30 Helfer im Einsatz Flächenbrand hoch über Waldmünchen

Mit Güllefässern bewässerten Landwirte die Wiese. Foto: ben

Definitiv Schlimmeres hat die FFW Waldmünchen durch ein schnelles Eingreifen am Freitagabend bei einem Flächenbrand zwischen Krautgasse und Kramberger Weg oberhalb des Wohngebietes "Auf der Röhre" verhindert.

Dort hatte eine Wiese Feuer gefangen, der Brand drohte sich auf ein Maisfeld sowie eine angrenzende Böschung mit Sträuchern und Bäumen auszuweiten.

Ein aufmerksamer Spaziergänger hatte den Brand bemerkt und über Mobiltelefon an die Leitstelle in Regensburg einen Notruf abgesetzt. Daraufhin wurde für die Feuerwehr Waldmünchen Alarm ausgelöst, diese rückte sofort mit mehreren Fahrzeugen an. Bereits auf Höhe der Jugendbildungsstätte war eine Rauchwolke zu sehen, ebenso war intensiver Brandgeruch wahrnehmbar.

Die Einsatzkräfte um KBI Norbert Auerbeck und KBM Andreas Bierl mussten eine großflächige Verbrennung auf einer Wiese oberhalb des Wohngebietes "Auf der Röhre" feststellen.

Das trockene Gras war bereits auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern verbrannt und breitete sich in Richtung eines Maisfeldes sowie eines angrenzenden Waldstückes aus. Mit Wasser aus den beiden Fahrzeugen sowie mit Feuerpatschen konnten die knapp 30 eingesetzten Kräfte nicht nur eine Brandausbreitung verhindern, sondern das Feuer wirksam und rasch löschen.

Die Fahrzeuge wurden an anderer Stelle erneut betankt, wobei eines davon erneut zum Einsatz kam. Um die große Brandfläche von circa 700 Quadratmetern möglichst wirksam ablöschen zu können, baten die Feuerwehrführungskräfte einheimische Landwirte, mit Güllefässern die Wiese zu bewässern. So konnte schließlich erfolgreich verhindert werden, dass ein Feuer in den Folgestunden erneut ausbrach. Beamte der Polizeistation Waldmünchen wurden ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen und nahmen die Ermittlungen wegen der Brandursache auf. Sie bitten auch um sachdienliche Hinweise.

Die Feuerwehr Waldmünchen weist noch einmal auf die derzeit hohe Waldbrandgefahr hin und bittet örtliche Landwirte, ihre Güllefässer mit Wasser aus angrenzenden Gewässern zu befüllen, damit im Ernstfall schnell eingegriffen werden kann.

 
 

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