  • Kinderhaus St. Nikolaus Thalmassing: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 1. Dezember 2020

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Donnerstag, 19. November, 11.09 Uhr: Passau bei Neuinfektionen nun bundesweit auf Platz 3

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Stadtgebiet von Passau steigt weiter an: Mittlerweile liegt die Stadt sogar bundesweit auf Platz 3. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert-Kochs-Instituts (RKI) hervor. Demnach weist die kreisfreie Stadt Passau (Stand: 19. November, 0 Uhr) einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von 335,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auf. Passau verdrängte damit sogar den Landkreis Freyung-Grafenau, der am Wochenende noch unrühmlicher Spitzenreiter war. Mehr dazu lesen Sie hier: Infektionszahlen: Passau nun bundesweit auf Platz 3

Donnerstag, 19. November, 10.43 Uhr: Ausgefallene Konzerte: CTS Eventim rutscht in rote Zahlen

Fehlende Einnahmen aus Konzerten, Festivals und Großveranstaltungen infolge der Corona-Beschränkungen haben dem Konzertveranstalter und Ticketvermarkter CTS Eventim erneut schwer zu schaffen gemacht. In den ersten neun Monaten des Jahres krachte das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) von 177 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 17,7 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Lesen Sie hierzu Ausgefallene Konzerte: CTS Eventim rutscht in rote Zahlen

Donnerstag, 19. November, 10.13 Uhr: Unterkunft Kelheim „Kloster“ vorsorglich unter Quarantäne

Eine Bewohnerin der Gemeinschaftsunterkunft Kelheim Kloster wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Nun müssen weitere Bewohner in Quarantäne, wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte.

Donnerstag, 19. November, 9.35 Uhr: 68 Neuinfektionen im Landkreis Regen

Am Mittwoch wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen 68 SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. 39 Fälle davon waren den Gesundheitsamtsmitarbeitern bereits als Kontaktpersonen bekannt. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 653 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 350 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 16 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt.

Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 849 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Mittwoch bei 173,1 Fällen pro 100.000 Einwohner. Am Donnerstag ist hier mit einem Anstieg auf deutlich über 200 Fälle pro 100.000 Einwohner zu rechnen.

Donnerstag, 19. November, 9.09 Uhr: Gastgewerbe kämpft weiter mit Corona-Einbußen

Die zaghafte Erholung des deutschen Gastgewerbes nach dem Corona-Rückschlag im Frühjahr hat sich im September nicht fortgesetzt. Der Umsatz von Hotels, Pensionen und Gaststätten lag insgesamt preisbereinigt sowohl unter dem Wert von August 2020 (minus 3,9 Prozent) als auch deutlich unter dem Wert von September 2019 (minus 23,7 Prozent). Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit.

Im bisherigen Jahresverlauf blieben die Erlöse der Branche nach Berechnungen der Wiesbadener Statistiker preisbereinigt (real) um 33,3 Prozent und nominal um 30,8 Prozent unter dem Wert der ersten neun Monate des Vorjahres.

Donnerstag, 19. November, 8.30 Uhr: Ausgefallene Konzerte lassen CTS Eventim in rote Zahlen rutschen

Fehlende Einnahmen aus Konzerten, Festivals und Großveranstaltungen infolge der Corona-Beschränkungen haben dem Konzertveranstalter und Ticketvermarkter CTS Eventim erneut schwer zu schaffen gemacht. In den ersten neun Monaten des Jahres krachte das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) von 177 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 17,7 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte.

Donnerstag, 19. November, 7.56 Uhr: Coronavirus vernichtet Jobs

Gute Nachrichten hatte am Mittwoch ohnehin niemand aus Brüssel erwartet. Die EU-Kommission, die seit der Finanzkrise jeweils im Herbst die Etatentwürfe der Mitgliedstaaten prüft, konnte in Pandemie-Zeiten wohl kaum Positives zu melden haben. Und so war es dann auch. Mehr dazu lesen Sie hier: Coronavirus vernichtet Jobs

Mittwoch, 18. November, 18.53 Uhr: Friedliche Corona-Demo und einige Anzeigen in Weiden

Für heute war bei der Versammlungsbehörde eine Versammlung der "Querdenken"-Bewegung in Weiden in der Oberpfalz angemeldet. Auf dem Volksfestplatz in der Conrad-Röntgen-Straße waren laut Polizei zwischen 15 und 17 Uhr etwa 200 Teilnehmer vor Ort.

Ein Teil der Versammlungsteilnehmer trug dabei keine Mund-Nasen-Bedeckung, weshalb vereinzelt Kontrollen durchgeführt wurden. Kommunikationsbeamte suchten mit Betroffenen zunächst das persönliche Gespräch. Nach mehrmaliger Aufforderung wurden Verstöße angezeigt. Insgesamt erfasste die Polizei 31 Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Zweimal musste bei der Anzeigenaufnahme unmittelbarer Zwang angewendet werden. In einem Fall kam es zur Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, bei dem ein Polizeibeamter verletzt wurde. Er konnte weiterhin seinen Dienst verrichten. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

Gegen 17 Uhr beendete der Leiter die Versammlung, woraufhin sich die Teilnehmer ruhig entfernten.

Mittwoch, 18. November, 18.26 Uhr: Verlängerung des "Straubing-Pass" möglich

Mit dem Straubing-Pass erhalten Bürger Vergünstigungen im Tiergarten, Aqua-Therm, Theater oder bei der Vhs. Gabriele Weber vom Sozialen Bürgerservice erklärt im Gespräch, wo der Pass im Moment verwendet werden kann und ob es eine Pass-Verlängerung wegen des Teil-Lockdowns gibt.

