Auszahlung Corona-Hilfen

Aiwanger: Software des Bundes funktioniert seit 29. Januar


Die Dezemberhilfen sollen nun schnellstmöglich ausgezahlt werden. (Symbolbild)

Die Dezemberhilfen sollen nun schnellstmöglich ausgezahlt werden. (Symbolbild)

Von Redaktion idowa

Seit 29. Januar funktioniert die Software-Lösung des Bundes für die vollständige Auszahlung der Dezemberhilfe, wie das bayerische Wirtschaftsministerium vermeldet.

Die Industrie- und Handelskammern könnten nun auch dieses Hilfsprogramm bearbeiten, hieß es seitens des Ministeriums am Mittwoch. Laut Wirtschaftsminister Aiwanger seien die Novemberhilfen großteils ausbezahlt. Es seien bereits mehr als 13.200 von aktuell etwa 43.000 Anträgen für die Hilfen bewilligt. Von den beantragten 733 Millionen Euro sind 316 Millionen schon ausbezahlt worden, der Löwenanteil in Form von Abschlagszahlungen kurz nach Antragseingang.

Von der Novemberhilfe sind bisher 586 Millionen Euro auf den Konten der Unternehmen gelandet. Der Bund müsse nun noch bei der anstehenden Überbrückungshilfe III nachbessern und insbesondere mehr Geld bei der Neustarthilfe für Selbstständige zur Verfügung stellen.

Eberhard Sasse, Präsident der IHK für München und Oberbayern forderte nun belastbare Perspektiven für eine Wiederöffnung der Wirtschaft um so für einen schnellen Aufschwung nach der Krise zu sorgen. Ebenso seien umfangreiche Investitionen in Digitalisierung, E-Government, Bildung und Infrastruktur nun wichtig. Aiwanger: "Viele Branchen befinden sich mittlerweile seit Monaten im Lockdown. Sobald es die Infektionszahlen wieder zulassen, müssen wir mit guten Schutz- und Hygienekonzepten wieder zurück zum eigenen Geschäftsbetrieb."

Bayerische Betriebe haben laut Wirtschaftsministerium seit Beginn der Corona-Pandemie insgesamt rund 3,7 Milliarden Euro Hilfsgelder sowie über 1,5 Milliarden Euro Kredite und Bürgschaften erhalten.