Niederbayern

Entwarnung! Trinkwasser muss nicht mehr abgekocht werden


Auch ein akkreditiertes Labor hat mittlerweile Entwarnung gegeben - die Abkochanordnung ist damit aufgehoben. (Symbolbild)

Auch ein akkreditiertes Labor hat mittlerweile Entwarnung gegeben - die Abkochanordnung ist damit aufgehoben. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Gute Nachrichten: Bei der Untersuchung des Trinkwassers aus dem Wasserwerk in Moos wurden keine Enterokokken festgestellt. Die Abkochanordnung in Teilen Niederbayerns ist damit aufgehoben.

Wie berichtet waren am vergangenen Donnerstag in einem Brunnen in der Gemeinde Moos (Landkreis Deggendorf) Enterokokken festgestellt worden. Enterokokken sind Bakterien und gehören zur normalen Darmflora von Mensch und Tier. Im Trinkwasser haben sie allerdings nichts zu suchen. Die Einwohner mehrerer Gemeinden rechts der Donau mussten deswegen ihr Trinkwasser über das Wochenende abkochen. Bereits am Freitagabend hatte das interne Labor des Landratsamt Deggendorf Proben des Wassers genommen und dabei keine Bakterien festgestellt. Zur Sicherheit wurden die Proben aber auch noch an ein akkreditiertes Labor geschickt. Seit Montagvormittag liegt nun auch dessen Ergebnis vor: Auch hier sind die Proben ohne Befund - sprich keine Enterokokken. Die Abkochanordnung ist damit aufgehoben.

"Wir gehen davon aus, dass es sich, beim Ergebnis vom Donnerstag um eine Fehlanalyse handelte", so der Deggendorfer Landrat Christian Bernreiter (CSU) am Montag. Trotz der Aufregung kann er dem Ganzen auch positive Seiten abgewinnen: "Auch wenn die Verbraucher Unannehmlichkeiten mit dem Abkochen des Wassers hatten, sind wir froh, so frühzeitig reagiert zu haben. Das zeigt, dass die Mechanismen des Verbraucherschutzes funktionieren."