Das ganze Gespräch lesen Sie hier: Wegen Corona Verlängerung möglich, aber kein Geld zurück.

Mittwoch, 18. November, 18.08 Uhr: Fast 100 Neuinfektionen an einem Tag im Landkreis Landshut

Der Landkreis Landshut muss erneut einen Rekordwert vermelden: 96 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus wurden laut einer Pressemitteilung in der Region Landshut in den vergangenen 24 Stunden gezählt. Dies zeigt sich auch in den 7-Tages-Inzidenzen, die laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in der Stadt Landshut bei 168,91 und im Landkreis Landshut bei 155,10 liegen. Beide Werte sind im Vergleich zum Vortag gestiegen.

Aktuell sind in der Region Landshut 498 laufende Infektionen bekannt – ein Plus von 64 gegenüber dem Vortag. Zwei weitere Todesfälle aufgrund von Covid19 wurden gemeldet – nähere Details sind noch nicht bekannt. Damit sind 53 Personen seit Beginn der Pandemie gestorben, bei denen ein Zusammenhang mit SARS-CoV2 möglich ist. Derzeit werden insgesamt 71 Patienten, bei denen das Covid-19 nachgewiesen wurde, behandelt. Davon müssen neun intensivmedizinisch betreut werden, einer mehr verglichen mit dem Vortag. Im Normalbetten-Bereich sind elf Patienten weniger in Behandlung.

Mittwoch, 18. November, 17.58: Ertl sieht Straubing "auf einem guten Weg"

Erleichterung am Dienstag in Straubing: Die Stadt hatte den Inzidenzwert von 100 Fällen pro 100.000 Einwohner unterschritten. Gemeldet wurde ein Wert von 92,07. Am Mittwoch dann ein bisschen Ernüchterung: 100,44. "Aber wir sind momentan auf einem guten Weg", sagt Johann Ertl, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbands und aktuell Koordinator der Kassenärztlichen Vereinigung.

Mehr dazu lesen Sie unter Inzidenzwert in Straubing um die 100.

Mittwoch, 18. November, 17.49 Uhr: Aiwanger: Luftreiniger in Gaststätten, Geschäften und Büros

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wirbt für den Einsatz mobiler Luftreiniger in Gaststätten, Büros und Geschäften. Sie seien "eine pragmatische und kostengünstige Ergänzung für die Hygiene- und Lüftungskonzepte der Betriebe", sagte er am Mittwoch in Neubiberg bei München. Er sei überzeugt, dass die Geräte "einen großen Beitrag leisten können, um mehr Normalität hinzubekommen". Lesen Sie Aiwanger: Luftreiniger in Gaststätten, Geschäften und Büros

Mittwoch, 18. November, 17.23 Uhr: Jugendherbergen bieten sich als Ersatzschulen an

Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) bietet seine bundesweit rund 450 Häuser in der Corona-Krise als Ersatzschulen an. Denn um den Unterricht zu entzerren und so die Infektionsraten zu senken, denkt die Politik über die Halbierung von Klassen nach oder sucht alternative Gebäude. Als mögliche Orte für solche temporären Nebenstandorte der Schulen könnten die Jugendherbergen dienen, teilte das DJH am Mittwoch in Detmold mit. Der Landesverband Bayern erklärte, dass allein im Freistaat 42 Häuser ebenfalls zur Nutzung für den schulischen Unterricht zur Verfügung stehen könnten.

Mittwoch, 18. November, 17.15 Uhr: Trauriger Rekord im Landkreis Straubing-Bogen

Der Mittwoch sorgte für einen traurigen Rekord an positiven Tests auf SARS-CoV-2 an einem einzelnen Tag im Landkreis Straubing-Bogen: Es wurden 89 neue positive Tests gemeldet, darunter sind auch 54 positive Fälle aus der Reihentestung im BRK-Heim in Bogen. Nachdem dort am Wochenende Schnelltests angeschlagen hatten, wurde am Dienstag eine Testung von 95 Bewohnern und 82 Mitarbeitern durchgeführt. 40 Abstrichergebnisse der Reihentestung fehlen aber noch.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen lag am Mittwoch laut den offiziellen Zahlen von RKI und LGL am Mittwochmorgen bei 179, wird am Donnerstag aber angesichts der neuen vielen Fälle heute wohl deutlich über 200 steigen.

Mittwoch, 18. November, 14.49 Uhr: Die aktuelle Lage in den ostbayerischen Regierungsbezirken

Nach Zahlen des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit stellt sich das Infektionsgeschehen in Bayerns Regierungsbezirken aktuell wie folgt dar: In Oberbayern gibt es insgesamt etwa 70.000 bestätigte Covid-19-Fälle, 1.362 mehr als am Dienstag. Die Zahl der im Zusammenhang mit dem Virus Verstorbenen stieg um 30 auf jetzt 1.250. In Niederbayern wurden bis dato 16.100 Fälle gezählt (+281), verstorben sind 369 Menschen (+7). Für die Oberpfalz zeigt die LGL Statistik rund 13.800 Infizierte (+226) und 420 Verstorbene (+7).

Ganz Ostbayern ist auf der LGL-Karte weiterhin rot oder dunkelrot markiert. In Oberbayern lag der 7-Tages-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner am Mittwochmorgen bei 180,05, in Niederbayern bei 188,64 und in der Oberpfalz bei 176,96. Sämtliche Landkreise Bayerns, abgesehen vom oberfränkischen Landkreis Kulmbach, liegen aktuell noch über einem Inzidenzwert von 50, die meisten auch teils deutlich über 100.

