Serien-Tipp
Die zweite Staffel von „Percy Jackson“ zeigt Götter auf Abwegen
Darum geht´s: Ein Teenager mit besonderen Kräften, der mit seinen beiden besten Freunden – einer weiblich, einer männlich – sein Schicksal sucht und die geheime Welt, zu der er Zutritt hat, retten muss. Nein, die Rede ist nicht von Harry Potter, sondern von Percy Jackson. Als Sohn von Göttervater Zeus verfügt er über außergewöhnliche Kräfte, muss sich aber auch damit herumschlagen, dass er nirgendwo wirklich dazuzugehören scheint. Gleichzeitig muss er immer wieder die olympischen Götter und ihre Untergebenen retten, die sich inzwischen in den USA niedergelassen haben.
So auch in Staffel 2, die seit dem 10. Dezember 2025 auf Disney+ läuft. In ihr muss sich Percy auf die Suche nach dem Goldenen Vlies begeben, das im Meer der Ungeheuer liegt. Mit dabei: seine Freunde und der Zyklop Tyson, die ihm dabei helfen, das Vlies und Percys Kumpel Grover zu finden. Doch schnell wird klar, dass noch wesentlich mehr auf dem Spiel steht: Titan Kronos will den Olymp angreifen.
Das Besondere: Nachdem eine ganze Reihe von Skandalen den Ruf von Autorin J. K. Rowling und der „Harry Potter“-Reihe so nachhaltig beschädigt haben, ist „Percy Jackson“ zu einer Art sicherer Hafen für viele Ex-„Harry Potter“-Fans geworden. Warum, merkt man schnell, wenn man sich die Buchvorlage ansieht. Percy mag zwar der Sohn eines Gottes sein, im Gegensatz zu Harry ist er aber die wesentlich realistischere Figur.
Fazit: Fantastischer, schneller, witziger: Die bisherigen Folgen der zweiten Staffel von Percy Jackson sind eine Verbesserung gegenüber Staffel eins. Kein Wunder: Die musste noch Percy und seine ganze Welt vorstellen. Jetzt kann sich das Team hinter „Percy Jackson“ auf die Handlung konzentrieren.
„Percy Jackson“, Staffel zwei, acht Folgen zu je 40 bis 50 Minuten, verfügbar auf Disney+, ab zwölf Jahren.










