Film-Tipp
In „Fall“ sind zwei Freundinnen auf einem 600 Meter hohen Turm gefangen

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In dem Survival-Thriller haben zwei Freundinnen plötzlich keinen Ausweg mehr nach unten.
Wer unter starker Höhenangst leidet, der sollte sich diesen Film vielleicht besser nicht anschauen. Denn „Fall – Fear Reaches New Highs“ spielt überwiegend in 600 Metern Höhe. Auf einer kleinen Plattform, kaum größer als ein großer Pizzakarton.
Darum geht’s: Becky, ihr Mann Dan und die gemeinsame Freundin Hunter lieben es, in schwindelerregenden Höhen zu klettern. An einer Felswand passiert dann eines Tages das Unglück: Dan stürzt ab – und stirbt. Becky kommt über den Verlust ihrer großen Liebe nicht hinweg. Ein Jahr nach dem tragischen Unfall ist sie arbeitslos und sucht Trost im Alkohol.
Dann steht plötzlich Freundin Hunter vor der Tür, die mittlerweile ihre waghalsigen Stunts als Influencerin online postet. Und die will Becky aus ihrem Loch heraus und zurück ins Leben holen, indem sie eine riskante Idee vorschlägt: einen 600 Meter hohen, ehemaligen Sendeturm zu besteigen, der einsam in der Wüste steht. Nach etwas Überredungsarbeit willigt Becky schließlich ein – oben will sie Dans Asche verstreuen.
Der Aufstieg ist für Becky aufgrund ihres Traumas eine große Herausforderung. Doch sie überwindet ihre Angst und schafft den Aufstieg. Oben angekommen sind die beiden überglücklich. Doch als die Freundinnen wieder nach unten wollen, passiert das Unglück: Die Leiter des maroden Bauteils reißt ab, die beiden sind auf der kleinen Plattform gefangen. Ein Countdown ums Überleben beginnt.
Fazit: „Fall – Fear Reaches New Heights“ ist ein spannender Thriller, bei dem man als Zuschauer fast nicht anders kann, als mitzufiebern.
„Fall – Fear Reaches New Heights“, Thriller, Dauer: 107 Minuten, verfügbar auf Netflix, ab 16 Jahren.