Mittwoch, 18. November, 14.45 Uhr: Verband fürchtet Heilbäder-Pleite

Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) sieht auf seine Mitglieder am Ende des Corona-Jahres existenzielle Not zukommen und fordert von der Staatsregierung einen Rettungsfonds. Die beiden Lockdowns hätten für die Heilbäder und Kurorte dramatische finanzielle Folgen, sagte Vorsitzender Alois Brundobler am Mittwoch im niederbayerischen Bad Füssing beim Bayerischen Heilbädertag. Lesen Sie Verband fürchtet Heilbäder-Pleite

Mittwoch, 18. November, 14.43 Uhr: Bayerischer Außenhandel: Das Minus schrumpft

Der bayerische Außenhandel kämpft sich langsam aus dem Corona-Loch. Zwar lag der Export mit 15,2 Milliarden Euro im September um 6,4 Prozent unter dem Wert aus dem Vorjahresmonat, doch die Lücke wird kleiner, wie aus am Mittwoch vorgelegten Zahlen des Landesamts für Statistik hervorgeht. Im August hatte das Minus noch 8,1 Prozent betragen, im Juli 11,6 Prozent. Den stärksten Rückgang hatte es im April mit einem Einbruch von 40,7 Prozent gegeben. Die Importe lagen im September mit 15,6 Milliarden Euro um 5,4 Prozent im Minus. Auch hier schrumpft die Lücke auf lange Sicht, auch wenn sie im August vorübergehend noch kleiner war.

Mittwoch, 18. November, 12.40 Uhr: Maskenpflicht in Deggendorf auch an Bushaltestellen

Wie die Stadt Deggendorf in einer Pressemitteilung bekannt gibt, gilt die Maskenpflicht dort nicht nur unmittelbar in Fahrzeugen des ÖPNV, sondern auch für die Bereiche der Haltestellen. Gemäß der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung besteht aufgrund der aktuellen Coronalage für Fahrgäste, Kontroll- und Servicepersonal in Bus und Bhahn die Verpflichtung einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Mittwoch, 18. November, 12.13 Uhr: So wird das Coronavirus durch die Luft übertragen (Video)

 

Mittwoch, 18. November, 11.52 Uhr: Aktueller Stand zu Infektionsfällen an Kitas und Schulen

Wegen aufgetretener COVID-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen im Landkreis und der Stadt Regensburg von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • Regensburger Fremdsprachenschule: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • FOS/BOS Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 23. November 2020
  • Realschule Niedermünster Regensburg: eine Klasse sowie eine Teilklasse in Quarantäne bis einschließlich 26. November 2020
  • Mittelschule Lappersdorf: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Städtische Berufsschule I Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Grundschule Pettendorf: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Grundschule Hohes Kreuz Regensburg: drei Klassen in Quarantäne bis einschließlich jeweils 26., 27. und 30. November 2020, zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 25. November 2020 sowie zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 27. November 2020
  • Bischof-Manfred-Müller Schule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 26. November 2020
  • Döpfer Schulen Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 25. November 2020
  • Otto-Schwerdt-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 26. November 2020
  • Grundschule am Napoleonstein Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 27. November 2020
  • St. Marien – Haus für Kinder Wolfsegg: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 30. November 2020
  • Kindergarten Mariä Geburt Bach a.d. Donau: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 26. November 2020
  • Kindergarten „am See" Neutraubling: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 25. November 2020
  • Haus für Kinder „Bunte Au" Schierling: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Mittwoch, 18. November, 11.41 Uhr: Söder: Neues Infektionsschutzgesetz als "wichtige Weichenstellung"

Söder (CSU) hat sich hinter die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes der Bundesregierung gestellt. "Dass heute im Bundestag und Bundesrat das neue Infektionsschutzgesetz auf den Weg gebracht wird, ist eine ganz wichtige Weichenstellung, weil es nämlich eine gesetzliche, verbesserte und breitere parlamentarische Legitimation setzt für entsprechende Maßnahmen, die die Länder treffen", sagte Söder am Mittwoch in München. Er sei überzeugt, dass es einer "breiteren gesetzlichen Basis" bedürfe, um die zeitlich beschränkten Verordnungen im Einzelfall zu legitimieren.

"Das ist für Corona da, für nichts anderes und insofern unterstützen wir das so ein bisschen auch, dass wir an der Stelle alle gefordert sind", betonte Söder. Im Bundestag soll am Mittag über die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes abgestimmt werden, am Nachmittag sollte der Bundesrat folgen. Ziel der Änderung ist es vor allem, bislang von der Regierung per Verordnung erlassene Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung gesetzlich zu untermauern. So soll mehr Rechtssicherheit geschaffen werden.

An mehreren Orten in Berlin wurden Demonstrationen von Gegnern der staatlichen Corona-Einschränkungen wie den sogenannten Querdenkern angemeldet. Mehrere geplante Kundgebungen vor dem Bundestag dürfen dort allerdings nicht stattfinden.

Mittwoch, 18. November, 11.23 Uhr: Zehn Neuinfektionen im Kreis Regen

Am Dienstag, 17. November, wurden der Abteilung Gesundheitswesen am Landratsamt Regen zehn SARS-CoV-2-Neuinfektionen von Landkreisbürgern gemeldet. Somit sind im zweiten Halbjahr bislang 585 Landkreisbürger infiziert worden. Davon sind 340 Personen bereits genesen beziehungsweise aus der Quarantäne entlassen. Im zweiten Halbjahr gab es bisher drei Todesfälle, insgesamt starben 14 Landkreisbürger an oder mit einer SARS-CoV-2-Infektion. Derzeit werden in den Arberlandkliniken 13 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt. Seit Pandemiebeginn wurden insgesamt 781 bestätigte SARS-CoV-2-Fälle im Landkreis Regen gezählt. Laut LGL lag die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Regen am Dienstag bei 158,9 Fällen pro 100.000 Einwohner.

