Amberg

31 Iraker eingeschleust: Polizei ermittelt


Die Kripo Amberg übernimmt in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei die weiteren Ermittlungen gegen den oder die Schleuser.

Die Kripo Amberg übernimmt in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei die weiteren Ermittlungen gegen den oder die Schleuser.

Von Redaktion idowa

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung griffen Beamte der PI Nabburg auf der Autobahn mehrere Personen irakischer Staatsangehörigkeit auf, die eingeschleust wurden.

Am Mittwoch, gegen 22 Uhr, teilten Autofahrer der Polizei in Nabburg eine größere Personengruppe mit, die sich in der Nähe der Autobahn aufhalten soll. Die Beamten trafen die Personen im Gemeindebereich Nabburg an und stellten bei ihren ersten Überprüfungen fest, dass es sich insgesamt um 31 Personen, darunter 10 Frauen und 11 Kinder, jesidischer Volkszugehörigkeit aus dem Irak handelte.

Die Beamten der PI Nabburg und die Freiwillige Feuerwehr versorgten die hungrigen und übermüdeten Leute zunächst mit Essen und Trinken, bevor sie in eine Aufnahmeinrichtung für Asylbewerber gebracht wurden.

Die Kripo Amberg übernahm in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei die weiteren Ermittlungen gegen den oder die Täter, die für die Einschleusung der Gruppe verantwortlich sind. Nach derzeitigen Erkenntnissen dürften sie über Rumänien auf einem Lastwagen eingeschleust worden sein.

Sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Einschleusung, insbesondere zur Identifizierung der unbekannten Täter nimmt die Kripo Amberg unter der Rufnummer 09621/890-0 entgegen. Sie bittet insbesondere darum, dass sich Zeugen oder Verkehrsteilnehmer melden, die Beobachtungen zu einem Lastwagen, der die Flüchtlinge aussteigen lassen hat, im Bereich der A6 bei Nabburg gemacht haben.