Wenn am kommenden Sonntag nach Heilig Drei König Bischof Stefan Oster, Astrid Sieber, Pfarrerin aus Hengersberg, Dekan Heinrich Blömecke aus Moos und Frater Ludwig Schwingenschlögl vom Kloster Niederaltaich um 17 Uhr in Niederalteich die Donau segnen, werden sich viele Teilnehmer dankbar und staunend daran erinnern, was in den letzten 25 Jahren an der Donau passiert ist.

Kreuz in der Strömung

Wenn die Geistlichen das hölzerne Kreuz dreimal dem strömenden Wasser dieses großartigen Flusses anvertrauen, wird ihnen wieder bewusst, was Emmanuel Jungclaussen, der 1994 Abt des Klosters Niederaltaich war, gemeint hat, als er begann, den Fluss durch den Segen zu schützen. Damals nahm er einen Brauch der christlich-orthodoxen Kirche auf, am Gedenktag der Taufe Jesu im Jordan, die Flüsse zu segnen. In der kleinen Geste vermittelte er, was er in der langen spirituellen Praxis des Herzensgebetes gelernt hat: Die Bäume, die Gräser, die Vögel; die Erde, die Luft, das Licht, alles schien gleichsam zu mir zu sprechen, dass es für den Menschen da wäre, die Liebe Gottes zum Menschen bezeuge, und alles betete, alles war voller Lobpreisung Gottes.

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