Mittwoch, 18. November, 11.04 Uhr: Aktuelle Lage im Kreis Kelheim

Insgesamt liegt die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis Kelheim laut LGL bei 1.245 seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid19 beläuft sich insgesamt auf 36.

Mittwoch, 18. November, 10.54 Uhr: Bei längerem Teil-Lockdown auch längere Corona-Hilfen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert im Falle einer Verlängerung des Teil-Lockdowns im Dezember auch eine Verlängerung der finanziellen Hilfen für Betroffene. Es müsste dann nicht nur November-, sondern auch Dezember-Hilfen geben, sagte Söder am Mittwoch in München. Dabei machte er erneut deutlich, dass Lockerungen der Corona-Beschränkungen aus seiner Sicht noch unrealistisch sind. Man dürfe eine beginnend erfolgreiche Therapie nicht zu früh abbrechen - es müsse austherapiert werden.

Söder sagte, es sei zwar gelungen, die Corona-Welle zu brechen. "Der exponentielle Anstieg ist gebremst", sagte er. "Aber es geht nicht wirklich runter." Bei den Beratungen von Bund und Ländern in der kommenden Woche müsse man deshalb ein Stück weit berechnen, wie lange es dauere, bis man den Wert von maximal 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen erreiche. Dann müsse man eine Strategie entwickeln, mit welchen Maßnahmen man diesen Wert erzielen wolle.

Söder sprach sich insbesondere für eine "nationale Hotspot-Strategie" aus. Bereits am Dienstag hatte er beispielsweise Verschärfungen der Anti-Corona-Maßnahmen an den Schulen für bestimmte Klassenstufen und speziell in Regionen mit dramatischen Corona-Zahlen angedeutet.

Mittwoch, 18. November, 10.34 Uhr: Hohe Zahl von Corona-Toten durch Ausbrüche in Seniorenheimen

Eine in Bayern besonders hohe Zahl an Toten in Zusammenhang mit dem Coronavirus begründet das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) mit den vielen Ausbrüchen in Senioren- und Pflegeheimen. Die Zahl der Todesfälle in der amtlichen Corona-Statistik stieg bis Dienstag (Stand: 8 Uhr) im Freistaat auf insgesamt 3.193, wie das LGL mitteilte. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist diese Zahl im Freistaat nicht nur im Verhältnis zur Einwohnerzahl im Bundesländervergleich am größten, sondern auch absolut.

"In Bayern ereigneten sich insbesondere zu Beginn der Pandemie Ausbrüche in Alten- bzw. Pflegeheimen, so dass vermehrt vulnerable Personengruppen betroffen waren", erklärte ein LGL-Sprecher. Aktuell nähmen auch im Freistaat die Erkrankungen unter älteren Menschen weiter zu. "Da diese häufiger einen schweren Verlauf durch Covid-19 aufweisen, kann ebenso die Anzahl an schweren Fällen und Todesfällen steigen", hieß es. Insgesamt haben sich dem LGL zufolge seit Beginn der Pandemie bayernweit 160.865 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Die Gesundheitsämter meldeten am Dienstag (Stand: 8 Uhr) 1.790 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden.

Mittwoch, 18. November, 10.07 Uhr: Söder stellt Ergebnisse der Haushalts-Klausur vor

Die Corona-Krise belastet auch den bayerischen Staatshaushalt. Dennoch soll der Schuldenberg nicht noch weiter anwachsen. Der Ministerpräsident Markus Söder und die Minister Albert Füracker und Hubert Aiwanger stellen heute in einer Pressekonferenz die Ergebnisse der Klausurtagung mit dem Schwerpunkt Jahreshaushalt 2021 vor. Mehr dazu lesen Sie hier: Söder stellt Ergebnisse der Haushalts-Klausur vor

Mittwoch, 18. November, 9.23 Uhr: Arzt hat Corona-Impfstoff selbst getestet

Tobias Müller hat keine Angst mehr vor Corona. Er ist bereits geimpft - mit einer besonders hohen Dosis, denn er hat an einer Studie des Herstellers Curavec teilgenommen. Und trotz Nebenwirkungen würde er es wieder tun, wie er im Interview verrät. Mehr dazu lesen Sie hier: Arzt hat Corona-Impfstoff selbst getestet

Mittwoch, 18. November, 8.35 Uhr: Was ist für Grenzpendler noch erlaubt?

Tschechien hat seine Corona-Maßnahmen in dieser Woche deutlich verschärft. Einfach so zum Tanken oder zum Zigaretten kaufen rüberfahren, geht für Ostbayern nicht mehr. Auch Österreich hat die Corona-Zügel wieder kräftig angezogen. Seit Dienstag ist das Land im zweiten harten Lockdown. Mehr dazu lesen Sie hier: Tanken oder Tabakkauf in Tschechien und Österreich erlaubt?

