Landshut Ärger wegen Tribünenfeste: Spielverderber - oder einfach zu laut?

Der Lärmpegel in der Altstadt erreicht meist schon Donnerstagabend seinen Höhepunkt. Aber auch Freitag- und Samstagabend sind die Tribünen mit bis zu 8000 Besuchern besetzt. Foto: sy

Bis zu 8.000 Tribünengäste feiern bei den Tribünenfesten bis in die Nacht. Anwohner sprechen von einer "Stimmung wie am Ballermann".

Vollbesetzte Tribünen, Laho-Partys an jeder Ecke, Trinkspiele, Lieferservices, "To-go"-Angebote und viel Fußvolk, das feiernd - auch in frühen Morgenstunden - noch durch die Straßen und Gassen läuft. Ohne Zweifel: Der Lärmpegel im Innenstadtbereich kann für Bewohner zur Landshuter Hochzeit nicht angenehm sein. Etwa 8.000 Menschen setzen sich nach Schätzung von Polizeisprecher Patrick Baumgartner bei schönem Wetter abends auf die Tribünen. Viele Hundert bleiben nach Toresschluss um 1 Uhr in der Altstadt - die Party geht auf der Straße weiter. Die Polizei und die Tribünenwache weisen dann darauf hin, dass so langsam Ruhe im Tribünenbereich einkehren soll, die offiziell gesperrt sind. "Wir versuchen, bis sich die Menge verteilt und auflöst, alles gut über die Bühne zu bekommen. Nur, wie man sich vorstellen kann, dauert das eben seine Zeit", sagt Baumgartner.

Einer, dem das seit Beginn der Laho eindeutig zu lange dauert, ergreift bis zum Laho-Ende am Sonntag die Flucht. "Der Lärm ist unerträglich. Bei diesen sommerlichen Temperaturen muss ich das Fenster aufmachen und lüften. Meine beiden Fenster gehen nur zur Altstadt raus. Aber hier findet etwas statt, dass niemand ,veranstaltet'."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 18. Juli 2017.

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