Besuch im Bordell

Polizei erwischt Niederbayern bei Einreise


Drei Niederbayern sind im Bordell gewesen.

Drei Niederbayern sind im Bordell gewesen.

Von Redaktion idowa

Der Besuch in einem Pilsener Puff hat für drei junge Niederbayern jetzt einige Folgen. Denn nicht nur, dass dies in Zeiten der Pandemie halt nicht erlaubt ist, fielen den Polizisten bei deren Einreise über den Grenzübergang Eschlkam noch ein paar Dinge auf.

So konnten sie den bayerischen Grenzpolizisten keinen negativen Corona-Test und keine Einreiseanmeldung vorweisen. Zudem durften sie sich nicht zu dritt im Fahrzeug befinden, da sie in drei verschiedenen Haushalten leben.

Zögernd räumten die drei Männer ein, dass sie ein Bordell in Pilsen besucht hatten. Bei der anschließenden Sachbearbeitung stellte sich zudem heraus, dass für den Skoda kein gültiger Versicherungsschutz bestand.

Die drei Männer mit deutscher, slowakischer und eritreischer Staatsangehörigkeit erhalten durch die Schleierfahnder mehrere Anzeigen nach den infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen und dem Pflichtversicherungsgesetz.

Zudem müssen sich die Drei unverzüglich in Quarantäne begeben. Dazu werden die Gesundheitsämter an ihren Wohnorten verständigt. Der Mann aus Eritrea wurde schließlich wegen eines Verstoßes gegen das Ausländergesetz zuständigkeitshalber an die Bundespolizei übergeben.