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Artikel vom 18. Januar 2013 09:35, 178 mal gelesen

Landshut Cannibals

Kannibalen wieder mit Thornton und Smazal

Autor: mm
Cody Thornton bleibt ein weiteres Jahr am Gutenbergweg (Foto: Vinçon).

Cody Thornton bleibt ein weiteres Jahr am Gutenbergweg (Foto: Vinçon).

Diese beiden Herausforderungen haben es wirklich in sich! Eishockey-Zweitligist Landshut Cannibals steht vor zwei extrem anspruchsvollen Aufgaben im Kampf um ein Playoff-Ticket. Nach der unglücklichen 2:3-Schlappe bei Spitzenreiter Bietigheim müssen die Niederbayern heute bei den nicht minder heimstarken Schwenninger Wild Wings (20 Uhr) antreten. Am Sonntag (18 Uhr) kreuzt dann der Rangsiebte Hannover Indians im Eisstadion am Gutenbergweg auf.

Die Schwenninger liegen derzeit satte zwölf Punkte vor den Landshutern auf Rang zwei und haben einen ähnlich starken Lauf wie Tabellenführer Bietigheim. Acht Siege aus den letzten neun Spielen stehen für die Wildschwäne zu Buche, nur gegen die Steelers haben sie verloren. In eigener Halle ist der Vorjahreshalbfinalist ohnehin eine echte Macht. Dort wurden gleich acht Erfolge in Serie eingefahren. Allerdings haben die Kannibalen schon gezeigt, dass die Helios-Arena keine uneinnehmbare Festung ist. Am dritten Spieltag zwangen sie die Wild Wings ins Penaltyschießen und zogen mit 2:3 den Kürzeren.

In Bietigheim agierten die Landshuter am vorigen Sonntag ebenfalls über weite Strecken auf Augenhöhe. "Besonders in der Defensive standen wir wirklich gut. Uns haben nur Kleinigkeiten gefehlt. Die Mannschaft wollte unbedingt punkten und hat gut gearbeitet. So wollen wir jetzt in Schwenningen weitermachen", fordert Kannibalen-Cheftrainer Jiri Ehrenberger und hofft zudem, dass die Verletzungsmisere der Rot-Weißen so langsam aber sicher mal ein Ende findet.

Es ist tatsächlich Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Lediglich Roland Kaspitz (Fuß- und Handgelenksbruch) muss passen, während Heiko Smazal und Cody Thornton wieder die Schlittschuhe schnüren. Mit Martin Davidek hatte Jiri Ehrenberger ja schon vor Wochenfrist im Ellental eine Alternative mehr. Darüber hinaus wird Thomas Hingel wieder auf der Kannibalen-Bank sitzen. Der 20-jährige Keeper hat zuletzt dem EV Moosburg den Weg in die Bayernliga-Meisterrunde geebnet. "Er ist zu uns zurückgekommen, weil das Risiko zu groß gewesen wäre, nur mit Timo Pielmeier und zwei sehr jungen Torhütern in die entscheidende Phase der Saison zu gehen", gibt Ehrenberger zu Protokoll. Der Kader wird also breiter - freilich steigen auch die Anforderungen an die Cannibals.

Sonntagsgegner Hannover kann nämlich ebenfalls eine gute Serie vorweisen, gewann sieben seiner letzten neun Spiele, musste aber mit der 0:3-Heimniederlage gegen den SC Riessersee einen herben Rückschlag hinnehmen. Jetzt liegen die Großstadtindianer gerade einen Tabellenplatz und fünf Zähler hinter Landshut auf Rang sieben. Für die Niedersachsen könnte es zudem ein Vorteil sein, dass sie am heutigen Freitag spielfrei genießen und so mit richtig lautem Indianergeheul am Gutenbergweg aufkreuzen.

Dass es den Kontrahenten gegen die Kannibalen nie an Motivation fehlt, haben die Landshuter in dieser Saison schon immer wieder feststellen müssen. "Wir sind der Meister. Uns will jeder schlagen. Deswegen müssen wir auch in jedem Spiel alles geben - und Schwenningen und Hannover sind momentan sehr gut drauf", sieht selbst Billy Trew zwei wirklich komplizierten Aufgaben entgegen. Doch Bange machen gilt nicht. Und überhaupt: Gerade gegen starke Konkurrenz haben die Landshuter bis dato ohnehin ihre besten Leistungen abgeliefert.

Landshut Cannibals: Pielmeier, Hingel; Geipel, Smazal, Kronthaler, Schütz, Grof, Toupal; Abstreiter, Trew, Welz, Mrazek, Kracik, Davidek, Maximilian Brandl, Thomas Brandl, Elsner Kruminsch, Busch, Thornton.

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