Altdorf Studie der LBV-Kreisgruppe belegt ökologische Mängel

Entlang der B11 ist das Gewerbegebiet Eching-Weixerau in den vergangenen Jahren immens gewachsen. Mangels Datenmeldung im Ökoflächenkataster war eine Untersuchung der Ausgleichsflächen in der Gemeinde Eching nicht möglich. Foto: Klaus Leidorf

"Flächenfraß" und "Artensterben" sind zwei Schlagworte, die oft in einem Atemzug genannt werden. Dabei ist es gesetzlich geregelt, dass für neue Bau- oder Gewerbegebiete so genannte ökologische Ausgleichsflächen geschaffen werden müssen.

Mit der Umsetzung dieser Vorgabe ist es allerdings bayernweit schlecht bestellt, so dass sich sogar der Landtag im März mit dem Thema befasst hat. Die Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) hat im Sommer 2017 ein Projekt gestartet, bei dem Ausgleichsflächen im Landkreis Landshut unter die Lupe genommen wurden. Die Ergebnisse sind ernüchternd.

Für das Projekt hat das neunköpfige LBV-Team beispielhaft in den Gemeinden Altdorf, Tiefenbach, Bruckberg, Kumhausen und Ergolding über 100 Ausgleichsflächen begutachtet und mittels eines eigens dafür entwickelten Bewertungsschemas überprüft. "Knapp 20 Prozent der Flächen konnten wir mit ,gut' bewerten, jeweils 40 Prozent mit ,akzeptabel' beziehungsweise ,schlecht' ", zieht der LBV-Kreisgruppenvorsitzende Christian Brummer ein unbefriedigendes Fazit.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 25. Mai 2018.

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