A9 bei Neufahrn Trio ohne Führerschein, aber mit Drogen am Steuer

Die Freisinger Verkehrspolizei bewies bei einer Routinekontrolle ihren "richtigen Riecher". (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa

Was in der Nacht auf Donnerstag als Routinekontrolle der Polizei an der A9-Raststätte Fürholzen nahe Neufahrn begann, wurde für die drei Passagiere eines VW-Busses aus Sachsen-Anhalt bald deutlich unangenehmer.

Die Verkehrspolizeiinspektion hatte den VW-Bus aus dem Saalekreis in Sachsen-Anhalt eigentlich nur für eine Routinekontrolle gestoppt – aber es kam schnell mehr dabei heraus. Erstes Problem: Der Fahrer, ein 34-jähriger Dachdecker, konnte keinen Führerschein vorlegen. Kein Wunder, denn dieser war ihm bereits 2018 entzogen worden. Außerdem stellten die Beamten drogentypische Anzeichen bei ihm fest, welche durch einen Drogentest bestätigt wurden. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und die Weiterfahrt unterbunden.

Problem Nummer zwei: Seine beiden 25 und 35 Jahre alten Beifahrer aus Sangerhausen waren ebenfalls polizeibekannt – aus gutem Grund, wie sich herausstellen sollte: Bei der Durchsuchung des 35-jährigen fanden die Beamten fünf Gramm Rauschgift, bei seinem jüngeren Kollegen sogar neun Gramm. Und weil in diesem Fall aller schlechten Dinge drei sind, stellte sich auch noch heraus, dass der Bus eigentlich dem 35-Jährigen gehörte. Ihn erwartet nun eine weitere Anzeige, weil er den führerscheinlosen Dachdecker hatte fahren lassen.

Gegen die beiden Beifahrer wird jetzt außerdem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

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