Allgemein wird Harz durch seine starken Klebeeigenschaften ja ein verbindender Charakter zugeschrieben, in der Handballabteilung des ASV Cham hat dieser Umstand aber nun aktuell das Gegenteil bewirkt und zu einem Riss geführt, der am Ende im Rücktritt des Chamer Abteilungsleiters Norbert Meier, der viereinhalb Jahre an der Spitze der ASV-Ballwerfer stand, gipfelte. Entzündet hatte sich die Trennung an der Reinigung und Pflege des Hallenbodens an der Spielstätte der Chamer Handballer im Fraunhofer-Gymnasium. Hintergrund ist, dass die ASV-Ballwerfer, mittlerweile nach ihrem Aufstieg wieder in der Bayernliga, mit der Problematik Harzgebrauch wieder konfrontiert wurden.

Denn ab diesen höheren Ligen nutzen Handballer das Harz, um den Ball griffiger zu machen, die Ballkontrolle zu erhöhen und damit das Spiel um einiges schneller und spektakulärer zu machen. Das "Harzen" hat allerdings auch einige massive Nachteile. So verschmutzt das Harz nicht nur den Ball, speziell der Hallenboden wird bei jedem Ballkontakt in Mitleidenschaft gezogen, da Harz nicht wasserlöslich ist und nur mit speziellen Lösemitteln entfernt werden kann.