Mittwoch, 18. November, 7.00 Uhr: So geht es im digitalen Klassenzimmer weiter

Was Firmen seit langer Zeit für ihre Büroarbeit und als Kommunikationstool nutzen, dürfen seit November ausgewählte Schulen in Baden-Württemberg testen: Officeprodukte der aktuellsten Generation von Microsoft. In Bayern hat das Kultusministerium zunächst temporäre Lizenzen zur Nutzung an den Schulen bereitgestellt. Diese laufen nun Ende des Jahres aus. Mit welcher Software wird fortan gearbeitet? Und wie steht es in diesem Zusammenhang um die "BayernCloud" und das gute alte "mebis"? Mehr dazu lesen Sie hier: So geht es im digitalen Klassenzimmer weiter

Dienstag, 17. November, 19.40 Uhr: 48 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis Straubing

Am Montag wurden 48 neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis bekannt. Es ist seit Beginn der Pandemie damit der Tag mit den zweitmeisten Fällen im Landkreis. Bei der erneuten Reihentestung im Leonhard-Kaiser-Heim in Bogen am Montag wurden zwölf Bewohnerinnen und Bewohner und elf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv getestet, womit nun 52 Bewohner und 30 Mitarbeiter infiziert sind. Es gab auch einen weiteren Todesfall im Landkreis, eine 90-jährige Frau aus dem Leonhard-Kaiser-Heim, die in der Klinik in Bogen an den Folgen von Covid-19 verstarb.

Außerdem gab es positive Tests auch in einer weiteren Gemeinschaftsunterkunft in Mallersdorf. Dort wurden zwei Bewohner positiv getestet. Die Unterkunft mit 102 Bewohnern steht bis zum 26. November unter Quarantäne. Am 23. November erfolgt eine Reihentestung der mobilen Teststation der Regierung in beiden Gemeinschaftsunterkünften in Mallersdorf.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen lag am Dienstag laut den offiziellen Zahlen von RKI und LGL bei rund 140. Auf den Intensivstationen der Kreiskliniken befinden sich drei Covid-Patienten.

Dienstag, 17. November, 18.45 Uhr: Zahl der Covid-Patienten im Landkreis Landshut angestiegen

Die steigende Zahl an Neuinfektionen mit dem Corona-Virus in der Region spiegelt sich auch in den Krankenhäusern wider: Derzeit werden insgesamt 81 Patienten behandelt, bei denen das Corona-Virus nachgewiesen wurde. Davon müssen acht intensivmedizinisch betreut werden, einer weniger verglichen mit dem Vortag. Im Normalbetten-Bereich sind elf Patienten hinzugekommen.

Aktuell sind in der Region Landshut 434 laufende Infektionen bekannt – ein Plus von 31 gegenüber dem Vortag. Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Indexfälle seit März ist um 56 auf 2.734 angestiegen, davon gelten 2.249 als genesen und konnten bereits aus der häuslichen Quarantäne entlassen werden. 51 Personen sind bereits gestorben, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist.

Die 7-Tages-Inzidenz ist laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit für den Landkreis etwas gesunken, in der Stadt Landshut aber angestiegen: Der Wert, der die Corona-Neuinfektionen innerhalb einer Woche in Relation zur Einwohnerzahl setzt, liegt für den Landkreis Landshut aktuell bei 141,97 und für die Stadt bei 163,46.

Dienstag, 17. November, 18.14 Uhr: Corona-Ausbruch: Fränkische Großbäckerei stoppt Produktion

Bei einer Großbäckerei in Fürth hat es einen größeren Corona-Ausbruch gegeben. Die Produktion stehe seit Freitag still, teilte eine Sprecherin von Wolf ButterBack am Dienstag mit. 62 Mitarbeiter seien positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand Montag), weitere 118 Kontaktpersonen seien in zu Hause in Isolation. Das Unternehmen beschäftigt in Fürth rund 600 Menschen.

Dienstag, 17. November, 17.21 Uhr: Freistaat will Grippe-Impfdosen über Apotheken verteilen

Der Vorrat der Staatsregierung von mehr als einer halben Million Grippe-Impfdosen soll über Apotheken an Ärzte verteilt werden. Ein entsprechender Vertrag werde gerade abgestimmt, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Ziel sei es, die Impfstoff-Dosen zeitnah zu verteilen.

Dienstag, 17. November, 15.41 Uhr: Die aktuellen Fallzahlen aus dem Freistaat

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die aktuellen Fallzahlen für den Freistaat veröffentlicht. Demnach liegt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Bayern mittlerweile bei 160.865 (Stand: 17. November, 8 Uhr). Davon gelten 106.960 als genesen. Die Anzahl der Todesfälle, bei denen ein Zusammenhang mit Covid-19 möglich ist, beträgt 3.193.

Dienstag, 17. November, 15.39 Uhr: Pandemie sorgt für Zuwachs bei Mountainbike-Unfällen

Die Bergwacht Bayern hat in diesem Sommer einen deutlichen Anstieg von Einsätzen wegen Mountainbikern registriert. Eine wesentliche Ursache dafür dürfte nach Einschätzung der Retter die Pandemie sein: Die Corona-Einschränkungen beim Vereinssport hätten dazu geführt, dass die Menschen sich verstärkt dem Individualsport Radfahren gewidmet hätten, erläuterte ein Sprecher der Rettungsorganisation in Bad Tölz.

