Großeinsatz in Abensberg Vier Festnahmen nach Bedrohungslage in Asylunterkunft

In Abensberg kam es am Dienstag zu einem Großeinsatz in der Asylbewerberunterkunft. Foto: Alexander Auer

In Abensberg kam es am Dienstagnachmittag zu einem Großeinsatz der Polizei. In der örtlichen Asylbewerberunterkunft wurde ein Mann offenbar gegen seinen Willen festgehalten. Über 150 Polizisten waren im Einsatz, vier Verdächtige wurden festgenommen.

Bei dem Opfer handelt es sich laut Polizei um einen 20-jährigen Syrer. Der junge Mann hatte in der Nacht auf Dienstag offenbar zwei Freunden eine Nachricht geschickt, wonach er in Abensberg festgehalten werde. Seine Bekannten verständigten daraufhin die Polizei. Ein stundenlanger Großeinsatz, bei dem über 150 Einsatzkräfte beteiligt waren, war die Folge. Gegen 15.25 Uhr konnten Spezialkräfte den 20-Jährigen schließlich aus der Unterkunft befreien. Er wurde bei dem Vorfall zum Glück nur leicht verletzt. Vier Tatverdächtige wurden von der Polizei vorläufig festgenommen.

Laut ersten Ermittlungen könnte der Vorfall in Zusammenhang mit einer Auseinandesetzung in Regensburg am Montagabend stehen. Dabei sollen ein 23-jähriger Afghane aus der Unterkunft in Abensberg und ein 21-jähriger Albaner aus dem Landkreis Regensburg erpresst worden sein. Einer von ihnen wurde offenbar mit einem Messer bedroht und so gezwungen, sein Bargeld auszuhändigen. Der 20-jährige Syrer, der später in Abensberg festgehalten wurde, soll hierbei beteiligt gewesen sein. Der genaue Hergang ist laut Polizei jedoch noch unklar und nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

 

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