Trotz guter Ernte Schlechtes Jahr für Bayerns Spargelbauern

Spargel-Anbauer beklagen dieses Jahr eine spürbare Kaufzurückhaltung. Foto: Oliver Berg/dpa

Obwohl Wetter und Ernte gut ausfielen, sind die bayerischen Spargelbauern von der traditionell am Johannistag (24. Juni) endenden Saison enttäuscht. Oftmals seien die Spargelbauern auf ihrer Ernte sitzen geblieben, erklärte der Bayerische Bauernverband am Donnerstag. Bereits im Lauf der Saison hatte sich abgezeichnet, dass die Nachfrage geringer ausfiel.

"Das sonst so begehrte weiße Gold blieb diese Saison häufig ein Ladenhüter", sagte Miriam Adel, Vorsitzende des Spargelerzeugerverbandes Franken. Vielerorts sei die Saison daher schon vorzeitig beendet worden. Angesichts gestiegner Lebenserhaltungskosten sei die Nachfrage nach dem regionalen Gemüse sowohl an den Spargelständen als auch im Lebensmitteleinzelhandel schwächer als in den Vorjahren gewesen. Hier habe es Umsatzeinbußen von bis zu 60 Prozent gegeben. Immerhin bei der Vermarktung ab Hof hätten die Bauern aber noch einigermaßen zufrieden sein können.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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