Dienstag, 17. November, 15.29 Uhr: Söder: 2021 trotz Corona keine zusätzlichen Schulden geplant

Die Staatsregierung will über die geplanten und vom Landtag genehmigten 20 Milliarden Euro keine zusätzlichen Schulden zur Bewältigung der Corona-Krise aufnehmen. Stattdessen sollen insbesondere Gelder aus der Rücklage verwendet werden, um Mehrausgaben und Mindereinnahmen auszugleichen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag vor Beginn einer eintägigen Haushaltsklausur des Kabinetts - diesmal per Videoschalte - an. "Wir haben schon das klare Ziel, dass wir keine zusätzlichen Schulden aufnehmen müssen zu dem, was wir vereinbart haben." Lesen Sie Söder: 2021 trotz Corona keine zusätzlichen Schulden geplant

Dienstag, 17. November, 15.06 Uhr: Schule "nicht auf Biegen und Brechen" offen lassen

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) stimmt Schüler, Eltern und Lehrer in Bayern auf Klassenteilungen und Wechselunterricht zumindest in einigen Klassenstufen und in schweren Corona-Hotspots ein. Lesen Sie Schule "nicht auf Biegen und Brechen" offen lassen

Dienstag, 17. November, 13.41 Uhr: Landshut legt Beschwerde gegen Maskenpflicht-Beschluss ein

Die Stadt Landshut wird gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Regensburg, das die Maskenpflicht im historischen Zentrum für unverhältnismäßig erklärt hatte, Beschwerde zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof einlegen. Mehr dazu lesen Sie hier: Nach Gerichtsbeschluss: Stadt legt Beschwerde ein

Dienstag, 17. November, 12.13 Uhr: Gerichtshof weist Eilanträge gegen Teil-Lockdown ab

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat Eilanträge gegen den coronabedingten Teil-Lockdown im Freistaat abgewiesen. In einer am Dienstag veröffentlichten Entscheidung lehnten es die Richter ab, die neuen Vorschriften der bayerischen Corona-Verordnung per einstweiliger Anordnung außer Vollzug zu setzen. Es liege keine offensichtliche Verletzung von Freiheits- und Gleichheitsgrundrechten der bayerischen Verfassung vor. Lesen Sie Gerichtshof weist Eilanträge gegen Teil-Lockdown ab.

Dienstag, 17. November, 12.07 Uhr: Kabinett will Corona-Haushalt 2021 festzurren

Das bayerische Kabinett will am heutigen Dienstag den Haushalt für das kommende Jahr festzurren. Angesichts der Corona-Krise geht die Ministerrunde - anders als üblich - aber nicht am Tegernsee in Klausur, sondern tagt größtenteils lediglich per Videoschalte. Die Ergebnisse sollen am Mittwoch vorgestellt werden. Die Corona-Krise wirft auch große Schatten auf den bayerischen Haushalt. In diesem Jahr hatte der Landtag eine Kreditaufnahme von bis zu 20 Milliarden Euro genehmigt und dafür die Schuldenbremse außer Kraft gesetzt. Nach der Kabinettsklausur soll nun auch klar sein, ob und wie viele neue Schulden 2021 aufgenommen werden müssen.

Dienstag, 17. November, 8.14 Uhr: Banger Blick auf Corona-Zahlen nach Beratungen mit Merkel

Fünf Stunden lang haben Merkel und die Ministerpräsidenten am Montag Halbzeitbilanz des vierwöchigen Teil-Lockdowns gezogen. Es blieb bei weiteren Appellen an die Bevölkerung. Weitere Verschärfungen wurden nicht beschlossen. Nächste Woche sollen aber Entscheidungen fallen.

Nach den Beratungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder über die weitere Corona-Strategie dürften sich die Blicke nun noch stärker auf die täglichen Infektionszahlen richten. Merkel und die Länderchefs vereinbarten am Montag nach mehrstündigen Beratungen zwar zunächst keine weiteren Verschärfungen der Corona-Maßnahmen, kündigten aber Beschlüsse in einem weiteren Gespräch am Mittwoch in einer Woche an.

Dienstag, 17. November, 7 Uhr: Betriebsschließungen: Rechtsstreits und gekündigte Verträge

Greifen Betriebsschließungsversicherungen, wenn Corona das Geschäft zum Stillstand bringt? Um diese Frage streiten sich derzeit auch in Ostbayern Versicherungen und Gerichte. Während die Auffassungen wie auch die Rechtssprechung noch alles andere als eindeutig sind, kündigen manche Versicherungsgesellschaften alte Verträge, die die Folgen des Coronavirus als Schadensfall einschließen könnten. Mehr dazu lesen Sie hier: Versicherungsfall Corona

Montag, 16. November, 20.35 Uhr: Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen erstmals seit längerer Zeit gefallen

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Straubing-Bogen lag am Montag laut den offiziellen Zahlen von RKI und LGL bei 155,3 und war damit gegenüber dem Wochenende erstmalig seit längerer Zeit wieder stark gefallen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landratsamts hervor.

Am Montag wurden sieben neue positive Tests auf SARS-CoV-2 im Landkreis bekannt. Nach einem positiven Fall im BRK-Heim in Bogen findet dort am Dienstag eine Reihentestung aller 94 Bewohner/innen und 86 Mitarbeiter/innen statt, nachdem auch Schnelltests bereits bei mehreren Personen angeschlagen haben.

Montag, 16. November, 19.18 Uhr: Viele Schüler im Landkreis Erding in Quarantäne

Zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding sind seit Freitag 112 neue hinzugekommen. Davon stammen 41 aus Erding, je 15 aus Dorfen und Taufkirchen, sieben aus Pastetten, je vier aus Inning, Isen, Walpertskirchen und Wartenberg, je drei aus Bockhorn, Lengdorf und Moosinning, je zwei aus Finsing, Forstern und Wörth sowie je ein Fall aus Fraunberg, Neuching und Oberding. Die Zahl der bestätigten Fälle steigt damit auf 1.872.

