Au in der Hallertau Zu schmale Zufahrt

An dem Geländer mündet der Gehweg von der Grundschule her in die Schlesische Straße ein. In der ursprünglichen Planung für ein Haus auf dem Grundstück rechts war dort ein Stellplatz vorgesehen, der jetzt wegfällt. Foto: Harry Bruckmeier

Da ließ die Mehrheit im Bauausschuss des Auer Marktgemeinderats nicht mit sich handeln. Die Zufahrt für den beabsichtigten Bau eines Einfamilienhauses im Keltenweg 5 ist einfach zu eng, weshalb das Gremium das gemeindliche Einvernehmen gegen zwei Stimmen verweigerte.

Das dort stehende Einfamilienhaus samt Einzelgarage will ein Bauwerber in der Keltenstraße 5 abbrechen und an gleicher Stelle ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Einzelgarage, Carports und ein Tiny-House mit einer Wohnfläche von knapp 25 Quadratmetern hochziehen. Wegen des Baukörpers als solchem gab es im Bauausschuss keinen Diskussionsbedarf, wohl aber um die Zufahrt. Normalerweise sollte eine Erschließungsstraße mindestens drei Meter breit sein, erklärte Bürgermeister Karl Ecker (FWG).

Im vorliegenden Fall sind es aber nur zweieinhalb Meter, an der schmalsten Stelle sogar nur wenige Zentimeter mehr als zwei Meter. Aus Sicht der Verwaltung kann das gemeindliche Einvernehmen daher nicht erteilt werden. Eine Grundabtretung bzw. ein Grundstückstausch könnte das Problem aus der Welt schaffen. Hierfür wäre der zum Baugrundstück gehörende, durch den Keltenweg abgetrennte östliche Teil des Grundstücks bestens geeignet, trug der Rathauschef vor. Doch das konnte nicht erreicht werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 21. September 2018.

 
 

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