Serien-Tipp

„Captain Laserhawk“ basiert auf dem Videospiel „Far Cry 3: Blood Dragon“

Die Netflix-Serie „Captain Laserhawk“ scheint nur eine neue Cyberpunk-Serie zu sein. Sie ist jedoch so viel mehr.


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In der Serie lebt Dolph Laserhawk in einer seltsamen Zukunftswelt.

Darum geht’s: Ein böses Unternehmen und Propaganda in Neon-Farben – so weit, so Klischee. Auf den ersten Blick wirkt die neue animierte Serie „Captain Laserhawk: A Blood Dragon Remix“ wie ein billiger Abklatsch des Netflix-Erfolgs „Cyperpunk: Edgerunners“. Der Supersoldat Dolph Laserhawk wird von seinem Partner verraten und muss in ein Hochsicherheitsgefängnis. Dort führt er eine Gruppe seltsamer Insassen an, um die Diktatur des Unternehmens „Eden“ zu stürzen.

Das Besondere: Die Serie basiert auf dem Videospiel „Far Cry 3: Blood Dragon“. Auffällig ist aber eher, welches Studio hinter dem Spiel und der Serie steckt: Ubisoft. Die Serie nutzt deshalb stark veränderte Versionen von klassischen Ubisoft-Charakteren. Zwei Beispiele: „Rayman“ ist plötzlich ein manischer Talkshow-Moderator. Und ein Auftragsmörder von „Assassin’s Creed“ wird zum süßen Frosch.
„Captain Laserhawk“ ist somit keine normale Serie, sondern experimentiert viel. Genauso kreativ ist auch die Animation, die oft den Stil wechselt.

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Fazit: „Captain Laserhawk“ ist pures Chaos – mal erinnert es an „Cyperpunk: Edgerunners“, mal an „The Suicide Squad“ und dann plötzlich an „Die Truman Show“. Das ist aber auch der Spaß daran. Die Serie versteckt ihre Inspirationen nicht, aber kombiniert sie auf unerwartete Weise. Auch die neuen Versionen der Ubisoft-Charaktere überzeugen. Diese sollte man aber zumindest im Ansatz kennen, sonst ist die Serie noch verwirrender. 

„Captain Laserhawk: A Blood Dragon Remix“, acht Folgen à 25 Minuten, verfügbar auf Netflix, freigegeben ab 16 Jahren.