Furth im Wald Mit 14 Jahren hat die Irakerin Mina Ali bereits ihre vierte "Heimat"

Vom Irak über Syrien und die Türkei nach Deutschland. Die Mutter schwer krank, der Vater noch in Bagdad ... Minas junges Leben gleicht einer langen Reise mit vielen Herausforderungen. Trotzdem ist sie voller Euphorie und Pläne, und das immer mit einem Lächeln, denn: "Wenn ich traurig schaue, lösen sich die Probleme auch nicht. Also lächle ich." Foto: Th. Linsmeier

"You decide." Du entscheidest ... - steht weiß auf schwarz auf dem T-Shirt. Darüber zwei Doppelpunkte, dazwischen eine Klammer. Wer im Internet unterwegs ist, wird wissen, für was dies steht: Je nachdem wie man den Kopf neigt, ergeben der Doppelpunkt und die Klammer ein Lächeln oder ein enttäuschtes Gesicht. Mina Ali, die dieses T-Shirt bewusst trägt, hat sich entschieden - für ein Lächeln in ihrem Leben.

Und das, obwohl ihr dieses Leben bisher nicht sehr viel Positives zu bieten hatte. Mit erst 14 Jahren lebt sie derzeit in ihrer vierten "Heimat". Veränderungen, Ungewissheit und Ängste prägen den Alltag der jungen Irakerin, seit sie denken kann. Und dennoch hat sie sich fürs Lächeln entschieden. Ihre Begründung: "Wenn ich traurig schaue, lösen sich die Probleme auch nicht. Also lächle ich."

Mit dieser positiven Einstellung kam die Further Mittelschülerin vor ein paar Wochen in unsere Geschäftsstelle. Sie wolle ein Praktikum machen. Ein Flüchtlingsmädchen, das Deutsch erst seit zwei Jahren lernt, als Praktikantin in einer Zeitungsredaktion? Zweifel hielten sich nur Sekunden. Denn die 14-Jährige sprüht vor Euphorie. Und hat große Pläne. 

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 17. April 2018.

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