Landkreis Landshut

Überraschende Wende: 30-Jähriger räumt Vergewaltigung der Ex-Freundin ein


Bisher hatte Alexander M. vehement bestritten, seine Ex-Freundin vergewaltigt zu haben. Umso größer war die Überraschung, als er die Vorwürfe am Freitag doch einräumte (Symbolbild).

Bisher hatte Alexander M. vehement bestritten, seine Ex-Freundin vergewaltigt zu haben. Umso größer war die Überraschung, als er die Vorwürfe am Freitag doch einräumte (Symbolbild).

Von kö

Die vergangenen drei Jahre sind für Alexander M. "die Hölle" gewesen. Er könne nicht mehr schlafen, habe Magenbeschwerden, sagte er während einer Verhandlungspause zu Bekannten. Am Schlimmsten sei es jedoch, nicht zu wissen, "wie es danach weitergeht". Mit danach ist die Zeit nach dem Prozess gemeint - der 30-Jährige muss sich derzeit wegen Vergewaltigung seiner Ex-Freundin vor der sechsten Strafkammer des Landgerichts verantworten. Diese hatte nach dem Ende der langjährigen Beziehung im Frühjahr 2014 Anzeige erstattet. M. hatte die Tat stets bestritten. Umso größer war am Freitag die Überraschung, als er nach ausführlichen Gesprächen zwischen allen Verfahrensbeteiligten die Vorwürfe von seinem Verteidiger Dr. Thomas Krimmel einräumen ließ.

Dies erspare der Nebenklägerin eine belastende Aussage vor Gericht, so Richter Reiter. Die Frau hatte sich unter Ausschluss der Öffentlichkeit bisher nur zur Beziehung im Allgemeinen geäußert. Ein Täter-Opfer-Ausgleich soll am nächsten Verhandlungstermin getroffen werden. Wie Reiter sagte, könne sich die Kammer für M. nun eine Freiheitsstrafe zwischen zwei und drei Jahren vorstellen. Ohne Geständnis würde das Strafmaß wesentlich höher ausfallen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie am Samstag, 4. Februar, in der Landshuter Zeitung und auf idowa+.