Schüler versuchen sich als Reporter Aus "Beruferaten" wird Berufe erfahren

Wer hat handwerkliches Geschick? Diese Frage konnten die Schüler etwas besser beantworten, nachdem sie im bfz einen Handyhalter gefertigt hatten. Foto: Mittelschule Hnderdorf

Wir Schüler der Klassen R7 und M7 der Mittelschule Hunderdorf haben vor Kurzem eine Woche im Beruflichen Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) in Straubing verbracht. Dort erhielten wir interessante Einblicke in die Berufswelt. Erfahrene Experten brachten uns die Berufsfelder Hotel und Gaststätte, Technik sowie Lager und Verkauf näher. Jeden Tag gab es einen neuen Schwerpunkt, bei dem wir unser Wissen und unsere Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten.

Langweilig wurde es bei den vielen praktischen Tätigkeiten nicht. Sei es beim Kochen eines Drei-Gänge-Menüs, dem Herrichten des Gastraumes, beim Anfertigen eines Handyhalters aus Metall, dem Dekorieren eines Schaufensters oder dem Erfassen von Waren bei einer Inventur – jeder konnte sein Talent einbringen. Zudem gab es wertvolle Tipps, und wir durften zum ersten Mal außerhalb der Schule Praxisluft schnuppern. Nach dieser Woche war jeder auf seinem Weg zum Traumberuf einen wichtigen Schritt weiter.

Der erste Tag startete mit einer Potenzialanalyse. Bei verschiedenen Gemeinschaftsaufgaben waren Teamgeist, Kreativität und logisches Denken gefragt. Am Nachmittag standen die Berufswünsche jedes einzelnen von uns im Vordergrund.

Im Bereich Hotel/Gaststätte ging es zuerst um Sicherheits- und Hygienevorschriften, bevor die Gruppe in einem ehemaligen Restaurant praktisch tätig wurde. Auch dort mussten sich weitere Gruppen bilden und im Team zusammenarbeiten. Das Servicepersonal war für den Gastraum zuständig, deckte Tische und übernahm die Deko. Der andere Teil der Klasse war für das Kochen verantwortlich. Auf der Speisekarte standen Karotten- Orangensuppe, Mozzarella-Schweinerouladen und ein Erdbeertiramisu.

Am nächsten Tag trafen sich alle in der Werkstatt. Um den Handyhalter aus Metall zu fertigen, brauchte man handwerkliches Geschick. Dabei war es wichtig, dass wir einen Plan lesen und die entsprechenden Arbeitsschritte vorbereiten konnten. Immer wieder gab es zwischendurch Tipps vom Profi. Dabei waren alle so fleißig am Arbeiten, dass am Ende für das Aufräumen kaum Zeit blieb.

Der nächste Tag begann mit Filmsequenzen zum Berufsbild „Kaufmann im Einzelhandel“, denn nun stand alles rund um den Verkauf von Waren im Vordergrund. Sowohl die Gestaltung des Verkaufsraums mit der entsprechenden Schaufenstergestaltung durften die Schüler ausprobieren. Auch die Lagerhaltung mit Überprüfung der Waren am Beispiel einer Inventur waren Themen. Die Zeit verging wie im Flug und so war auch schon der letzte Tag dieser berufsorientierenden Maßnahme angebrochen. Die Ausbildungsleiterin eines Discounters fasste noch einmal die Merkmale des Berufsbildes „Einzelhandelskaufmann“ zusammen und gab wertvolle Tipps.

Eine tolle Bewerbungsmappe gab es obendrein. Anschließend gestalteten die Schüler Plakate über die Tätigkeiten dieser Woche, bevor die Zertifikate ausgehändigt wurden. Insgesamt ging eine interessante und aktive Woche zu Ende, da waren sich alle einig.

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