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So ist die zweite Staffel der post-apokalyptischen Serie „Paradise“
Darum geht’s: Die Welt ist vor die Hunde gegangen und nur ein letzter Rest der Bevölkerung hat sich unter einem Berg in Colorado verschanzt. Dort herrscht ein Unrechtsregime und natürlich ist nicht alles so, wie es scheint. Das merkt auch Xavier Collins. Auf der Suche nach seiner Frau verschlägt es ihn an die vermeintlich unbewohnbare Oberfläche des Planeten. Denn was die Architekten des Bunkers verschwiegen haben: Außerhalb seiner schützenden Wände kann man durchaus leben. So streift Xavier durch die zerstörte Welt, in der der Kampf ums Überleben tobt. Und auch das vermeintlich sichere Paradies des Bunkers beginnt, Risse zu zeigen.
Das Besondere: Was „Paradise“ von anderen Serien abhebt, ist, dass sie gleich zwei Genres bedient und perfekt miteinander verbindet. Auf der einen Seite ist da das post-apokalyptische Szenario, das ganz klar der Science-Fiction zuzuordnen ist. Durch die sehr menschlichen Charaktere und das persönliche Drama rund um Xavier und seine Familie ist die Serie aber außerdem ein spannender Thriller, der auch Zuschauer abholt, die mit Zukunftsvisionen sonst eigentlich recht wenig anfangen können.
Fazit: Die erste Staffel von „Paradise“ war schon eine ziemliche Überraschung für die Zuschauer. Vor allem das Ende stellte noch einmal alles auf den Kopf. In den ersten Folgen von Staffel zwei gibt es dieses Maß an Überraschungen nicht, und auch sonst konzentriert sich „Paradise“ auf das Drama um Xavier Collins und die Suche nach seiner Frau. Das ist ein bisschen vorhersehbarer als noch in der vergangenen Staffel, aber nicht weniger spannend. Und ein Grund, wieder jede Woche auf Disney+ zu gehen. Denn die Folgen der zweiten Staffel erscheinen einzeln mit jeweils einer Woche Abstand.
„Paradise“ – Staffel zwei, acht Folgen à 50 bis 60 Minuten, seit 23. Februar 2026 verfügbar auf Disney+, freigegeben ab 16 Jahren.








