Gerade mal drei Wochen lang steht fest, dass Markus Söder neuer Ministerpräsident von Bayern wird, und schon wandelt er sich vom strippenziehenden Scharfmacher zum verantwortungsvollen Staatsmann.

Wenigstens in den Interviews, die er seit dem 4. Dezember gab. Ein bisschen erinnert das an die Metamorphose des "blonden Fallbeils" Edmund Stoiber zum Landesvater im Jahre 1993. Das war damals gut und das ist auch heute gut so. Denn mit einem Ministerpräsidenten, der sich um das "Sandmännchen" kümmert oder nächtliche Ausgangsverbote für Jugendliche fordert, würde der Freistaat einen bayerischen Donald Trump bekommen. Das täte ihm nicht gut. Den Positionierungen des Ministerpräsidenten in spe Markus Söder ist vielmehr zu entnehmen, dass riesige Umwälzungen im Freistaat nicht zu erwarten sind.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 28. Dezember 2017.