Moosburg an der Isar Baumkrankheit macht Eschenfällungen notwendig

Hohl sind die Bäume teilweise schon, die Gefahr für die Standsicherheit der Bäume wird hier offensichtlich. Foto: kk

Das Eschentriebsterben, eine heimtückische Baumkrankheit, hat den Bereich Moosburg voll erfasst. Die Stadtwerke München haben eine Fachfirma aus Aying angefordert, die jetzt tatsächlich den größten Teil des Bestandes entlang der technischen Gewässer der Stadtwerke entfernen muss.

Die Pressestelle hat, wohl auch eingedenk früherer heftiger Debatten, die Medien vorzeitig informiert und die Arbeiten angekündigt, und zwar samt Begründung für diese Maßnahme. Diese Baumkrankheit führt der Pressemitteilung zufolge dazu, dass die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gewährleistet ist, weshalb diese gefällt werden müssen.

Die Bayerische Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft hat auf ihrer Internetseite www.lwf.bayern.de/waldschutz Informationen zusammengestellt, anhand derer ein Waldbesitzer erkennen kann, ob sein Bestand befallen ist oder nicht. So zeigt sich die Krankheit vor allem im Spätsommer, wenn die Esche die Blätter vorzeitig abwirft. "Besonders charakteristisch sind die lange am Trieb verbleibenden Blattstiele, die von der Esche nicht auf natürliche Weise abgestoßen werden", heißt es in der Publikation über die Krankheit, die vom "falschen weißen Stängelbecherchen", einem parasitären Pilz, ausgelöst wird und 2007 erstmals nachgewiesen werden konnte. Die Landesanstalt gibt Waldbesitzern auch Hinweise auf Ersatzbäume für die Bestände, die entnommen werden müssen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 25. Januar 2018.

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