Freischreiben Surfen im Paradies: Ein Interview über das Land Costa Rica

Surfen und anschließend Sonnenuntergänge am Strand genießen – das liebt Luca Stöger an Costa Rica. Foto: privat
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Surfen und anschließend Sonnenuntergänge am Strand genießen – das liebt Luca Stöger an Costa Rica. (Foto: privat)

Dem Winter entfliehen, ans türkisblaue Meer flüchten, Vulkane und Regenwälder erleben: Costa Rica lädt zu Abenteuern ein. Luca Stöger macht regelmäßig Urlaub in dem Land. Freischreiben-Autorin Susanne Beck (21) hat mit ihr über ihr persönliches Paradies gesprochen.

Was sollte man in Costa Rica auf jeden Fall gemacht haben?

Luca Stöger: In Costa Rica kann man vor allem die wunderschöne Natur bewundern. Es gibt drei große Nationalparks, in denen wir viele verschiedene Tier- und Pflanzenwelten beobachten konnten. Wir hatten die Möglichkeit, Wanderungen mit einem Guide zu machen, das ist am sichersten, wenn man sich dort nicht auskennt. Die Touren kann man in naheliegenden, kleinen Dörfern buchen. Wichtig ist dabei, immer ein Fernrohr dabei zu haben – so konnten wir die Tiere, die sich in den Bäumen versteckt hatten, aus der Nähe sehen. Außerdem kann man an den tollen Stränden Surfen, eine Freundin von mir hat sogar einige Surfstunden genommen. Was mir besonders gut gefallen hat, war das „Zip-Lining“. Das ist eine Art Seilrutsche. Das Seil wird an zwei unterschiedlichen Punkten befestigt und an einer Rolle oder an einem Karabinerhaken hängende Personen können Schluchten oder Flüsse überqueren. Allgemein stehen in Costa Rica eher die Natur und die wunderschöne Landschaft im Vordergrund.

Wie teuer ist es eigentlich, in Costa Rica zu leben?

Costa Rica ist ein verhältnismäßig teures Land. Die Lebenshaltungskosten sind zum Teil höher als in Deutschland. Dies liegt vor allem daran, dass es touristisch sehr beliebt ist und sich vor allem reiche Urlauber dort niederlassen. Wir haben oft gesehen, wie Einheimische und Touristen mit ihren Privatjets von Stadt zu Stadt fliegen.

Es waren also viele reiche Urlauber vor Ort, es gibt aber auch viele Jugendliche wie euch. Was würdest du einem Backpacker, der in ein solches Land reist, mit auf den Weg geben?

Auf alle Fälle nicht zu viel Kleidung oder unnötigen Ballast mitnehmen, da der Rucksack sonst zu schwer wird und das kann bereits nach wenigen Tagen störend sein. Außerdem hatten wir Schlafsäcke dabei, weil die Hostels oft nicht den deutschen Standards entsprechen. Ein Mückenspray gegen lästige Stiche ist ebenfalls von Vorteil. Jedem Backpacker empfehle ich, nur das Nötigste an Wertsachen mitzunehmen. Costa Rica gilt zwar als eines der sichersten Länder in Mittelamerika, aber dennoch ist es jemandem gelungen, in einem Hostel einen Teil unserer Wertsachen zu entwenden. Ansonsten sind Spanisch – und Englischkenntnisse wünschenswert, um sich dort gut verständigen zu können.

Du meinst, man sollte Fremdsprachen beherrschen? Gibt es also viele ausländische Touristen auf Costa Rica?

Ja! Zum einen haben wir viele Österreicher, Deutsche und Kanadier, allesamt unterschiedlichen Alters, getroffen. Zum anderen ist uns aufgefallen, dass das Land sehr amerikanisiert ist. Viele Amerikaner haben sich dort niedergelassen, größtenteils auch mit ihren Familien. Wie ich bereits gesagt habe, sind vor allem gut betuchte Touristen in Costa Rica anzutreffen, aber auch Backpacker wie wir kommen nicht zu kurz.

Es hat dir also sehr gut in Costa Rica gefallen, hast du vor bald wieder in das Land zu reisen?

Ich möchte auf jeden Fall noch einmal nach Mittelamerika reisen. Costa Rica wird leider nicht mehr mein Ziel sein, dafür möchte ich gerne nach Guatemala und Nicaragua.

  1. Autor

    Susanne Beck
  2. Datum

    17.02.2017 15:35 Uhr
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