Landesliga Klarer Sieg für Cham - Bogen startet mit Niederlage

Trainer Roland Fuidl und der ASV Cham sind gut in die neue Saison gekommen. Foto: fab

Der ASV Cham hat seinen positiven Lauf zum Saisonstart fortgesetzt. Im Heimspiel gegen den 1. FC Schwarzenfeld gab es beim deutlichen 3:0 den zweiten Saisonsieg. Somit hat die Fuidl-Elf nach drei Spielen bereits sieben Zähler auf dem Konto. Erstmals nach dem Abstieg stand auch für den TSV Bogen eine Ligapartie auf dem Plan. In Etzenricht gab es für das Team um den neuen Trainer Michael Steiger eine 0:2-Niederlage. In der Landesliga Südost hat derweil die "Spiele" Landshut einen perfekten Saisonstart hingelegt und im zweiten Spiel den zweiten Sieg eingefahren.

ASV Cham – 1. FC Schwarzenfeld 3:0 (0:0)

Weiterhin ungeschlagen ist der ASV Cham, der die Pflichtaufgabe gegen den Aufsteiger aus Schwarzenfeld bewältigte. Allerdings blieb die erste Halbzeit torlos. Da wehrten sich die Gäste nach Kräften. Cham blieb aber geduldig und der eigenen Linie treu, versuchte Schwarzenfeld immer wieder mit dem Spiel über die Flügel in Verlegenheit zu bringen. Nach einer Stunde war es dann so weit. Franz-Xaver Wendl brach mit dem 1:0 den Bann.

Der eingewechselte Tobias Kordick erhöhte auf 2:0 (72.) und Daniel Engl setzte mit dem 3:0 (79.) den Schlusspunkt. Der Sieg gegen über weite Strecken harmlose und weiterhin punktlose Gäste hätte bei konsequenter Chancenauswertung durchaus noch um ein Stück deutlicher ausfallen können. “Alles andere als ein Heimsieg wäre für uns eine Enttäuschung gewesen”, sagte Chams Trainer Roland Fuidl.

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SV Etzenricht – TSV Bogen 2:0 (0:0)

Der TSV Bogen hat nach dem Abstieg aus der Bayernliga sein erstes Landesliga-Spiel verloren. Gegner war der SV Etzenricht, der schon zwei Siege auf dem Konto hatte. Die neu formierte Mannschaft der Rautenstädter hielt aber gut mit, kam auch zu Chancen. Ismail Morina hatte aus 13 Metern abgezogen, sein Schuss wurde aber noch abgelenkt. Auf der anderen Seite hielt Torwart Max Putz sein Team nach einem Kopfball von Johannes Pötzl im Spiel (38.).

Im zweiten Durchgang hatte Tobias Gayring mit einem Schuss aus spitzem Winkel Pech (55.). Fünf schwache Minuten sollten dann aber die Entscheidung zu Gunsten der Oberpfälzer bringen. Pötzl, im Strafraum alleine gelassen, ließ Putz aus neun Metern keine Chance und es stand 1:0 (62.). Beim 2:0 hielt Pötzl bei einer Ecke am kurzen Pfosten den Fuß hin und lenkte die Kugel zu Balthasar Sabadus, von dem der Ball ins eigene Tor sprang (66.). Thomas Hentschel hatte für Bogen noch eine Möglichkeit, die aber Keeper Luca Wittmann entschärfte (76.).

Bogens Trainer Michael Steiger sagt: “Es war von unserer Seite ein couragierter Auftritt. Die Mannschaft hat 90 Prozent von unserem Matchplan umgesetzt. Leider ist das erste Gegentor gerade in einer Phase gefallen, als wir am Drücker waren. Da haben wir den Schwung verloren. Die Niederlage tut uns weh. Aber wir wissen, dass wir noch Zeit brauchen, denn wir haben ja erst fünfmal gemeinsam trainiert.”

FC Tegernheim – SV Hutthurm 2:3 (1:0)

Die erste Halbzeit war aus Sicht der Hausherren gut. “Da hätten wir auch höher als 1:0 führen können”, sagt der Tegernheimer Trainer Peter Dobler. Florian Müller hatte das 1:0 erzielt (27.), Patrick Lang und Andreas Meyer vergaben weitere klare Tormöglichkeiten. Nach der Pause kehrte Hutthurm mit mehr Mumm zurück und Patrick Slodarz konnte früh ausgleichen (53.). “Da ist das Spiel dann gekippt”, berichtete Dobler, der den SV Hutthurm als “hochmotivierten Gast” bezeichnete.

Manuel Kesten brachte die Niederbayern in Führung. Doch Stefan Meyer gelang kurz darauf noch einmal per Einzelleistung der 2:2-Ausgleich (70.). In den letzten 20 Minuten stand das Spiel auf des Messers Schneide. Die Gäste erwiesen sich als cleveres Team und erzielten in der Nachspielzeit noch den 3:2-Siegtreffer, erneut war Slodarz mit seinem bereits vierten Saisontor. “Schade, für uns ist es eine ganz bittere Niederlage. Einen Punkt hätten wir verdient gehabt”, bilanzierte Dobler.

Landesliga Südost:

SpVgg Landshut – SB DJK Rosenheim 2:0 (2:0)

Die SpVgg Landshut hat die Heimpartie gegen ganz harmlose Gäste aus Rosenheim verdient gewonnen. Den vom Kader her stark verjüngten Gästen fehlten die Mittel gegen routinierte Gastgeber mitzuhalten. Einziges Manko bei der “Spiele” war die schwache Chancenverwertung, denn der Erfolg hätte wesentlich höher ausfallen müssen. Dagegen verbuchte der Sportbund nur eine nennenswerte Möglichkeit, als Johannes Semmler in der 70. Minute freistehend an Landshuts Keeper Johannes Huber scheiterte. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch das Rennen nach dem 2:0-Pausenstand für die Landshuter längst gelaufen.

Hinzukam, dass sich der Sportbund durch eine frühe rote Karte gegen Fabian Seidel, der gegen den allein anstürmenden Tobias Rewitzer die Notbremse zog (20.) selbst dezimierte. Mit einer Ampelkarte folgte dem Sünder in der Schlussviertelstunde auch noch Dominik Brich nach einem Strafraumfoul an Marcus Plomer. Den von Asllan Shalaj zu schwach getretenen Elfmeter meisterte Gästetorwart Nico Merz (78.).

Die SVL entschied das Duell mit einem Doppelschlag im ersten Durchgang durch die Youngster Jonas Wieselsberger und Fabian Laubner. Zuvor hatte Christian Steffel den Querbalken anvisiert. Nach Seitenwechsel fand ein Kopfballtreffer von Marcus Plomer wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. Landshut war jederzeit Herr der Lage.

“Wir haben heute nichts anbrennen lassen gegen einen Gegner, der nur zu einer Torchance gekommen ist. Der Sieg ist daher hochverdient. Die dicken Brocken kommen aber erst noch für uns und zwar in den nächsten drei Spielen mit den Münchner Türken, Hallbergmoos und Dachau”, sagte Landshuts Trainer Florian Baumgartl.

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