Donaustauf Ismail Ertug sprach beim Europatag

Der Europaabgeordnete trug sich ins Goldene Buch ein. Foto: Maximilian Eibl

Eine Feier zum Europatag, das gab es in Donaustauf bisher noch nicht. Am Donnerstagabend lud die Gemeinde in den Bürgersaal. Als Festredner kam der sozialdemokratische Europaabgeordnete Ismail Ertug aus Amberg.

"Warum feiert der Markt Donaustauf heuer den Europatag ?" Bürgermeister Jürgen Sommer beantwortete seine Frage gleich selbst. Er wolle öffentliche Dankbarkeit dafür zeigen, dass in Europa seit fast 75 Jahren Frieden herrsche. Die EU-Flagge hinter ihm sei ein Zeichen dafür, dass Europa bei uns eine Rolle spiele. Allerdings schätzten die Menschen Fahnen als Symbole des Staates und des Zusammenlebens nicht mehr so wie früher. Durchaus aus gutem Grund: "Der Flaggen- und Uniformkult erlebte im vergangenen Jahrhundert in unserem Land eine unselige, blutige Blüte." Dennoch fehle etwas, wenn Flaggen und Fahnen nicht mehr gewürdigt würden. Dann schleiche sich Nörgelei und Verachtung für den Staat, für Europa ein. "Für letzteres haben AfD-Politiker in letzter Zeit viele Beispiele geliefert oder auch die sogenannten Reichsbürger." Er selbst setze sich für einen "wohlverstandenen Patriotismus" ein, für Respekt gegenüber Bayern, Deutschland und Europa.

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