Mehr dazu lesen Sie unter 112 neue Coronafälle – Viele Schüler zu Hause.

Montag, 16. November, 18.12 Uhr: Neue Grenzbestimmungen für Tschechien

Während die Bayerische Einreisequarantäneverordnung festlegt, dass der Grenzübertritt in beide Richtungen für bis zu 24 Stunden ohne negativen Corona-Testnachweis und ohne Quarantäne erfolgen kann, sehen die aktuellen tschechischen Regelungen anderes vor. Laut Angaben der Bezirksregierung der Oberpfalz gilt, dass die Einreise in die Tschechische Republik nur mehr nach einer vorab erfolgten Online-Registrierung auf der Seite https://plf.uzis.cz/, einem entsprechenden Nachweis über die Registrierung und einem negativen PCR-Test erfolgen darf, sofern der Aufenthalt in einem Land der roten Kategorie wie Deutschland länger als 12 Stunden gedauert hat. Bis zur Vorlage des Testergebnisses bei der zuständigen tschechischen Bezirkshygienestation, das auf eigene Kosten zu tragen ist und das im Falle eines ausländischen Testnachweises (z.B. aus Deutschland) nicht älter als 72 Stunden sein darf, gilt eine Quarantäneverpflichtung. Ausnahmen bestehen für den internationalen Frachtverkehr, Berufspendler, Schüler und Studenten (Grenzübertritt mindestens einmal pro Woche) sowie für Personen, die einen dringenden beruflichen, familiären oder gesundheitlichen Reisegrund haben und sich nicht länger als 12 Stunden in der Tschechischen Republik aufhalten. In diesen Fällen ist die Dringlichkeit der Reise jedoch entsprechend mit Nachweisen zu belegen. Touristische Fahrten in die Tschechische Republik sind derzeit nicht mehr gestattet. Das schließt ausdrücklich auch Tank- und Einkaufsfahrten sowie Freizeitaktivitäten wie Wandern und Radfahren ein.

Montag, 16. November, 17.47 Uhr: Halbzeitbilanz des bayerischen Einzelhandels im Teil-Lockdown

Lockdown light? Für den Verband der bayerischen Einzelhändler sind die Auswirkungen je nach konkretem Bereich des Handels durchaus gravierend. Die Bilanz zur Halbzeit sieht zahlreiche Händler wirtschaftlich in Schieflage. Lesen Sie Halbzeit-Bilanz im Einzelhandel - Bernd Ohlmann: „Lockdown im Kopf der Kunden“

Montag, 16. November, 17.44 Uhr: Der höchste und der niedrigste Inzidenzwert

Schon wieder steht ein niederbayerischer Landkreis an der Spitze Deutschlands, wenn es um Corona-Neuinfektionen geht. In Freyung-Grafenau beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz am Montag 385,4. Über das Warum rätseln die Verantwortlichen. Der niedrigste Inzidenzwert in Bayern wird aktuell für den Landkreis Kulmbach verzeichnet. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Montag (8.00 Uhr) für die Region einen entsprechenden Warnwert von 48,91.

Montag, 16. November, 17.38: Weitere Covid-19-Todesfälle im Landkreis Landshut

63 Neuinfektionen am Freitag, 43 weitere positive Befunde am Samstag, 38 am Sonntag und auch am heutigen Montag sind bereits wieder eine Vielzahl an positiven Corona-Testergebnissen eingegangen: Die Kontaktnachverfolgungs-Teams des Staatlichen Gesundheitsamtes Landshut waren auch an diesem Wochenende wieder voll im Einsatz. Diese hohen Infektionszahlen fordern auch ihren Tribut: Drei weitere Betroffene sind ihrer Covid-19-Erkrankung in den regionalen Kliniken bzw. zuhause erlegen. Damit sind bislang 51 Personen verstorben, die kurz vor ihrem Tod positiv auf SARS-CoV2 getestet worden sind. Die Verstorbenen waren zwischen 80 und 92 Jahre alt.

Montag, 16. November, 17.04 Uhr: 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Dingolfing-Landau bei fast 200

Übers Wochenende hat das Gesundheitsamt zahlreiche neue Corona-Fälle festgestellt: Am Freitag wurden 30 Neuinfektionen registriert, am Samstag 43 und am Sonntag 19. Insgesamt sind im Landkreis Dingolfing-Landau aktuell 190 aktive Fälle bekannt. Die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, hat sich im Laufe des heutigen Tages auf 14 erhöht. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Dingolfing-Landau liegt laut Robert-Koch-Institut seit Montagmorgen bei 195,5.

Auch in einigen Seniorenheimen wurden Corona-Fälle festgestellt, weshalb in den betroffenen Einrichtungen intensiv getestet wurde. Seit heute steht das Ergebnis einer Reihentestung im Seniorenheim in Frontenhausen fest: Von den 91 Bewohnern tragen 27 das Coronavirus in sich, von den ebenfalls 91 Beschäftigten wurden acht positiv getestet. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und der Regierung von Niederbayern stehen in engem Kontakt mit der Heimleitung. Der Betrieb des Seniorenheims ist sichergestellt, die Bewohner werden weiterhin bestmöglich versorgt.

