Nach Badeunfall

Wasserwacht warnt vor Gefahren beim Baden


Die Wasserwacht Bayern hat zum Sommerbeginn vor Sorglosigkeit beim Baden in Seen, Freibädern oder Flüssen gewarnt.

Die Wasserwacht Bayern hat zum Sommerbeginn vor Sorglosigkeit beim Baden in Seen, Freibädern oder Flüssen gewarnt.

Von dpa

Wegen mehrerer Badeunfälle in den vergangenen Wochen warnt die Wasserwacht Bayern vor den Gefahren in Seen, Freibädern und anderen Gewässern. Einen tödlichen Badeunfall hat es am Pfingstmontag in Oberbayern gegeben.

Die Wasserwacht Bayern hat zum Sommerbeginn vor Sorglosigkeit beim Baden in Seen, Freibädern oder Flüssen gewarnt. "Gefahren am und im Wasser werden nach wie vor zu oft unterschätzt", sagte Thomas Huber, Landesvorsitzender der Wasserwacht Bayern, am Dienstag. Er rief zu mehr Respekt vor dem Element Wasser und Vorsicht in den Gewässern auf. Jeder Badeunfall sei einer zu viel und müsse vermieden werden, betonte Huber.

Im Unterschleißheimer See in Oberbayern ist ein Mann bei einem Badeunfall gestorben. Am Montag sei er etwa 25 Meter vom Ufer entfernt untergegangen und nicht wieder aufgetaucht, teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Vater habe daraufhin den Notruf alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden den 23-Jährigen etwa eine Stunde später unter Wasser im See nahe Unterschleißheim (Landkreis München). Der Notarzt habe nur noch den Tod des Mannes feststellen können. Die genaue Todesursache blieb zunächst unklar und soll durch eine Obduktion festgestellt werden. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von einem Badeunfall ohne Fremdbeteiligung aus.

Mehr als 130.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte sind nach Angaben der Wasserwacht in Bayern im Einsatz. "Zahlreiche Menschenleben konnten durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte in den vergangenen Jahrzehnten gerettet werden", lobte Thomas Huber die Arbeit der Ehrenamtlichen.