Heimhof Der rollende Hühnerstall von Familie Ertl

Die 150 Hühner können es sich am Grundstück von Jürgen und Gerlinde Ertl gut gehen lassen. Davon können sich die Kunden gerne überzeugen. Foto: Laube

In Zeiten von Fipronil-Eiern und Salmonellen-Skandalen haben es die Verbraucher nicht einfach, den Überblick zu behalten. Als Alternative zum Supermarkt ziehen deshalb immer mehr Kunden den Weg zum Direktvermarkter vor. Am besten zu einem, bei dem man den Hühnern, die gerade die Eier frisch gelegt haben, beim Picken und Gackern zusehen kann, wie es bei den Tieren von Jürgen Ertl in Heimhof bei Reichenbach am westlichsten Zipfel des Landkreises der Fall ist.

Die Idee für den transparenten Stall reifte über längere Zeit, zumal Ertls Eltern am Hof, den die Familie im Haupterwerb mit Biogasanlage bewirtschaftet, bis vor kurzem Geflügel in der Direktvermarktung vertrieben. „Die Direktvermarktung macht mir einfach Spaß“, sagt der sympathische junge Mann und fügt schmunzelnd hinzu: „Und ganz ohne Geflügel gehts hald dann a ned“. Deshalb informierte er sich über verschiedene Möglichkeiten der Direktvermarktung, den Platzbedarf und die Bestimmungen des Nutztierschutzgesetzes. So kam Ertl auf den rollenden Hühnerstall.

Info
Weitere Informationen gibt es über die Facebookseite „Heimhofer Hühnermobil“ oder direkt bei einem Besuch am Anwesen Heimhof 6 in der Gemeinde Reichenbach.

Lassen Sie sich von Google zum Ziel führen

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 12. August 2017.

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