Aktuell hohe Benzinpreise Der ADAC erklärt, wie Sie beim Tanken Geld sparen

Der Sprit ist in Deutschland momentan so teuer wie lange nicht mehr. Der ADAC erklärt hier, was Autofahrer tun können, um den Schock an der Zapfsäule zu vermeiden. (Symbolbild) Foto: Jens Büttner/dpa

Der Benzinpreis in Deutschland hat am 15. September ein neues Hoch erreicht. Wie der ADAC berichtete, war er mit 1,569 Euro im Tagesdurchschnitt für die Sorte Super E10 so hoch wie seit sieben Jahren nicht mehr. Für Autofahrer wird es beim Tanken also teuer. Wir haben beim ADAC nachgefragt, wie Sie an der Zapfsäule sparen können.

Treiber der aktuellen Entwicklung ist nach Auffassung des ADAC vor allem der Rohöl-Preis. Während ein Barrel (159 Liter) der Sorte "Brent" zuletzt rund 72 US-Dollar gekostet habe, seien es derzeit etwa 74 US-Dollar, heißt es in einer Pressemitteilung. Was also tun, wenn der Tank leer ist, man aber keine Unsummen ausgeben möchte? 

ADAC-Sprecherin Katharina Lucà erklärt im Gespräch mit unserer Redaktion: "Angesichts der derzeit hohen Preise sollten Autofahrer mehr denn je schon vor dem Tanken auf niedrige Preise achten." Laut Untersuchungen des ADAC seien Benzin und Diesel in der Regel zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr am günstigsten. "Wer also zu günstigen Tageszeiten tankt, kann beim Tanken einige Euro sparen", so die Sprecherin weiter. 

Günstig tanken stärkt den Wettbewerb

Zudem kann es helfen, die Preise zwischen einzelnen Tankstellen zu vergleichen. "Diese können unter Umständen deutlich variieren", betont Lucà. Hilfestellung könnten hier Handy-Anwendungen wie die ADAC Spritpreise App geben. Das Vergleichen hat aber auch noch einen weiteren Vorteil: "Wer die Möglichkeiten, günstig zu tanken, konsequent zu nutzt, stärkt den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt – was letztlich wieder den Verbrauchern zugute kommt", erklärt die ADAC-Sprecherin.

Damit Autofahrer gar nicht erst so oft zur Tankstelle fahren müssen, hilft auch eine spritsparende Fahrweise. "Damit können bis zu 20 Prozent Kraftstoff eingespart werden", sagt Katharina Lucà. Zum spritsparenden Fahren gehört unter anderem: Kurze Strecken vermeiden, im Leerlauf den Motor ausschalten, beim Heranrollen an rote Ampeln die Bremswirkung des Motors nutzen und Geschwindigkeiten über längere Zeit bei niedriger Drehzahl beibehalten.

Der ADAC hat hier 10 Tipps zum spritsparenden Fahren zusammengestellt: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/tipps-zum-tanken/sprit-sparen-tipps/

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