Serien-Tipp
Die Live-Action-Adaption von „One Piece“ überzeugt auch in der zweiten Runde
Darum geht’s: Nach einer phänomenalen ersten Staffel begleitet das Live-Action-Remake von „One Piece“ den Jungpiraten Luffy und die Strohhutbande auf ihren Abenteuern auf der Grand Line. Die Crew stellt sich der verschlagenen kriminellen Organisation Baroque Works und bekommt neue Verbündete wie den Elch Chopper und die Prinzessin Vivi. Vieles dreht sich um das Wüstenkönigreich Alabasta, wo die verwegenen Piraten auch neuen Feinden begegnen, darunter der Marinekommandant Smoker.
Das Besondere: Staffel zwei ist ein gutes Stück näher an der Anime-Vorlage, als es Staffel eins war. Die Charaktere wirken noch authentischer, die Sets bunter. Und was der Serie besonders guttut: Die Effekte sind nicht ausschließlich am Computer entstanden. Stattdessen gibt es viele praktische Effekte, was alles glaubhafter werden lässt. Ein kleines Wunder, wenn man bedenkt, wie wild manche Fähigkeiten in „One Piece“ sind.
Fazit: Kann Netflix Anime-Verfilmungen? Lange Zeit lautete die Antwort darauf klar Nein, bis die erste Staffel von „One Piece“ die Spielregeln änderte. Die Frage lautet jetzt: Kann Staffel zwei dieses Wunder wiederholen? Zum Glück lautet hier die Antwort: Ja! Besonders Neueinsteiger, die ohne die Last von Tausenden Animefolgen oder Manga-Kapiteln in die Geschichte starten wollen, dürfte das freuen.
„One Piece“, Abenteuerserie, Netflix, acht Folgen à 50 bis 60 Minuten, freigegeben ab zwölf Jahren.










