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Im Horrorfilm „Obsession“ macht Liebe besessen

Im aktuellen Kinofilm „Obsession – Du sollst mich lieben“ wird für einen jungen Mann der Traum von der perfekten Partnerin unerwartet zu einem blutigen Albtraum.

Im Kinofilm „Obsession' ist Nikki durch Magie plötzlich von ihrem langjährigen Freund Bear besessen.

Im Kinofilm „Obsession" ist Nikki durch Magie plötzlich von ihrem langjährigen Freund Bear besessen.

Von Maximilian Schuirer

Jeder kennt das Problem: Man mag eine Person sehr und würde am liebsten nicht mehr von ihrer Seite weichen, doch sie selbst fühlt nicht so. Bear steht im Horrorfilm „Obsession – Du sollst mich lieben“ genau vor solch einer Situation.

Darum geht’s: Als der hoffnungslose Romantiker Bear keinen Weg mehr sieht, seiner langjährigen, guten Freundin Nikki seine Gefühle zu gestehen, nutzt er aus Spaß Esoterik – quasi als letzte Möglichkeit, um doch noch mit seinem Crush zusammenzukommen: Dabei soll ein magischer Ast, der beim Zerbrechen einen Wunsch erfüllt, Nikki ihn mehr als alles auf der Welt lieben lassen. Als der Zauber tatsächlich funktioniert, ist die Freude bei Bear zunächst groß. Doch schon kurze Zeit später entpuppt sich der Traum als absoluter Albtraum.

Das Besondere: Obwohl die Geschichte des Films nicht neu ist, schafft es der 26-jährige Regisseur Curry Barker, eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. Egal, ob im Bild, wenn Charaktere unbemerkt in der Tiefenschärfe oder im Hintergrund auftauchen, oder in Dialogen, die normal starten und dann schlagartig kippen. „Obsession“ erklärt wenig im Gegensatz zu anderen aktuellen Horror-Produktionen, sondern lässt die Bilder und Atmosphäre für sich sprechen. Genau das macht die Situation so verstörend und real.

Fazit: Kritiker bezeichnen den Film bereits als einen der besten Horrorfilme des Jahres. Und damit haben sie recht: Denn trotz der bekannten Grundidee schafft es Curry Barker, eine gruselige Geschichte zu erzählen, die lehrt, nicht nach einem perfekten Partner zu suchen, sondern den anderen mit allen seinen Fehlern und Macken zu akzeptieren. Maximilian Schuirer

„Obsession – Du sollst mich lieben“, Horror, Dauer: 109 Minuten, läuft derzeit im Kino, freigegeben ab 16 Jahren.

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