A99 bei Hohenbrunn Nach Unfall mit Geisterfahrer prüft Polizei Identität der Toten

, aktualisiert am 18.11.2020 - 08:39 Uhr
Bei einem Unfall im Kreis München sind am Dienstagabend vier Menschen gestorben. Foto: Michael Schmelzer/vifogra/dpa

Es ist später Abend, als zwei Männer auf einem Autobahnring südlich von München unterwegs sind. Sie fahren Richtung Salzburg, als ihnen plötzlich ein Auto entgegenkommt. Die Folgen sind schrecklich.

Bei einem Unfall nach einer Geisterfahrt auf der Autobahn 99 bei München sind vier Männer ums Leben gekommen. Zwei der Opfer seien in einem Auto mit Gütersloher Kennzeichen unterwegs gewesen, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord am Mittwoch in Ingolstadt. Die 34 und 43 Jahre alten Männer fuhren laut Polizei auf der rechten Fahrspur in Richtung Salzburg. In Höhe der Ausfahrt Hohenbrunn (Landkreis München) sei ihnen gegen 21.40 Uhr plötzlich ein anderer Wagen entgegengekommen, der in falscher Richtung fuhr. Neben dem 32-jährigen Fahrer saß darin auch ein 50 Jahre alter Beifahrer, beide rumänische Staatsbürger. Die Fahrzeuge krachten frontal ineinander, alle vier Männer starben.

Warum der Unfallverursacher in falscher Richtung unterwegs war, ist momentan noch unklar. Ebenso steht noch nicht fest, wo genau er auf die Autobahn auffuhr. Die A99 ist Teil des Autobahnrings rund um München, der im Osten die A9 Richtung Nürnberg und die A8 Richtung Salzburg verbindet. Die Autobahn in Richtung Süden war in Höhe des Unfallortes bis etwa 3.45 Uhr gesperrt. Weitere Fahrzeuge wurden laut Polizei nach dem Unfall durch herumliegende Teile beschädigt.

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