Montag, 16. November, 16.13 Uhr: Quarantäne an vielen Schulen und Kitas im Landkreis Regensburg

Wegen aufgetretener Covid-19-Infektionsfälle sind folgende Schulen und Kindertageseinrichtungen jetzt von Quarantänemaßnahmen betroffen:

  • FOS/BOS Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Berufsschulzentrum Matthias Runtinger Regensburg: drei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 24. bzw. 25. November 2020
  • Realschule Regenstauf: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 26.November 2020
  • Grundschule Thalmassing: zwei Klassen in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Private Schulen Breitschaft Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Pestalozzi-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Albert-Schweitzer-Realschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Grundschule am Napoleonstein Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Gymnasium Neutraubling: eine Klasse sowie Teile von zwei weiteren Klassen in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • St.-Wolfgang-Grundschule Regensburg: eine Klasse und ein Hort in Quarantäne bis einschließlich 26. November 2020
  • St.-Wolfgang-Mittelschule Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • St. Nikola Grundschule Reinhausen, Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 25. November 2020
  • Realschule Neutraubling: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 26. November 2020
  • Realschule am Judenstein Regensburg: eine Klasse in Quarantäne bis einschließlich 25. November 2020
  • Katholische Kindertageseinrichtung „Mariä Geburt“ Bach a.d.Donau: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 26. November 2020
  • Kindergarten Sarching: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Kindergarten im Kinderhaus Kuku Zuckerschnute Regensburg: beide Kindergartengruppen in Quarantäne bis einschließlich 24. November 2020
  • Kinderhaus St. Raphael Mintraching: eine Gruppe in Quarantäne bis einschließlich 23. November 2020

Vom Gesundheitsamt Regensburg wurden jeweils alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet.

Montag, 16. November, 14.56 Uhr: Das aktuelle Infektionsgeschehen in Bayern

Stand Montagmorgen gab es laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Bayern 159.075 bestätigte Coronavirus-Infektionen – rund 2.000 mehr als noch am Freitag. Zudem wurden zwölf neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert, womit die Gesamtzahl der Verstorbenen nun bei 3.142 liegt.

Montag, 16. November, 11.35 Uhr: Söder plädiert für alternative Unterrichtsformen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädiert dafür, über alternative Unterrichtsformen nachzudenken, um Schulen und Kitas in der Corona-Krise so lange wie möglich geöffnet halten zu können. Dazu gehöre etwa auch die Möglichkeit eines Wechselunterrichts, sagte Söder am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Der eine Teil wird via Internet zu Hause beschult, der andere in der Schule." Auch die Leistungsanforderungen müssten anders formuliert werden. Lesen Sie hierzu Söder plädiert für alternative Unterrichtsformen

Montag, 16. November, 11.33 Uhr: Söder hält Verschärfungen für Wirtschaft für zu früh

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich gegen neue Einschränkungen für die Wirtschaft wegen der anhaltenden Corona-Pandemie ausgesprochen. Vor den Bund-Länder-Beratungen am Montag sagte er auf einer Konferenz des CDU-Wirtschaftsrats: "Eine weitere Verschärfung für die Wirtschaft - ich glaube, das wäre jetzt an der Stelle zu früh und auch falsch, ein solches Signal zu senden." Zugleich plädierte der CSU-Chef dafür, Schulen weiterhin so lange wie möglich offen zu lassen - aber eine deutschlandweit einheitliche Maskenpflicht einzuführen.

Montag, 16. November, 11.02 Uhr: Schulen testen News-App gegen Verschwörungstheorien

Das Projekt hat bereits mehrere Preise eingeheimst.Jetzt macht die News-App des Start-ups "The Buzzard" Schule. Dort soll sie Schüler und Schülerinnen unterstützen, Falschnachrichten besser zu erkennen. Lesen Sie Schulen testen News-App gegen Verschwörungstheorien

Montag, 16. November, 10.37 Uhr: Polizei Niederbayern meldet über 100 Verstöße gegen Kontaktbeschränkungen

Das Polizeipräsidium Niederbayern hat am Wochenende 140 Verstöße gegen die Infektionsschutzbestimmungen registriert. In den meisten Fällen hätten sich die Menschen laut Polizei nicht an die geltenden Kontaktbeschränkungen gehalten. Mehr dazu lesen Sie hier: "Corona-Partys aufgelöst"

Montag, 16. November, 9.35 Uhr: Söder für alternative Unterrichtsformen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädiert dafür, über alternative Unterrichtsformen nachzudenken, um Schulen und Kitas in der Corona-Krise so lange wie möglich geöffnet halten zu können. Dazu gehöre etwa auch die Möglichkeit eines Wechselunterrichts, sagte Söder am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Der eine Teil wird via Internet zu Hause beschult, der andere in der Schule."

Auch die Leistungsanforderungen müssten anders formuliert werden. Es könne nicht sein, dass den Schülern genau dieselben Schulaufgaben und Klausuren gestellt würden wie in anderen Zeiten, mit einem durch die Pandemie erhöhten Notendruck. "Es wird kein normales Schuljahr werden, aber es soll ein faires Schuljahr werden", sagte Söder.

Montag, 16. November, 8.46 Uhr: Bund will strengere Anti-Corona-Maßnahmen

Die anhaltend hohen Infektionszahlen lassen aus Sicht der Bundeskanzlerin nach zwei Wochen Teil-Lockdown keine Lockerungen zu. Im Gegenteil - Merkel will heute mit den Ministerpräsidenten über noch drastischere Vorgaben reden. Unter anderem sollen sich weniger Menschen verschiedener Haushalte treffen dürfen, auf private Feiern soll bis zum Weihnachtsfest ganz verzichtet werden. Zudem will der Bund die Maskenpflicht an Schulen ausweiten, bei zu kleinen Räumen sollen Klassen geteilt werden. Mehr dazu lesen Sie hier: Bund fordert deutlich strengere Anti-Corona-Maßnahmen

 

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